Als grüner Politiker kein Fast-Food essen?
In Österreich ist seit kurzem ja die grüne Partei Koalitionspartner in der Regierung. Nun wurde von dem Vizekanzler ein Foto in einem Fastfood-Restaurant gemacht, während er gerade einen Burger isst. Um dieses Foto gibt es nun ein wenig Aufstand und Gegner von ihm sehen diese Aktion als Zeichen von Unglaubwürdigkeit. Vor allem jemand aus der grünen Partei dürfe das nicht machen und wäre widersprüchlich zu seiner politischen Einstellung.
Was haltet ihr von solchen Aktionen, wo Politiker nicht einmal mehr einen Burger essen können. Das ganze ging nun aber sowieso in die verkehrte Richtung, weil sich nun auch eine gewisse Solidaritätswelle zeigt. Nichts desto trotz gibt es sicher auch Leute, die seine Aktion nicht richtig finden.
Was haltet ihr davon? Ist es für euch ein No-Go, dass ein Politiker der grünen Partei in ein Fastfood-Restaurant essen geht? Ist das für euch widersprüchlich?
Was kommt als nächstes? Die Forderung nur noch Baumwollunterhosen mit Eingriff zu tragen? Keine Lederschuhe mehr zu besitzen? Nur noch Fahrrad zu fahren. Unseren Kollegen aus der Alpenregion hätte ich wirklich mehr Lockerheit zugetraut. Widersprüchlich finde ich nur Heuchelei. Dieser Politiker wurde demokratisch gewählt. Wählte man in etwa nur, weil man den Besuch von Burgerlokalen für ihn ausschloss?
Wie lächerlich ist das denn? Hat ein Burger essender Politiker nun Schuld an der Klimakatastrophe? Oder worum geht es hier eigentlich? Der Sinn der Affäre erschließt sich für mich absolut nicht. Vielleicht bin ich einfach auch nur viel zu unbedarft um ihn zu finden. Warum darf ein grüner Politiker nicht mal einen Burger genießen? Schließt sich das mit dem Politiker sein etwa aus? Ich hätte niemals gedacht das die Österreicher solch ein Drama um nichts machen. Ich wollte, ich hätte deren Probleme!
Das ist kein spezifisch österreichisches Problem und ich glaube die Mehrheit "DER Österreicher" wird das genauso lächerlich finden wie es die Mehrheit der Deutschen damals lächerlich fand, als ein Drama um eine grüne Politikerin gemacht wurde, die im Urlaub ein Eis mit Plastiklöffel gegessen hat.
Ich finde diese Masche einfach langweilig inzwischen. Man ist intellektuell nicht in der Lage sich sachlich mit der Politik von einer Partei auseinander zu setzen - oder man würde damit nicht so viele Klicks bekommen - also hängt man sich an solchen Kleinigkeiten auf.
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