Untergewicht bei Kindergartenkind - Stationäre Therapie?
Der Sohn von Frau A. ist 5 Jahre alt. Das Kind ist stark untergewichtig. Noch dazu hat er einige Nahrungsmittelallergien. Leider isst ihr Kind kaum, egal was die Mutter versucht hat. Es fand auch schon eine umfangreiche Ernährungsberatung statt, die leider auch keinen Erfolg brachte. Nun weiß Frau A., dass es für Teenager auch die Möglichkeit einer stationären Behandlung gibt. Hat sie die Chance, eine solche Therapie auch für ihren Sohn zu bekommen? Gibt es Kliniken, die bereits für sehr junge Kinder eine stationäre Therapie anbieten? Wie ist der Ablauf? Kann die Mutter mitkommen?
Sollte nicht erst mal untersucht werden, warum der Junge so wenig isst? Es gibt viele Gründe, welche die Ursache sein können und man kann doch nicht einfach eine stationäre Behandlung anstreben, wenn man gar nicht weiß, warum der Junge so reagiert. Die Allergien können nicht allein der Grund sein und mir würden spontan zwei Gründe einfallen, welche man eben auch vorher diagnostizieren müsste.
Wenn dann ein Grund wirklich fest steht, kann erst entschieden werden, ob eine stationäre Behandlung wirklich notwendig ist. Das ist dann aber sicherlich auch so geregelt, dass die Mutter bei sein wird. Zumindest wenn organische Ursachen für das Problem erkannt wurden. Das muss man dann mit der Krankenkasse besprechen.
Hatte der Junge ein normales Geburtsgewicht? Ist er auch zu klein und nicht nur zu leicht? War er schon immer ein schlechter Esser? Was wiegt er denn bei welcher Größe und wie alt ist er genau? Mal ehrlich: wenn er wirklich so dramatisches Untergewicht hat, dann wird das doch einem Hausarzt oder einem anderen Arzt schon aufgefallen sein und da schlägt man doch mal was anderes vor, als die 5. Ernährungsberatung.
Man müsste natürlich auch wissen, was genau er für Allergien hat und irgendwas isst jedes Kind gern. Was erhofft sich die Mutter denn von einer stationären Behandlung? Zur Diagnostig ist das natürlich eine Möglichkeit. Da kann man in - fiktiv - einer Woche einiges an Untersuchungen laufen lassen und das ist auch das,was ich empfehlen würde. Unter Umständen gibt es einfach noch ein anderes Problem. Vielleicht isst der Junge nicht, weil er dann immer Bauchweh bekommt oder oder oder.
Aber wenn sich die Mutter erhofft, dass man ihn da aufpäppelt - das ist nicht der richtige Weg. Es gibt aber durchaus Kinder, die ihr Essen schlicht und ergreifend nicht schaffen oral zu sich zu nehmen. Da zieht man dann zum Beispiel eine PEG in Betracht. Dafür muss es dann aber wirklich Gründe geben und eigentlich auch eine Grunderkrankung.
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