Symptome Übelkeit und Schwindel: Ideen was es sein könnte?

vom 07.09.2012, 16:44 Uhr

Eine Bekannte von mir klagt seit einiger Zeit über mehrere Symptome und möchte momentan nicht zum Arzt gehen. Reinreden hilft da auch nichts. Da sie kein Internet hat, hab ich mich bereit erklärt zumindest mal im Internet nach möglichen Erkrankungen zu suchen. Bis jetzt bin ich nur auf Eisenmangel und Depressionen gestoßen.

Ihr ist ständig schwindelig, sie ist immer müde und gereizt und schläft schlecht. Außerdem hat sie aber seit mehreren Monaten vermehrt Husten und ist psychisch auch nicht auf der Höhe. Gerade wenn sie etwas schneller geht oder mit ihrer Tochter Trampolin springt wird ihr sofort schwindlig, sodass sie sich hinsetzen muss. Sie hat immer Kopfschmerzen und außerdem ist ihr des Öfteren übel. Natürlich sollte sie zum Arzt gehen und natürlich könnt ihr hier auch keine Diagnosen stellen. Ich wollte mich nur mal erkundigen, welche Erkrankungen alles in Frage kommen. Eventuell entscheidet sie sich anschließend einen Arzt aufzusuchen.

Kennt ihr solche Symptome? Worauf könnten sie hindeuten? Hattet ihr so etwas schon und was denkt ihr könnten die Ursachen dafür sein?

» Lara2011 » Beiträge: 1466 » Talkpoints: 0,19 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Entschuldige, aber was bringt es hier einen Thread zu eröffnen? Du sagst doch selber dass hier niemand eine Diagnose stellen kann, die Freundin am besten zum Arzt gehen sollte und dass das Symptome sind, die auf alles mögliche hindeuten könnten. Selbst wenn es nichts bringt auf deine Freundin einzureden, dass sie das abklären lassen sollte; hier zu fragen bringt genauso wenig. Und jeder der schon mal google benutzt hat um nach Symptomen zu suchen weiß, dass es alles oder nichts sein kann.

Ja, es könnte irgendein Mangel sein, es könnte eine Depression sein beziehungsweise ein psychisches Problem; es könnte auch etwas ernsthaftes sein! Eine Zeit lang hatte ich auch mal Probleme damit, dass mir oft leicht schwindelig wurde; das Problem war, dass ich zu wenig getrunken habe. Davon könnten auch Kopfschmerzen kommen. Kopfschmerzen sind aber auch ein Symptom eines Tumors. Meine Mutter, die Metastasen in der Lunge hatte, hat auch ständig gehustet; ein Freund der einen Gehirntumor hat, dem wird auch oft schwindelig, er kann keine paar Meter mehr gehen ohne dass er sich setzen muss. Wie gesagt, es kann alles und nichts sein und jemanden damit zu beauftragen die Symptome zu googeln ist absolut sinnlos.

Wie man überhaupt darauf kommt nicht zum Arzt zu gehen wenn es einem schlecht geht verstehe ich auch nicht. Such dir doch einfach die schlimmsten Erkrankungen aus die du anhand der Symptome finden kannst und gebe das so weiter, wenn du die Hoffnung hast dass sie dann zum Arzt geht. Aber eigentlich sollte doch jeder Erwachsene soweit mitdenken können, dass in einem solchen Fall der Gang zum Arzt notwendig ist.

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» Nana_2011 » Beiträge: 2250 » Talkpoints: 0,21 » Auszeichnung für 2000 Beiträge


Es gibt da alle möglichen Erkrankungen, die infrage kommen. Ich würde auf Lungenkrebs tippen. Der nicht nachlassende Husten spricht doch sehr dafür. Ebenso der Schwindel, denn durch das Krebsgeschwür bekommt das Blut nicht mehr genügend Sauerstoff, wodurch man natürlich müde und depressiv wird. Die Ursachen können verschiedener Art sein. Es kämen aktives oder passives Rauchen infrage, eine Asbestbelastung oder eine vorhergehende andere Krebserkrankung, die in die Lunge gewandert ist. Zum Arzt zu gehen bringt dann auch nichts mehr.

Deine Freundin könnte aber auch eine Hypochonderin sein. Dann hätte sie dieselben Symptome. Sie könnte auch die Meniere-Krankheit haben oder eine nicht ganz auskurierte Grippe. Vielleicht war sie in den Tropen? Dann hat sie vielleicht eine bis jetzt noch unbekannte Form der Malaria oder des Gelbfiebers. Vielleicht hat sie auch eine leichte Erkältung mit nachfolgendem Reizhusten und ist gleichzeitig schwanger. Wegen der Schwangerschaft verzichtet sie auf Kaffee und hat deswegen Kopfschmerzen. Da das Kind zusätzlich unerwünscht ist, ist sie natürlich auch depressiv.

