Schwangerschaft und Hashimoto

vom 28.09.2012, 09:20 Uhr

Ich kämpfe im Moment mit allen möglichen Schwangerschaftsproblemen herum. Eines davon ist meine Schilddrüse. Hier wurde erst vor einem guten Jahr festgestellt das ich einen Hashimoto habe und in einer tiefen Unterfunktion stecke. Diese wurde behandelt und hier brauchte ich immer eine relativ hohe Dosis damit ich mit gut fühlte. War dann schon eher in der Überfunktion aber doch noch im normalen Bereich.

Als ich jetzt schwanger wurde, musste ich meine Medikamente tauschen, weil es hieß die, die ich derzeit nahm, sind für die Schwangerschaft nicht geeignet. Gleichzeitig wurde die Dosis verringert. Ab jetzt sollte ich alle sechs Wochen zur Blutkontrolle. Ab der Dosisreduzierung ging es mir ziemlich mies und das hat sich bis jetzt auch nicht geändert. Ich gehe zwar zur Blutkontrolle, aber meinen Arzt interessiert das eigentlich sehr wenig. Ich kenne mich mittlerweile relativ gut mit den Werten aus und weiß dass meine Werte ziemlich an der untersten Grenze liegen, aber halt gerade noch im Normalbereich. Ich muss sagen dass ich mich nicht traue die Dosis selber zu erhöhen, obwohl das vermutlich dringend notwendig ist, weil es mir einfach nicht gut geht. Ich habe seit der Dosisreduzieren sämtliche Unterfunktionssymptome, obwohl die Werte passen. Aber das kenne ich auch schon von vorher.

Wie war das bei euch in der Schwangerschaft mit der Schilddrüse. Brauchtet ihr mehr Schilddrüsenmedikamente, oder weniger. Wie ging es euch dabei. Das Problem ist halt das es hier bei uns nur wenige Ärzte gibt die sich wirklich damit auskennen und auch im Krankenhaus bin ich nicht schlauer geworden. Die Werte sind an der unteren Normalgrenze und mir geht es schlecht. Wenn es jetzt nur um mich gehen würde, dann würde ich selbständig die Dosis erhöhen und hoffen das es mir besser geht, aber es geht ja auch um unser Baby und da trau ich mich nicht wirklich. Wie habt ihr die Schwangerschaft mit der Schilddrüse überlebt?

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» torka » Beiträge: 4376 » Talkpoints: 7,91 » Auszeichnung für 4000 Beiträge



Ich leide auch unter dieser Schilddrüsenunterfunktion, die unter dem Namen Hashimoto bekannt ist. Mir wurde von allen Hausärzten, bei denen ich bisher war, gesagt, ich könnte die Dosis selbstständig erhöhen, wenn ich merken würde, dass es zu wenig sei. Du kannst ja mit einer höhren Dosis von 25mg anfangen, da wird dir sicher nichts passieren. Die Tabletten kann man sich ja rezeptfrei in der Apotheke besorgen, bestimmt wird dir eine Mitarbeiterin dort auch Auskunft geben können. Ansonsten kannst du deinen Hausarzt einfach direkt ansprechen und ihn nerven, bis er dir eine akzeptable Antwort gibt. Auch ein Gynäkologe sollte sich doch eigentlich mit sowas auskennen, da würde ich einfach mal beim Frauenarzt deines Vertrauens anrufen.

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