PeTA - Die Heuchler und Herrenmenschen vom Tierschutz

vom 12.01.2009, 15:56 Uhr

Über die PeTA und ihre Scheinheiligkeit kann man sich ja fast wochenlang das Maul zerreißen. Angesichts eines Vorfalls den ich gestern direkt in NY mitbekam, bin ich mal wieder richtig geladen, vor allem, wenn man sich vor Augen hält mit welcher Dreistigkeit dort gelogen und geheuchelt wird, sogar wenn man ihnen (PDA zum Glück immer dabei) die Beweise unter die Nase hält. Reaktion ist dann übrigens: Schweigen, Augen zusammenkneifen und wegdrehen, weiter pöbeln.

Warum nun der reißerische Titel? Weil PeTA Außenstehenden gerne eine völlig andere Sicht der Dinge präsentiert und die PeTA Regeln für PeTA (Offizielle) selbst nicht zu gelten scheinen. Mal eine kleine Auswahl an PeTA Facts, die auch gerne noch ergänzt (oder kritisiert) werden dürfen.

PeTA , die Tierschlächter

Tierheime in den USA müssen Tiere nach einer gewissen Zeit einschläfern wenn diese nicht vermittelt wurden. Trotz (oder gerade wegen) dieses Fakts werden von den Animal Shelters in den USA mehr als 65 % der Tiere vermittelt (also 35 % eingeschläfert). Tierheime in den USA beherbergen und vermitteln pro Jahr Millionen von Tieren! Dagegen protestiert PeTA - Jetzt könnte man meinen: zu Recht.

Nur: Aus den Steuerunterlagenvon PeTA vom 31. Juli 2002 (in den USA muss jede Organisation diese öffentlich machen, kann also jeder nachlesen) geht beispielsweise hervor, dass PeTA einen Großkühlraum für 9.370 Dollar gekauft hat, welcher entweder für die Lagerung von Fleisch oder für die von Kadavern vorgesehen ist. Was hat das jetzt damit zu tun?

Nun, PeTA wird wohl kaum eine Metzgerei betreiben, aber die Wahrheit liegt hier gar nicht weit weg, denn PeTA protestiert zwar gegen die Tötung von Tieren in US Tierheimen, aber PeTAs Präsidentin Ingrid Newkirk äußert selbst "...sometimes the only kind option for some animals is to put them to sleep forever.". Und PeTA steht natürlich auch zu seinem Wort bzw. zu den Worten des Führers: So hat PeTA im letzten Jahr allein in ihrem Hauptquartier in Norfolk, Virginia 1325 Hunde und Katzen auf dem Gewissen, ein Teil von 2103 "geretteten" Tieren. Nur in Norfolk! Von den von PeTA "geretteten" Tieren überlebten also nur 778 Tiere die Tierschützer und ihre Euthanasieanstalten, sprich:
- PeTA tötet prozentual doppelt soviel Tiere wie jedes US Tierheim und PeTA deklariert seine "Todeskandidaten" zynischerweise noch als "rescued animals"
- und: dass Tierschützer, die gegen Einschläferungen in Tierheimen und gegen Tötungen von Tieren sind, selber aber jährlich tausende Tiere intern töten ist schon ein Witz an sich

PeTA, die Unterstützer von Kriminellen und Gewalt

Wer meint, dass seine Spende zu über 50 % bei den Tieren ankommt, der irrt. Nicht nur dass der riesigie PeTA Verwaltungsapparat einen dicken Teil der Gelder frisst (siehe US Steuerunterlagen), nein man kann sich auch ein luxuriöses Hauptquartier leisten. Richtig, ein millionenschweres und kostenintensives - da kann manch Tierschutzgruppe, die sich ein Hinterzimmer in einer dunklen Gasse als Kontaktstelle absparen müssen nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.

