Essen durch Mißgeschick verdorben

vom 22.01.2015, 20:49 Uhr

Heute Abend hätte es eigentlich Omelett mit Bacon zum Abendbrot geben sollen. Leider gab es nur Bacon, da mir die bereits vorbereitete Omelettmasse, bestehend aus acht Eiern und vielen leckeren Zutaten, geradezu spektakulär auf den Boden geklatscht ist. Meine kompletten unteren Küchenschränke, meine Kleidung, zwei Stühle und der ganze Boden waren total versaut. Ich war erst mal damit beschäftigt alles zu reinigen und mir darüber Gedanken zu machen, was meine beiden hungrigen Männer stattdessen zu Bacon essen könnten.

Nun ärgere ich mich allerdings tierisch über mein Ungeschick. Unfälle passieren und manchmal kann man es einfach nicht verhindern, aber es ist wirklich schade um das verschwendete Essen. Es ist nicht das erste Mal und wird vermutlich auch nicht das letzte Mal passiert sein. Als mein Hund noch lebte, hat dieser mal ein ganzes Kilo Kamm vom Brett auf der Theke gemopst, als ich mich nur kurz umgedreht hatte. Bis ich es wieder hatte, war es nicht mehr zu gebrauchen.

Auch angebranntes Essen kommt bei mir hin und wieder vor. Meistens kann man es noch retten, aber es gibt Gerichte, die hoffnungslos verloren sind, wenn sie erst einmal angebrannt sind. Versalzen und überzuckert habe ich auch schon das Ein oder Andere und auch wenn all diese Malheure sich innerhalb vieler Jahre ereignet haben, so kommt doch einiges an verdorbenem Essen zusammen.

Habt ihr auch schon mal euer Essen durch ein Ungeschick eingebüßt? Welches Missgeschick ist euch passiert und was habt ihr dann getan? Ärgert ihr euch auch über solche verschwendete Nahrung oder hakt ihr es unter "kommt vor" ab?

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» Pikalina » Beiträge: 790 » Talkpoints: 6,08 » Auszeichnung für 500 Beiträge



Ein komplettes Essen habe ich noch nicht verdorben. Aber Missgeschicke passieren nun auch mal in der Küche. Ich habe mal mit meinem Mann Mehlklöße gemacht. Das Mehl haben wir zu wörtlich genommen und fleißig an den Teig gegeben, bis dieser nicht mehr an den Fingern klebte. Die Klöße hätten wir mehrere Stunden kochen können und sie nur hart geworden.

Als Kind habe ich beim Pudding kochen gerne den Zucker vergessen. Aber wie gesagt, ein ganzes Essen vermurksen oder extrem beim würzen daneben liegen, habe ich bisher noch nicht geschafft. Bis auf die Mehlklöße war bisher immer alles zu retten.

» Punktedieb » Beiträge: 17970 » Talkpoints: 16,03 » Auszeichnung für 17000 Beiträge


Es ist zwar schade um die acht Eier, aber es gibt tatsächlich Schlimmeres. Versalzen habe ich auch mal ein Gericht und auch mir ist schon ein Ei auf den Boden gefallen, aber ansonsten verbrenne ich höchstens mal etwas, mehr nicht.

Kann es vielleicht sein, dass du dich zu sehr verzettelst? Vielleicht ist dein Sohn noch sehr klein und während du das Essen machst, will er natürlich auch unterhalten werden. Aber so tragisch würde ich das an deiner Stelle nicht sehen. Vielleicht brauchst du einfach mehr Ruhe. Missgeschicke passieren jedem und manchen Menschen noch viel mehr, So lange du dir weiter helfen kannst, ist es doch nicht tragisch.

» Cid » Beiträge: 20027 » Talkpoints: -1,03 » Auszeichnung für 20000 Beiträge



Zum Glück ist das bei mir mit den Jahren seltener geworden. Irgendwann im letzten Jahr hatte ich etwas meiner Meinung nach übersalzen, aber mein Freund fand es trotzdem okay, der ist eher gewürzblind. Früher sah das aber anders aus, da ist schon regelmäßig mal etwas schiefgelaufen.

Zugegeben wird aus mir sowieso keine Sterneköchin mehr, weil ich weder besonders gerne koche noch ausgesprochen sensationell, aber für den Hausgebrauch reicht es. Daher kann es mir gerade bei neuen Gerichten relativ schnell passieren, dass die Sachen nicht so schmecken, wie ich mir das im Vorfeld erhofft habe. Nun war aber selten etwas so schlecht, dass ich es hätte wegwerfen müssen. Allerdings kam es tatsächlich schon vor, dass ich einige Sachen doch nicht so richtig essen wollte, mein Partner ist da, wie erwähnt, wesentlich schmerzfreier als ich.

Mit Grauen erinnere ich mich an selbstgebackene Kekse, ich weiß gar nicht mehr, was ich da falsch gemacht habe, aber sie waren pappig, unförmig und hart zugleich. Meine erste selbstgekochte Kartoffelsuppe sah eher aus wie Brei und hat eigentlich nach wirklich gar nichts geschmeckt. Damals habe ich das mit dem Würzen noch so gar nicht rausgehabt. Das einzige Gericht, was ich dann wirklich mal vor Urzeiten in den Müll geworfen habe, waren vegetarische Rouladen mit Möhrenfüllung, für die ich Stunden brauchte, die Küche komplett verwüstet habe und am Ende war es ein einziges, ungenießbares Drama.

Durch ein klassisches Missgeschick sind mir schon mindestens zweimal anzuschmorende Zwiebeln komplett verkohlt, weil ich nur "kurz" die Küche verlassen hatte, bis es schon zu spät war. Also ja, kleinere Dinge gehen mir auch heute immer noch mal schief oder ich finde ein solides Standardgericht von mir schlechter als es sonst im Schnitt ist.

» Verbena » Beiträge: 4900 » Talkpoints: 0,61 » Auszeichnung für 4000 Beiträge



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