Symptome und Inkubationszeit von Gürtelrose

vom 10.09.2012, 18:23 Uhr

Am Samstag war ich mit einigen Leuten zusammen weg. Einer dieser Leute, die dabei waren hat, wie ich jetzt erfahren habe, seit gestern die Gürtelrose. Er war also im Prinzip schon ansteckend, als wir am Samstag Abend weg waren. So sagte es mir jedenfalls ein anderer der Leute, die am Samstag dabei waren.

Nun mache ich mir natürlich auch ein wenig Sorgen, ob ich mich angesteckt habe. Ich habe den ganzen Abend neben ihm gesessen. Er war schon ein wenig still und er fühlte sich auch nicht ganz wohl. Wir haben uns aber dabei nicht viel gedacht. Wie lange ist eigentlich die Inkubationszeit bei Gürtelrose? Wie sind die ersten Anzeichen und wie die weiteren Symptome? Wie wahrscheinlich ist es, dass ich nun auch die Gürtelrose habe?

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» Ampelmännchen » Beiträge: 1310 » Talkpoints: 0,00 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Für eine Gürtelrose ist der gleiche Virus verantwortlich, der auch die Windpocken auslöst. Man weiß bekanntlich, dass man im Leben nur einmal an Windpocken erkranken kann. Unter bestimmten Umständen wie zum Beispiel einem geschwächten Immunsystem ist es möglich, dass das Virus, das nach der Windpocken-Infektion im Körper schlummert, wieder ausbricht und eine Gürtelrose verursacht. Das heißt aber auch, dass nur Menschen eine Gürtelrose bekommen können, die in ihrer Kindheit auch an Windpocken erkrankt sind.

Daher spricht man auch nicht von einer Inkubationszeit. Schließlich trägt man dieses Virus schon seit Jahren mit sich herum. Und da es nicht garantiert ist, dass man einer Gürtelrose erkrankt, da diese ja nur unter bestimmten Umständen auftritt, kann man keine Zeit angeben, wann das Virus erneut aktiviert wird. Hat man dagegen noch keine Windpocken gehabt, spricht man von einer Inkubationszeit von circa zwei Wochen. Generell ist es aber so, dass statistisch gesehen eine Gürtelrose hauptsächlich bei Menschen über 40 auftritt.

Wenn das Virus reaktiviert wird, bekommt man meistens am Anfang Fieber und fühlt sich allgemein nicht sehr wohl. Ein paar Tage spätere folgen brennende Schmerzen auf der Haut und es folgt ein Hautausschlag, der oft Gürtelförmig ist. Es bilden sich bald darauf rote Bläschen, die mit Blut oder wässriger Flüssigkeit gefüllt sein können. Meistens ist nur der Brust- und Bauchbereich betroffen. Allerdings kann auch das Gesicht befallen sein, was vermehrt zu Komplikationen führen kann.

Die Krankheit heilt wie Windpocken nach ein paar Wochen von selber wieder ab. Trotzdem sollte man zur Sicherheit einen Arzt aufsuchen. Du brauchst dir aber nicht sehr viele Sorgen zu machen, denn es heißt, dass eine Gürtelrose nicht sehr ansteckend ist.

» Märie » Beiträge: 459 » Talkpoints: 15,45 » Auszeichnung für 100 Beiträge


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