PeTA unterstützt außerdem großzügig finanziell verurteilte Kriminelle, die beispielsweise Brandanschläge auf Versuchslabore ausübten oder in Schulen Schulkinder offen zur Gewalt aufrufen und sogar in US Schulklassen (Unterstufe) demonstrieren, wie einfach man wirkungsvolle Spreng- und Brandbomben baut und verwendet. Damit, falls mal wieder einer dieser "Aktivisten" in den Bau geht nicht PeTA oder Newkirk dumm aus der Wäsche schaut gibt es die ALF, die Animal Liberation Front. Wer ein passendes Gleichnis braucht: Sinn Féin und die IRA sind auch der gleiche Verein mit Mitgliedsüberschneidungen trotz unterschiedlicher Organisationen. Passend weil auch Gerry Adams als IRA "Aktivist" verurteilt wurde, jedoch nichts auf seine Partei zurückfiel oder weil in einem Verfahren gegen Rodney Coronado beispielsweise nachgewiesen werden konnte, dass PeTA Führerin Ingrid Newkirk letztendlich Anschläge wie diesen persönlich "anregte" trotz unabhängiger Organisationen und angeblich weitgehend autonomer Zellen und Aktivisten (in diesen).

Prominente verurteilte "Aktivisten", die von PeTA großzügig unterstützt wurden:
- Rodney Adam, genannt Rod, Coronado bekam z. B. 1995 45.200 Dollar (vor einem Anschlag der kurz darauf erfolgte und zu dem er sich in Folge allein schuldig bekannte), nachzulesen in PeTAs US Steuerunterlagen vom Juli 1995). Coronados Vater Ray Coronado erhielt auch 1994 dutzende "Kredite" über knapp 25.000 Dollar von PeTA - darauf angesprochen sagte er, dass dies niemals Kredite, sondern Zahlungen waren auch wenn dies offiziell anders bei PeTA deklariert ist.
- Gary Yourofsky, verurteilter mehrfacher Krimineller, geht gerne an Schulen und wirbt für PeTA und "aktivistische" Tätigkeiten.

"Aktivisten" übrigens, weil nur PeTA & Unterorganisationen diese so bezeichnen - selbst andere, ähnlich radikale Tierschützer in den USA und weltweit sehen in diesem verurteiltem Haufen nur Spinner, Kriminelle die ihre Taten unter dem Deckmantel des Tierschutzes verüben und sogar als Terroristen. Kriminelle und gewalttätige Aktivisten wie Rod Coronado und Gary Yourofsky vergleichen sich übrigens immer wieder gern öffentlich mit Martin Luther King, Mahatma Gandhi und Jesus [sic]!

PeTA , die (faschistoiden?) Fanatiker

Dass PeTA weitestgehend undemokratisch und größtenteils diktatorisch durch Ingrid Newkirk geführt wird ist auch kein echtes Novum: Newkirk & ihre Truppe stellen gern den Holocaust und das Verbrechen an den Juden mit Schlachthäusern und Bauernhöfen auf eine Stufe ("The Holocaust on your plate!") - dass Newkirk genauso leidenschaftlich nationalsozialistische Termini in ihren Reden verwendet ist übrigens auch nichts ungewöhnliches. Auch Hitler verstand seine "Organisation" in erster Linie als Massenbewegung, die mal allen anderen zeigen wird wo der Hammer hängt, wenn sie erst an der Macht sind (wir wissen was daraus wurde) - ein stetig wiederkehrendes Motiv bei Newkirks Reden, die auch über dies hinaus nicht frei von eindeutig nationalsozialistisch und faschistisch belegten Begriffen sind.

Naja, aber das würde ich PeTA noch nachsehen, immerhin waren Hitler und seine Kamarilla überzeugte Tierschützer und Hitler Gelegenheitsveganer - auf Tierquälerei stand im Dritten Reich sogar KZ Haft (mit eingeschränkter Rückfahrkarte). Ob PeTA Anhänger bei diesem Gedanken anfangen in Träumen zu schwelgen spar ich mir mal...