Vielleicht hat sie einen Husten und eine Zahnentzündung. Die Zahnentzündung wirkt sich auf den Kopf aus, daher kommen die Kopfschmerzen. Die Schwindelanfälle und die Übelkeit rühren von ihrer Zahnarztphobie.

» anlupa » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »



Die Freundin der Cousine meines Mannes hatte auch sehr lange regelmäßig Schwindelanfälle. Außerdem war sie immer müde und schlief oft fast im Stehen ein. Irgendwann war sie mit ihrer kleinen Tochter unterwegs, die einfach los lief, obwohl die Mutter sagte, sie soll stehen bleiben. Sie ist der Tochter natürlich hinter her. Allerdings wurde ihr dann plötzlich schwindlig, sie kippte mitten auf der Straße um und wurde von einem heranfahrendem Lieferwagen überfahren. Die Tochter hat alles mit erleben müssen und ist seit dem schwer traumatisiert. Die Ursache für den Schwinden und die anderen Probleme der Freundin der Cousine meines Mannes konnte aber nie gefunden werden. Das wäre aber vielleicht möglich gewesen, wenn die Frau noch Leben würde.

Meine Nachbarin hatte ähnliche Symptome und ist damit dann auch zu einem Arzt. Der stellte fest, dass sie Krebs in einem fortgeschrittenem Stadium hatte und der Krebs bereits gestreut hat und sie Metastasen im Kopf hat. Die seien wohl auch für die Schwindelgefühle verantwortlich. Sie konnte dank der Diagnose und der sofortigen Behandlung noch ein paar, wenn auch kurze Jahre, mit uns verbringen, bevor sie dem Krebsleider leider erlag.

Ein Arbeitskollege meines Mannes trinkt oft zu wenig und ihm wird dann auch oft schwindelig. Außerdem hat er oft Kopfschmerzen, schläft schlecht und ist ständig übermüdet. Da er auch auf keinen Fall zum Arzt gehen möchte, hat er auch im Internet nach Diagnosen gegoogelt. Dann ging er doch mal zum Arzt, der ihm dann auch sagte, dass er einfach zu wenig trinkt. Seit dem sucht der Arbeitskollege meines Mannes ständig weitere Ärzte auf, weil seine Suche im Internet ihm was ganz anderes gesagt haben und er der Meinung ist, kein Arzt würde ihm helfen wollen.

» XL » Beiträge: 680 » Talkpoints: -0,02 » Auszeichnung für 500 Beiträge



Oh je. Diese Horrorgeschichten müssen doch wirklich nicht sein. Dass man von Schwindelgefühlen und den anderen paar Symptomen gleich Krebs vermutet, ist ein bisschen übertrieben. Bedenkt immer, dass solche Geschichte den Menschen, die sie lesen ziemlich viel Angst einjagen können!

Die Symptome, die du beschreibst, könnten wahrscheinlich Dutzende mögliche Ursachen haben, die man sich nicht einfach ohne Weiteres feststellen kann. Wenn du deine Freundin unterstützen möchtest, dann biete ihr doch einfach an, sie bei ihrem Arztbesuch zu begleiten. Ich wünsche gute Besserung.

» Märie » Beiträge: 459 » Talkpoints: 15,45 » Auszeichnung für 100 Beiträge


Also bei diesen Horrorgeschichten bekomme ich auch echt Angst. Ich habe seit einigen Tagen ähnliche Probleme und ich habe mich zum Glück durchchecken lassen. Heraus kam noch nichts, aber Krebs wurde schon ausgeschlossen. Deine Bekannte sollte den Arzt aufsuchen, hier wäre die Geschichte mit dem Überfahrenden ganz nützlich. Oder dass einige sich durch Schwindelgefühle schon beim vornüberkippen aufgespießt haben.

Vielleicht ist es auch einfach nur eine Gleichgewichtsstörung, welche auch Schwindel und Übelkeit verursachen kann, also etwas recht Harmloses. Oder sie hat eine Erkältung nicht richtig auskuriert. Oder es ist auch nur eine ganz harmlose Geschichte, vielleicht ist sie auch einfach nur gestresst. Es könnten so viele Erkrankungen sein, auch eine nicht intakte Gefühlswelt, sprich psychische Probleme können solche Symptome verursachen. Ich denke, dass sie auf kurz oder lang von selbst zum Arzt gehen wird, aber es sollte bald sein. Mit solchen Geschichten würde ich erst recht abblocken und mich nicht zum Arzt bewegen. Das mache ich dann lieber irgendwann freiwillig.

» Wibbeldribbel » Beiträge: 12618 » Talkpoints: 5,12 » Auszeichnung für 12000 Beiträge


Märie hat geschrieben:Oh je. Diese Horrorgeschichten müssen doch wirklich nicht sein. Dass man von Schwindelgefühlen und den anderen paar Symptomen gleich Krebs vermutet, ist ein bisschen übertrieben. Bedenkt immer, dass solche Geschichte den Menschen, die sie lesen ziemlich viel Angst einjagen können!


