Bakterien bei Hauterkrankungen hilfreich?

vom 13.06.2018, 05:26 Uhr

Ich habe vor kurzem von einer Mini-Studie gelesen. Dort haben Medizinerinnen und Mediziner etwa 10 Erwachsenen und fünf Kindern, die an Neurodermitis erkrankt waren, mit dem Bakterium Roseomonas mucosa versehen, das auf der Haut von Gesunden gesammelt worden ist. Das Bakterium musste in Form von einer Lösung zweimal wöchentlich auf die Haut gesprüht werden. Es soll sich nach sechs Wochen dadurch eine deutliche Verbesserung der Neurodermitis gezeigt haben.

Natürlich sind 15 Personen als Stichprobe sehr klein und wenig repräsentativ. Auch weiß man nicht, ob die Probanden vielleicht parallel noch andere Sachen unternommen haben, dass die Neurodermitis dadurch besser wurde. Größere Studien müssen noch her, um die Wirksamkeit dieser Methode bestätigen zu können. Was haltet ihr von dieser Methode? Meint ihr, dass Bakterien bei Hauterkrankungen tatsächlich helfen können? Oder war das nur Zufall?

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» Täubchen » Beiträge: 19573 » Talkpoints: 1,89 » Auszeichnung für 19000 Beiträge



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