Wie man bei PeTA mit Aussteigern, Mitgliedern die die Organisation verlassen wollen oder "nicht ganz Linientreuen" umgeht ist mittlerweile auch kein Geheimnis mehr und zahlreiche US Gerichte dürfen sich ständig mit Prozessen herumschlagen wo Klagen wegen Nötigung, Erpressung, Einschüchterung, Stalking oder Anwendung von körperlicher Gewalt noch den unteren Rand darstellen (geht bis hin zu Morddrohungen und Mordversuchen). Nicht umsonst spricht man heutzutage (außerhalb von PeTA) größtenteils nicht von "ehemaligen Mitgliedern", sondern von Aussteigern! Wer den Unterschied zu deuten vermag, weiß was ich meine :wink:....

Übrigens, bezugnehmend auf den Unterpunkt davor: PeTA hat selbst zugegeben, dass es aus ihrer Sicht völlig egal ist ob sie die Ziele gewaltlos und legal oder unter dem Einsatz von (extremer) Gewalt (gegen Menschen) erreichen (bisher heißt dies: vornehmlich terroristische Aktionen und "Mafiamethoden"). Konkret heißt das im PeTA Jargon: "Violence and non-violence are not principles, they are tactics!". Auch Dr. Ray Greek, ehemaliger PeTA Pressesprecher, gibt offen zu, dass PeTA Gewalt und deren Anwendung (solang in ihrem Sinne) unterstützt - bei PeTA heißt das offiziell, dass man Gewaltanwendung weder verurteilt noch fördert, aber versteht.

Die der PeTA nahestehende ALF (Animal Liberation Front) sieht die Anwendung von Gewalt, Anschlägen und anderer illegitimer Mittel gar als neue, moderne Form der Tierschutzbewegung.

PeTA, die Menschenhasser

Dass PeTA gerne den Holocaust trivialisiert und Menschen gegenüber Tieren zu gern abwertet ist ja allgemein bekannt - weniger bekannt ist vielleicht dass PeTA im Rahmen seiner Animal Liberation auch jegliche Sklavenhaltung ablehnt. Sklavenhaltung wäre:
- ein Haustier: Richtig, für PeTA sind Haustierbesitzer Tierhasser und Tierfeinde die Tiere unterdrücken, die kaum besser als der Metzger in der Fabrik sind und was ebenfalls bei PeTA unter das allgemeine Feindbild fällt. Ironischerweise hält das natürlich hochrangige PeTA Offizielle (u. a. Newkirk!) nicht davon ab, Haustiere zu besitzen.
- der Besitz und Einsatz von Blindenhunden oder anderen Hilfstieren (Polizei, Blindenaffen usw.). Klar, denn die verdammten Blinden sind doch nichts weiter als Menschen die ihre Behinderung ausnutzen und großen Spaß an Tierquälerei haben - warum sollten sie sonst so ein Tier benötigen?
- ein Reitpferd & Reiten, Zoos, Tierparks Angeln & Co (ausnahmsweise mal in Grenzen nachvollziehbar im Gegensatz zu dem anderen Müll)
- Ausnutzung von Tieren (z. B. Tierversuche, aber auch jegliche Produktion und Weiterverwendung von Tierprodukten, sprich: vegane Ernährung)

PeTA, die Heuchler und Herrenmenschen

Und zum Schluss: Dass PeTA zwei sehr, sehr unterschiedliche Herzen in der Brust schlagen sollte jedem klar sein - nur: geht`s eigentlich noch dreister? Natürlich, schließlich geht`s um PeTA!

So verurteilt PeTA beispielsweise jede Art von Tierversuchen, Erkenntnissen aus Tierversuchen, Medikamenten, die aus Tierversuchen gewonnen... usw. - Generell heißt es bei PeTA dass kein unschuldiges Tier sterben soll. Wie hieß es aber schon bei Orwells Animal Farm im Zusammenhang mit Faschismus und Stalinismus? "Alle sind gleich, nur manche sind eben gleicher" - und das gilt auch bei PeTA, denn nicht nur, dass deren "zweitrangige" Regelungen nur sehr eingeschränkt für die eigene Führungsschicht gelten (siehe oben), nein, auch Grundsätze von PeTA gelten für die eigene Führungsschicht nicht.