Ich finde es auch nicht so toll, jemandem der anhand bestimmter Symptome eine Diagnose gestellt bekommen möchte solche "Horrorgeschichten" zu erzählen. Aber ich kann es einfach nicht verstehen, warum man immer noch das Internet zu Rate zieht, anstatt zum Arzt zu gehen, der einen genau untersuchen kann, der einem sagen kann was fehlt und dann auch hilft.

Natürlich ist es weit hergeholt direkt von Krebs zu sprechen, aber es sind nun mal Symptome, die auch auf bestimmte Krebsarten hinweisen können. Natürlich kann es genauso gut ein Nährstoffmangel sein. Nur wenn man jemanden schon dazu überreden muss zum Arzt zu gehen, weil dieser lieber Onkel Google fragt, dann weiß ich auch nicht weiter. Und wenn dann eben nur die Angst hilft, damit jemand endlich mal seinen Hintern bewegt und sich professionell durchchecken lässt, dann muss man auch mal klar machen, dass es eben alles (schlimme Erkrankungen) oder nichts (zu wenig trinken, ein Nährstoffmangel, etc.) sein kann.

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» Nana_2011 » Beiträge: 2250 » Talkpoints: 0,21 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



Nana_2011 hat geschrieben:Und wenn dann eben nur die Angst hilft, damit jemand endlich mal seinen Hintern bewegt und sich professionell durchchecken lässt, dann muss man auch mal klar machen, dass es eben alles (schlimme Erkrankungen) oder nichts (zu wenig trinken, ein Nährstoffmangel, etc.) sein kann.

Natürlich sollte man nicht im Internet von irgendwelchen Symptomen auf irgendwie Diagnosen schließen, da gebe ich dir vollkommen Recht. Aber ich glaube nicht, dass Angst einem Menschen hilft, seinen Hintern zu einem Arzt zu bewegen. Zumindest bei mir wäre es der Fall. Ich hätte kein Problem, mich auf einen Nährstoffmangel untersuchen zu lassen. Das ist eine Angelegenheit, die schnell erledigt ist und es auch nicht weiter schlimm, wenn wirklich ein paar Werte nicht so gut sind. Krebs ist dagegen etwas, wo ich nicht einmal weiß, ob ich das gern wissen möchte. Es ist ja doch eine ziemlich furchtbare Diagnose und ich wüsste nicht, wie ich darauf reagieren würde. Ich glaube, da würde ich erst recht nicht zum Arzt gehen.

» Märie » Beiträge: 459 » Talkpoints: 15,45 » Auszeichnung für 100 Beiträge


@Märie; ja gut, da magst du durchaus Recht mit haben, dass gerade Angst einen davon abhält, zum Arzt zu gehen, weil man Schiss davor hat eine schlimme Diagnose zu bekommen. Aber man kann ja vorher nie wissen, was man hat. Natürlich ist es angenehmer die Diagnose "Nährstoffmangel" zu bekommen, aber man sollte sich doch auch darüber im Klaren sein, dass selbst wenn man eine schlimme Diagnose erhält der frühe Gang zum Arzt helfen kann; selbst bei Krankheiten wie Krebs.

Ich wüsste auch nicht, wie ich darauf reagieren würde, aber ich würde hoffen dass ich mich rechtzeitig habe untersuchen lassen um etwas Schlimmes direkt zu entdecken und dann dagegen angehen könnte. So etwas geht bei vielen Krankheiten eben am besten wenn man es früh erkennt. Ich hoffe natürlich dass die Freundin von Lara2011 keine schlimme Krankheit hat, aber so fahrlässig mit seiner Gesundheit umzugehen finde ich schlimm und ein Gang zum Arzt nimmt einem erst mal die Sorge. Sich mit solchen Symptomen und der Ungewissheit herum schlagen zu müssen kann schlimmer sein, als letztendlich eine Diagnose zu bekommen und dagegen anzugehen.

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» Nana_2011 » Beiträge: 2250 » Talkpoints: 0,21 » Auszeichnung für 2000 Beiträge


Solche Probleme können ganz banal vom Flüssigkeitsmangel kommen. Das wäre dann noch das geringste Übel und kann eben schnell reguliert werden. Weiterhin kann es sein, dass die besagte Person vielleicht zu wenig isst, der Blutdruck zu niedrig ist. Auch das sind Dinge, welche man recht schnell in den Griff bekommen kann.

Aber schlussendlich sind es nur Möglichkeiten und keine Diagnose. Die kann nämlich nur ein Arzt stellen. Und ihr jetzt sagen, dass es sogar sein kann, dass sie Krebs im Endstadium hat, macht die gesamte Situation nicht besser. Wenn jemand nicht zum Arzt will, dann kann man es entweder so akzeptieren. Dann würde ich mir auch das Jammern über die diversen Zipperlein verbitten. Oder man macht eine klare Ansage und bietet die eigene Begleitung an.

» Punktedieb » Beiträge: 17970 » Talkpoints: 16,03 » Auszeichnung für 17000 Beiträge


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