TBC bei Arzthelferin in Kinderarztpraxis aufgetreten
Eine Arzthelferin in einer Kinderarztpraxis aus Hilden war 2011 an offener Tuberkulose erkrankt. Es könnte sein, dass sie Kinder in dieser Praxis angesteckt hat. Der Fall wurde leider erst jetzt erkannt. Aus Hilden und Umgebung werden nun 1.000 Kinder untersucht, ob sie sich mit der Krankheit infiziert haben. Diese Krankheit ist gefährlich. 700 Familien wurden schon angeschrieben vom Gesundheitsamt, das die Kinder testen wird.
Quelle
Diese tückische Infektionskrankheit entwickelt sich langsam. In überwiegenden Fällen kann sie ausgeheilt werden. Trotzdem ist sie kaum zu besiegen. Immer wieder treten neue Fälle auf. Tuberkulose rangiert als Infektionskrankheit immer noch auf Rang II, hinter Aids. Wenn man als Elternteil einen solchen Brief vom Gesundheitsamt bekommt, weil man mit seinem Kind als Patient in der Kinderpraxis war, bekommt man einen Schreck. Die Krankheit ist nicht mehr so gegenwärtig, weil sie viele für ausgestorben halten. Wie denkt ihr darüber?
Das ist natürlich schlimm, und ich hätte als Mutter Angst, dass mein Kind angesteckt wurde. Die Behandlung ist sehr langwierig. Aber leider gibt es ja keinen wirksamen Impfstoff gegen Tbc.
Für ausgestorben habe ich die Krankheit nie gehalten. Bei uns an der Schule hatte auch eine Schülerin einmal Tbc. Verhindern kann man solche Fälle nicht. Die Leute, die in bestimmten Berufen arbeiten, werden zwar, soviel ich weiß, auf Tuberkulose untersucht, aber man kann sich ja auch nachher noch anstecken und erst mal gar nichts davon merken.
Ich selbst gehe für mich und auch meinen Kindern regelmäßig zum Arzt. Da wird dann beispielsweise auch der Impfstatus überprüft und so dann auch darüber gesprochen, welche Krankheiten sich doch wieder ausbreiten, und gegen welche man vorbeugend impfen kann. Daher ist es mir nicht neu, dass die Tuberkulose auch wieder in Deutschland stärker auftritt.
Natürlich wäre ich auch nicht begeistert, wenn ich einen Brief vom Gesundheitsamt bekäme, in dem ich lesen müsste, dass sich meine Kinder unter Umständen mit Tuberkulose infiziert hätten. Allerdings bin ich da auch inzwischen so weit, dass ich erst einmal mit dem Gesundheitsamt Kontakt aufnehmen würde und dort Näheres erfragen würde. Denn immerhin ist es ja in dem Fall so, dass die Arzthelferin nicht fahrlässig unter Umständen andere Personen angesteckt hat. Sie wusste ja selbst bis zum Juli nichts von der Schwere der Erkrankung und es ist ja scheinbar weiterhin unklar, wie sie sich überhaupt angesteckt hat.
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