Ein prominentes Beispiel gefällig? Dass Diabetiker Insulin benötigen sollte hinreichend bekannt sein - dass dieses in den USA größtenteils noch aus Tieren "gewonnen" wird ebenfalls und das diese Erkenntnisse aus Tierversuchen stammen, meist in Tierlabors usw.. Im Sinne des Tierschutzes ist PeTA sowohl gegen:
- Tierversuche
- Erkenntnisse aus Tierversuchen
- Forschung an Tieren
- Gewinnung von (wenn auch für viele Menschen überlebenswichtigen) Medikamenten wie Insulin wenn diese aus Tierversuchen (Insulin - aus Versuchen mit Hunden) gewonnen wurden oder aus Tieren hergestellt werden müssen (Zweck heiligt eben nicht die Mittel, daher lehnt man beides ab).

Blöd für Diabetiker wenn PeTA die Macht hätte, die könnten sich dann schon mal umsehen wo sie am liebsten 1,80 m tief liegen würden. Aber: Nicht wenn diese Diabetiker PeTA Mitglieder sind! Denn PeTA vertritt beispielsweise die Auffassung, dass prominente PeTA Führer und zugleich Diabetes A - Diabetiker wie PeTA Vizepräsidentin Mary Beth Sweetland hiervon ausgenommen sind die täglich Medikamente nehmen die "Produkte aus getöten Tieren" enthalten. Auf den Vorwurf der Heuchelei erwidert Vizepräsidentin Sweetland: "I don`t see myself as a hypocrite. I need my life to fight for the rights of animals." auch wenn dies den Tod dutzender Tiere bedeutet.

Also nochmal zusammengefasst: PeTA billigt Anschläge auf Labore die Medikamente und Krankheiten erforschen (laut Tee L. Guidotti machen Tierversuche 85 % - 90 % in der medizinischen Forschung aus), PeTA ist gegen jegliche Forschung und Verwendung von Tieren für Menschen, PeTA verurteilt jeden der dies nur ansatzweise unterstützt - aber gleichzeitig nutzen ihre Kader genau diese Dinge, um sich ihr eigenes Überleben zu sichern und verteidigen sich dann damit, dass ihr Leben letztendlich wertvoller sei als das der Tiere (und indirekt anderer Menschen) und sie für PeTA Führer dies dulden um die "Bewegung" nicht zu gefährden! Oder anders: Die PeTA Führung nimmt in Kauf dass durch ihre Forderungen andere Menschen sterben würden - aber nur solang man nicht selber betroffen ist.

Quellen zum selber Recherchieren:
- Penn & Teller: Bullshit - PeTA
- US Steuerbehörde
- PeTA Homepage (zur Not mit www.archive.org stöbern :wink:)

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» Subbotnik » Beiträge: 9375 » Talkpoints: 7,48 » Auszeichnung für 9000 Beiträge



Ich habe nicht gewusst, was PETA alles unrechtes tut. Ich habe eben immer nur das gesehen, was in den Medien darüber berichtet wurde. Das sich eben Promis dafür einsetzen und dort mitwirken. Und das die PETA eben alles mögliche für den Tierschutz macht.

Ich hätte nie gedacht, dass die PETA so viel Dreck unter den Tisch kehrt. Ich habe diese Organisation zum Glück noch nie unterstützt. Gerade weil ich Angst davor habe, dass das Spendengeld nicht dorthin geht, wo es hin sollte. Und es sich die betreffenden Personen selbst in die Tasche wirtschaften.

Es ist schlimm zu lesen, dass eine Tierhilfsorganisation nach Außen hin so viel Einsatz und Rettungsarbeiten zeigt und im Nachhinein so falsch und verlogen scheint. Ich finde es schlimm, dass die Organisation die Arbeit der Tierschützer so in den Dreck zieht. Sie schädigen damit doch den gesamten Ruf der Tierhilfen. Es mag doch nachher wirklich niemand mehr spenden oder helfen, weil man denkt, dass es doch nicht den Tieren zu Gute kommt. Das ist wirklich etwas, gegen das man vorgehen sollte. Ich hoffe, dass in dem Fall bald etwas unternommen wird.

