Definition und Symptome von rheumatischem Fieber

vom 05.09.2012, 21:40 Uhr

Oma hat schon seit Jahren mit Rheuma zu kämpfen. Der Arzt meinte, dass sie aufpassen soll, dass sie kein rheumatisches Fieber bekommt und sich dann sofort bei ihm melden soll. Aber wie erkennt man ein rheumatisches Fieber? Welche Symptome hat man, wenn man rheumatisches Fieber hat? Was ist eigentlich ein rheumatisches Fieber? Wie definiert man dieses? Worin unterscheidet es sich von "normalem" Fieber?

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» Sherlock-Holmes » Beiträge: 2025 » Talkpoints: 0,00 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



Die Ursachen von rheumatischem Fieber sind anscheinend noch nicht vollständig geklärt, aber es ist anscheinend eine Folge von einer Infektion mit Streptokokken-Bakterien, wie zum Beispiel einer Mandelentzündung. Rund drei Wochen nach der Infektion mit diesen Bakterien soll das rheumatische Fieber erst auftreten. Man nimmt an, dass es eine Reaktion des Immunsystems ist.

Die Symptome sind eigentlich klar definiert. Sehr hohes Fieber (39-40 Grad), geschwollene Gelenke, Gelenkschmerzen und kleine Knötchen unter der Haut in Kombination mit einer vorausgehenden Erkrankung sind eigentlich gute Anzeichen für rheumatisches Fieber. Auch können Hautausschläge auftreten. Der Arzt wird bei einer Blutuntersuchung außerdem erhöhte Entzündungswerte feststellen. Außerdem soll das EKG bei diesem Fieber sehr auffällig sein. Es können zudem Komplikationen auftreten, wie Herzentzündungen, Arthritis oder sogar Entzündungen im Gehirn.

Rheumatisches Fieber wird mittlerweile nur noch selten in Deutschland diagnostiziert. Falls es doch dazu kommen sollte, wird es meistens mit Antibiotika behandelt. Penicillin eignet sich gut zur Bekämpfung von diesen Streptokokken-Bakterien. Zur Bekämpfung des Fiebers und der Entzündungen werden zudem noch spezielle Medikamente verabreicht.

» Märie » Beiträge: 459 » Talkpoints: 15,45 » Auszeichnung für 100 Beiträge


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