Frutarier-Prinzip auf Fleisch anwenden?
Ich habe schon häufiger von den so genannten Frutariern gehört. Frutarier leben ja nur von den Früchten, die selbst vom Baum gefallen sind, weil sie der Ansicht sind, dass man die Pflanze sonst beschädigen könnte. Es wird im Prinzip auf jedes Produkt verzichtet, bei dessen Herstellung die Pflanze beschädigt werden könnte, zum Beispiel auch Papier. Auf tierische Produkte verzichten sie gänzlich, aber auch auf Wurzeln und Knollen, die dafür sorgen könnten, dass eine Pflanze abstirbt, wenn diese entfernt werden.
Ich kenne keine Frutarier persönlich. Steve Jobs soll ja einer gewesen sein, wobei ich das nicht überprüfen kann. Ich habe mich gefragt, ob es so eine Art Pendant zur tierischen Ernährungsweise gibt, also dass manche Menschen möglicherweise das Frutarier-Prinzip auf Fleisch anwenden. Gibt es diese Ernährungsweise schon und wenn ja, welchen Namen tragen diese Menschen?
Haltet ihr es für sinnvoll, erst zu warten bis ein Tier von alleine stirbt und anschließend dessen Fleisch zu konsumieren und das Fell zu verarbeiten? Wird sich so eine Ernährungsform überhaupt durchsetzen können? Ich meine, Subsistenzwirtschaft wird schwierig in dieser Hinsicht und mit den (falsch) deklarierten Produkten aus dem Supermarkt ist es auch so eine Sache. Wäre so eine Ernährungsform etwas für euch?
Ich habe mich noch nie mit dem Thema "Frutarier" beschäftigt und mir aufgrund deiner Frage nun meine Gedanken gemacht. Wie soll das funktionieren? Wo bekommt man Früchte her, die von selber vom Baum gefallen sind? Salat fällt sich von selber um, darf man den dann auch nicht essen? Kartoffeln sind tabu, denn die hüpfen nicht von alleine aus der Erde? Kein Papier? Wohnen die dann auch in Häusern mit Dachbalken aus Plastik? Ich bin sicher kein Mensch, dem Tier- und Umweltschutz egal ist, aber man kann es auch übertreiben.
Bei Fleisch klappt das schon dreimal nicht, denn das Fleisch eines Tieres, das an Alterschwäche oder gar einer Krankheit gestorben ist, ist schlicht und einfach ungenießbar. Außerdem hat wohl kaum ein Bauer Zeit und Mittel, eine Kuh oder ein Schwein durchzufüttern, bis es mit 30 bzw. 20 Jahren an Altersschwäche stirbt.
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