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» Nelchen » Beiträge: 16375 » Talkpoints: 28,18 » Auszeichnung für 16000 Beiträge


Naja, dass die PETA solche Fakten gerne unter den Tisch kehrt ist ja wohl nichts besonderes - damit kann man wohl eher selten neue Mitglieder für den Tierschutz werben. Und zu den Promis: Die werben auch für Scientology (halt andere) - da die wenigsten Prominenten 100 % alle Anforderungen erfüllen gibt`s da bestimmt auch gelockerte Anforderungen solang die Werbetrommel gerührt wird.

Was die PETA und den Tierschutz angeht: Auch hier findet man ja fast ein Bild vor wie aus dem Dritten Reich (Kommunisten & Sozialdemokraten) wo andere Tierschutzorganisationen (vor allem in den USA) von der PETA teils härter als die eigentlichen Gegner bekämpft werden, die machen diesen Tierschützern übrigens oft den Vorwurf, Verräter zu sein oder Heuchler, weil sie eben nicht so radikal wie die PETA sind und ihre Forderungen realistischer und weniger offensiv anlegen.

Klar gibt es an der PETA auch gute Seiten und Erfolge die sie erreicht haben (das Dritte Reich / die DDR waren ja auch nicht 100 % schlecht :lol: wenn man sieht wieviel die BRD aus diesen Systemen bis heute übernommen hat) - nur ob die Ziele die Methoden rechtfertigen usw. ist halt hier die Frage. Je nach Standpunkt (gemäßigt / radikal) wird man hier immer wieder zu verschiedenen Ergebnissen kommen...

Sehe das aber wie Nelchen - durch die Praktiken von PETA (Werbekampagnen, Aktionen) werden meiner Erfahrung nach fast alle Tierschutzorganisationen und sogar Umweltorganisationen darauf reduziert, Extremisten und weltfremde Spinner zu sein was insgesamt eher schadet als nützt.

P. S.: Noch zu Erfolgen und Gewalt - der Tierschutz und Umweltschutz wurde hierzulande maßgeblich von den Grünen eingeführt, Aber eben nicht als diese noch recht radikal waren, sondern erst mit dem gemäßigten Gang durch die Parlamente. Auch in anderen Staaten sieht`s kaum anders aus.

» SambaBoy » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »

Zuletzt geändert von Gio am 06.05.2013, 18:11, insgesamt 2-mal geändert. Zeige Beitragsversionen


Sehr interessanter Thread.

PETA, die Tierschlächter

Naja, vielleicht sind sie der Meinung das die Tiere über die PETA einen würdevolleren Tod sterben, der von den US Tierheimen nicht gewährleistet werden kann. Vielleicht mit letzten Mahl, vor dem weg ins Paradies. :D

PETA, die Unterstützer von Kriminellen und Gewalt

Wer selber Kriminell ist hat auch kein Problem damit andere Kriminelle zu unterstützen. Das wundert mich also eher weniger. Aber immerhin ist die PETA so "schlau" um andere die Drecksarbeit machen zu lassen.

PETA, die (faschistoiden?) Fanatiker

Ist es eigentlich (im Allgemeinen) nur in den USA so schlimm / extrem oder nimmt sich das nicht viel mit den Untergruppen in Deutschland und Europa?

PETA, die Menschenhasser /// PETA, die Heuchler und Herrenmenschen

Schon heftig was diese Organisation für Unterschiede macht und sich ihre Ideologie nach belieben zusammenstellt. Wenn sie wenigstens Konsequent wären und mal auf ein paar Mitglieder verzichten würden (die ihnen nach ihren Regeln wegsterben würden), könnte man ihnen wenigstens eine gewisse Ernsthaftigkeit und Überzeugung zugestehen. Aber nach dem Bericht ist die PETA für mich noch uninteressanter und nutzloser als sowieso schon.

