Joggen in der Stadt eher gesundheitsschädlich?
Ich wohne nicht gerade auf dem Land. Aber ich gehe dennoch gerne joggen oder Fahre auch viel mit dem Fahrrad. Aber neulich meinte jemand zu mir, dass man zum Joggen an den Stadtrand fahren soll und nicht in die Grünanlangen der Stadt gehen soll. Denn der Feinstaub belastet sonst die Lungen sehr und man kann krank werden.
Ich habe, als ich in Berlin war auch viele Jogger gesehen und habe mich dann schon gewundert, warum sie da durch die Stadt liefen. Denn dort ist die Belastung bestimmt höher als in einer kleineren Stadt. Man sollte aber lieber mit öffentlichen Verkehrsmitelan raus aus der Stadt und rein in die grüne Natur, anstatt in der Stadt schon anzufangen mit der körperlichen Belastung.
Wohnt ihr in der Stadt und joggt ihr in der Stadt oder fahrt ihr dafür raus aus der Stadt? Fahrt ihr mit dem Auto irgendwo hin, wo man joggen kann oder fahrt ihr im Jogging-Outfit in öffentlichen Verkehrsmittel? Wie gefährlich und gesundheitsschädlich seht ihr das Joggen in der Stadt?
Ich glaube schon, dass das Joggen in der Stadt in gewisser Weise gesundheitsschädlich ist, allerdings atmet man ja nicht nur beim Joggen oder? Wenn jemand in der Stadt lebt, dann wird er sich dort auch anders fortbewegen und nicht nur im Rahmen des Joggens. Aus diesem Grund würde ich mal sagen, dass es im Grunde egal ist, denn wenn man sowieso in der Stadt lebt und Tag für Tag die dichten Abgase und den Feinstaub einatmet, dann macht es auch keinen sonderlichen Unterschied, ob man beim Joggen woanders hinfährt oder eben nicht.
Um wirklich gesünder zu leben, müsste man einen Auszug aus der Stadt in Betracht ziehen und mehr ländlich leben, hier würde man dann auch täglich frische Luft bekommen und die Lungen würden nicht so belastet werden. An sich aber habe ich auch schon mal gehört, man solle eher nicht in der Stadt joggen, weil der Asphalt ganz schön auf die Knie gehen kann. Klar haben Sportler dann auch federnde Schuhe an und so weiter, aber es ist natürlich doch ein Unterschied, ob man nun auf dem harten Asphalt joggt oder auf dem Waldboden, der deutlich weicher ist und damit für die Knie auch gesünder.
Ich selbst muss an sich ehrlich sagen, dass ich auf jeden Fall lieber in der Natur joggen würde und die Möglichkeit habe ich hier zum Glück auch, denn wir wohnen sehr ländlich. Es ist ja irgendwie schon ein anderes Gefühl, weil man die Natur um sich herum hat, die Luft ist anders und es ist einfach angenehmer. In der Stadt rennt man dann förmlich neben den Autos her, atmet dann die frisch ausgestoßenen Abgase direkt ein und mitunter ist es auch einfach stressiger. Fährt man dann aber mit öffentlichen Verkehrsmitteln auch noch in eine andere Stadtgegend, werden aus einem 45 Minuten Jogging vermutlich bis zu 2 Stunden, ob man die Zeit hat, dass muss man dann selbst wissen.
Ich denke, dass man beim Joggen durch die Anstrengung tiefer atmet als beim normalen Gehen und somit die Abgase auch noch intensiver einatmet als wenn man nur ein Stück die Straße entlang läuft. Daher kann ich gut nachvollziehen, dass Joggen in der Stadt der Gesundheit nicht gerade gut tut. Mit dem Joggen will man doch eigentlich erreichen, dass es einem besser geht, warum dann also die ganzen Abgase einatmen? Da wäre doch ein Sport, der entweder im Grünen oder in Innenräumen abläuft viel sinnvoller.
Ich denke, dass es in der Stadt generell nicht gesund ist und man die Abgase auch so einatmet. Jedoch verstärkt sich das mit dem Joggen. Bei sportlichen Aktivitäten vergrößern sich aber einige Organe und daher würde ich nicht einschätzen wollen, wie hoch der Schaden tatsächlich ist.
Bei uns zu Hause habe ich leider nicht die Auswahl und muss an der Straße auf Asphalt joggen, weil wir in einer größeren Stadt wohnen und da einfach kein Wald ist und der Stadtpark einige Kilometer weiter weg ist. Dort joggen aber auch viele andere Menschen und daher würde ich mal davon ausgehen, dass sie auch keine Alternative gefunden haben. Wenn ich zu meinen Eltern fahre, habe ich dort viel Wald und Grünfläche und genieße das Rennen dort immer sehr. Die Luft ist eben um einiges frischer und man kann in Ruhe seinen Lauf hinter sich bringen. Zum Wald fahre ich dann aber auch 5 Minuten, obwohl ich auch fast vor der Haustür joggen könnte, aber der andere Wald gefällt mir von der Strecke besser.
In einer Stadt zu Joggen ist wohl ein Risiko und Abenteuer zugleich. In erster Linie sollte man das Joggen auf weichem Untergrund dem Knochen und Gelenken gönnen. Also wäre ein Park angebracht, wo man noch super Slalomläufe um die Hundehaufen machen kann. Schwierigkeitsgrad erhöht. Das mit Sauerstoff ist so eine Sache und wenn nicht gerade Smogalarm herrscht, denke ich, kann man sich ab und an mal einen Lauf in einem schönen Park gönnen. Aber ohne Frage, dass Joggen auf dem Lande ist wahrscheinlich wirklich gesünder.
Aber egal wo, das Abenteuer einem Hundehaufen (Misthaufen), einem Schlagloch (Sandloch) oder einem Passanten (Tier) auszuweichen, ist überall gleich hoch, kommt immer drauf an, wofür man sich entscheidet. ![]()
Auf Asphalt neben einer Hauptverkehrsstraße zu laufen bringt bestimmt mehr Schadstoffe in die Lunge und Gelenkprobleme mit sich als das im Wald oder einem Park zu tun. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ein großer Park mitten in der Stadt schädlicher sein soll als der Stadtrand. Die Luft in den Städten ist wesentlich besser geworden als noch vor dreißig Jahren.
Ich halte es für besser, an einer Straße zu joggen als gar nicht zu joggen. Die Lungenkrebsrate ist bei Städtern nicht höher als bei Leuten, die auf dem Land wohnen.
Das Argument mit dem Feinstaub ist hinfällig. Da wir in Deutschland zeitweise bei dem richtigen Wind schon Feinstaub aus der Sahara-Wüste hatten, wirst du belastungstechnisch keinen Unterschied machen, ob du ein paar Kilometer ins "Grüne" fährst, um dort joggen zu gehen.
Du nimmst die Luft so oder so auf, Abgase, Feinstaub und andere Belastungen sind überall in der Luft, auch in Parks und Wäldern. Die kurze Zeit, die du deinen Sport ausübst, macht in der Gesamtrechnung nichts aus. Ich bin dieses Jahr zum Beispiel über 1700km gejoggt in etwa 150 Stunden. Ich mache beim Laufen pro Minute etwa 3 Atemzüge mehr als normal, das sind bei einer einstündigen Trainingseinheit etwa 180 Atemzüge mehr. Bei der minimalen Mehrbelastung ergibt das einen nichtigen Wert, es ist also vollkommen egal, wo man läuft, Belastung hat man so oder so.
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