Glück nötig, um ambulanten Pflegedienst zu bekommen?
Bisher war das Phänomen eher bei Hebammen bekannt, dass man eben froh sein konnte, überhaupt noch eine zu bekommen im Bedarfsfall, weil diese absolut überlastet sind in ihrer Arbeit.
Nun lese ich aber immer häufiger davon, dass dies in der ambulanten Pflege ähnlich sein soll. So existiert ein Bericht des Regionalmagazins des NDR "Hallo Niedersachsen" in dem die Rede davon ist, dass die ambulanten Pflegedienste teils keine Patienten mehr aufnehmen oder sogar Versorgungsverträge kündigen.
Es sind für die Befragung 400 ambulante Dienste von Februar bis April befragt worden. Etwa ein Viertel hat geantwortet und in rund 1700 Fällen ist eine Anfrage von Pflegebedürftigen abgelehnt worden, in 63 Fällen sind Verträge gekündigt worden. Kann man also davon ausgehen, dass es immer mehr Glück nötig ist, um einen ambulanten Pflegedienst zu bekommen? Wie sieht die Lage in anderen Regionen aus?
Bisher habe ich von so einem Notstand noch nichts mitbekommen. Bei uns in der Region gibt es einige Pflegedienste und bisher habe ich da noch nicht mitbekommen, dass man froh sein muss, wenn man einen bekommt. Allerdings ist es auch schon ein paar Jahre her, dass jemand aus der Familie einen Pflegedienst benötigt hat.
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