Mir waren viele Dinge aus deinen Beitrag nicht bewusst, aber ich finde es um so besser mal diesbezüglich aufgeklärt zu werden.

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» otsego » Beiträge: 1040 » Talkpoints: -0,03 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Diese Fakten finde ich höchst interessant. Ich selbst kenne PETA bisher nur aus dieser Promi-Aktion "I'd rather go naked than wearing fur" (oder so in etwa).

Dass PETA solche Ansichten hat und derart radikal und zugleich auch scheinheilig ist, ist mir neu. Wenngleich ich selbst nicht mit dem Gedanken gespielt habe, für diese Organisation zu spenden, habe ich so zumindest einen kleinen Einblick in deren Strukturen bekommen.

Demzufolge scheint PETA ja tatsächlich auch eine Art Sekte mit faschistoiden Strukturen zu sein wie Scientology.

Wäre allerdings auch nicht das erste Mal, dass im Namen des Tierschutzes Schindluder getrieben wird, ich denke da jetzt auch an die vergleichsweise kleine Organisation "Arche 2000" hierzulande, deren Methoden auch schon ins Kriminelle gingen (Drückermilieu).

Ich denke, wer Tiere liebt, sollte einfach selbst sein Haustier gut behandeln und auf tierversuchsfreie Kosmetika etc. achten.

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» netti78 » Beiträge: 3218 » Talkpoints: 12,58 » Auszeichnung für 3000 Beiträge



Ich dachte bisher immer, dass die beiden PETA Aktivisten, die ich bisher erlebt habe, Ausnahmen waren. Das war wohl ein Irrtum.

Dass dort viele Menschenhasser unterwegs sind glaube ich durchaus, habe ich doch selbst erlebt, wie übel jemand angepöbelt wurde, weil er sich nicht dazu breit schlagen ließ etwas zu spenden. Der angesprochene Mann begründete dass damit, dass er sich im regionalen Tierschutz engagiere und außerdem bald Vater wäre und daher momentan kein Geld für weitere Spenden erübrigen könne. Da sagte ihm der PETA Aktivist doch ins Gesicht, sein Kind sei doch nicht so wichtig, er solle mal überlegen, wie unsere Welt ohne Tiere aussähe. Ich habe mich dann doch gar nicht erst an der durchgeführten Unterschriftensammlung.

Allerdings ist das ja wirklich nicht die einzige Organisation, die im Namen des Tierschutzes Schindluder treibt und mit derartigen Methoden arbeitet. Viele meiner Bekannten spenden daher nur noch für regionale Tierschutz Organisationen.

» JotJot » Beiträge: 14096 » Talkpoints: 13,28 » Auszeichnung für 14000 Beiträge


Das mit den Steuergeldern kann ich bei Peta nicht konkret beurteilen, aber das läuft doch bei jeder "gemeinnützigen" Organisation im Prinzip so ab. Soweit ich weiß, können sogar bis zu 80% einer Spende für Verwaltungskosten genommen werden (Zahlen habe ich nicht mehr genau im Kopf, haben wir im Projektunterricht in der Schule gehabt). Da kommt also effektiv bei keiner Organisation viel Geld an, das könnte man also als Kritikpunkt an jeder Spendenorganisation sehen,

Ansonsten sind die Ziele wirklich etwas übertrieben, aber man kann gegen die Organisation nichts machen. Außerdem sind einige der Ziele zumindest nicht verkehrt (überflüssige Tierversuche, Zoos & Tierparks).

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» pepsi-light » Beiträge: 6030 » Talkpoints: 30,13 » Auszeichnung für 6000 Beiträge



Genau solche Organisationen wie PETA sind es, die uns kleinen regionalen Tierschutzvereinen das Leben schwer machen. PETA mit seinen fanatisierten Anhängern ist ja nur die Spitze des Eisbergs. Jeder Spendenskandal schadet uns kleinen Organisationen, da von "Otto Normalbürger" alles was die Überschrift Tierschutz trägt in einen Topf geworfen wird.

