Durch Namen bessere oder schlechte Berufschancen haben?
Ich hatte bisher nie dein Eindruck, dass ich durch meinen Namen im Beruf irgendwelche Vor- oder Nachteile hatte. Nun wird bestimmten Namen ja durchaus ein gewisses Verhalten nachgesagt.
Ich höre öfter, dass zum Beispiel Männer oder Jungen mit dem Namen Kevin nicht besonders lernfähig wäre und durchaus in der Schule auffallen. Auch Chantal ist sicher ein Name, dem Vorurteile folgen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass der Name bei der beruflichen Karriere eine Rolle spielt.
Habt ihr schon Erfahrungen damit gemacht, ob euer Name im Beruf irgendeine Rolle gespielt hat? Meint ihr, dass ihr schon mal Nachteile oder Vorteile dadurch hattet? Könntet ihr euch vorstellen, dass der Name dies beeinflusst?
Was meinst du woher das Schubladendenken bei Menschen kommt? Der eine macht da an einem Namen fest und ein anderer alleine an der Optik und anderen Dingen. Klar kann man Nachteile haben mit dem "falschen" Namen und Namen wie Kevin und Chantal sind halt negativ belastet, da sie im Assi Tv oft zu hören sind und das Phänomen Kevinismus ist ebenfalls nicht von der Hand zu weisen. Diese Namen kommen überwiegend in sozial schwachen Gegenden vor und natürlich verbindet man das auch erst einmal mit diesem Namen und schon steckt man in einer Schublade.
Aber auch nicht jeder "Dietmar" und "Horst" hat es leichter wie auch andere Namen nicht. Manchmal öffnet sich mit dem passenden Namen auch eine Tür die ansonsten nicht passiert wäre. Bei mir war es der Nachname der mir vieles in der Medizin eröffnet hat, einfach da ein Verwandtschaftlicher Grad zu einem sehr bekannten Professor besteht und ich daher mehr "durfte" als andere Rettungsassistenten im Praktikum und ich damit auch mehr Qualifikationen habe als andere die das nicht einfach so konnten.
Mein Ex Partner trägt einen Adelsnamen und mein Sohn ebenfalls. Was meinst du wie oft mein Ex zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen worden ist, nur wegen dem langen und ausschweifenden Nachnamen? Dieser führt aber auch zu Problemen, denn in ein Standard Behördenformular passt dieser aufgrund seiner Länge von über 34 Zeichen nicht mit hinein. Da musst du dir ebenfalls etwas einfallen lassen damit das klappt und auch auf dem Ausweis ist es jedes mal ein Getue, bis auch alles untergebracht ist was zum Namen gehört.
Dann werde ich am Amt immer gefragt mit meinem Sohn nach dem Nachnamen. Bei nur einem ist das kein Problem, da wird unter dem Buchstaben geschaut. Ich habe nun den Spaß, dass ich immer alle suchen lassen kann in "F", "v", "W", "G", "Z", "M" und im "H" je nach dem wer es wie abgelegt hat und was als Nachname vermutet worden ist von dem ganzen Titel der noch hinten mit dran steht. Da stehst du teilweise eine Stunde bis das gefunden ist.oder korrekt eingegeben.
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