Völlig abwegige Forderungen verschrecken Menschen, die sonst sicher hin und wieder doch ein offenes Ohr für den Tierschutz haben würden. Wenn ich dann noch auf einen von seiner Pseudoreligion besessenen Veganer treffe, ists gleich ganz aus. Diese Typen, PETA übrigens auch, wollen ja selbst Hunde und Katzen noch vegan ernähren, was natürlich übelste Tierquälerei ist.

Ich habe selbst vor einiger Zeit mal im Net über diese "tolle" Organisation recherchiert, da man ja häufig an den Kopf geworfen bekommt, dass man als Tierschützer doch wohl ein Rad ab hat. Das mit eben dem Hinweis auf PETA. Was man da liest, kann wirklich erheblichen Brechreiz auslösen. In meinen Augen eine verlogene Sekte.

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» berthe » Beiträge: 300 » Talkpoints: 4,51 »


Das klingt alles sehr danach, als wäre den Leuten von der PETA das eigentliche Ziel ziemlich egal, solange es nur die Mittel heilig, welche sie zu dessen Erreichung einzusetzen gedenken. So wie einen Hooligan das Fussball Spiel nicht interessiert, oder den Skinhead der Arbeitsmarkt.

Ist schon ziemlich erschreckend, was da manche Leute im Namen des Tierschutzes verbrechen. Ich mein, ich bin der letzte, der es verurteilt, wenn jemand mit Kamera in einen Schlachtbetrieb einbricht um die Zustände dort zu dokumentieren und an die Öffentlichkeit zu bringen (natürlich das ganze nicht Verdachtsunabhängig). Aber die ganze Selbstjustiz, Richter und Henker in einem zu spielen, erschreckt mich doch sehr.

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» crissi » Beiträge: 1147 » Talkpoints: -7,97 » Auszeichnung für 1000 Beiträge


Sicherlich ist einiges richtig, von dem was du da schreibst. Ich weiß auch, dass PETA ziemlich viel Dreck am Stecken hat und ich unterstütze sie daher auch in keinster Weise. Da gibt es genügend andere Organisationen, die man unterstützen kann und die auch wirklich viel Gutes tun. Dennoch musste ich bei manchen deiner Aussagen schmunzeln.

Subbotnik hat geschrieben:- Gary Yourofsky, verurteilter mehrfacher Krimineller, geht gerne an Schulen und wirbt für PeTA und "aktivistische" Tätigkeiten


Hast du dich wirklich darüber informiert, wer Gary Yourofsky ist und weswegen er überhaupt verhaftet wurde? Er wurde nicht verhaftet, weil er sinnlos irgendwelche kriminellen Dingen getan hat, sondern weil er für Tierrechte gekämpft hat. Meistens hat er irgendwelche Tiere unter schlechten Haltungsbedingungen befreit und landete daraufhin im Gefängnis und musste Geldstrafen zahlen, weil er den Tierfarmen einen riesigen Verlust durch seine Aktionen einbrachte.

Außerdem arbeitet er mittlerweile nicht mehr mit der PETA zusammen. Der Grund hierfür ist, dass er kostenlos CDs von ihm hergegeben hat, um mehr Leute mit seiner Überzeugung von veganischem Essen zu überzeugen. PETA hat das natürlich nicht sonderlich gefallen, sie haben ihm daraufhin den Geldhahn zugedreht und sie haben sich miteinander verstritten. Er missioniert übrigens immer noch an Schulen, er hat das also nicht nur für die PETA getan, er tut das vor allem aus eigener Überzeugung und zugegebenermaßen hat er auch eine sehr beeindruckende Art und Weise, Reden zu halten.

Ich will PETA nun keinesfalls unterstützen oder verteidigen, wie gesagt, ich halte selbst nichts von ihnen. Aber man sollte nicht alle Mitglieder der PETA über einen Kamm scheren.

» *sophie » Beiträge: 3503 » Talkpoints: 0,06 » Auszeichnung für 3000 Beiträge


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