Wie wird eine Entzündung der Magenschleimhaut erkannt?

vom 17.07.2012, 13:09 Uhr

Probleme können ja gern mal auf den Magen schlagen und ich habe schon öfter gehört, dass sich dabei dann auch die Magenschleimhaut entzünden kann. Dass die Probleme dabei dann gelöst werden sollen, ist natürlich das Eine, aber manchmal lassen sich diese Art der Probleme nicht gleich lösen. Das Andere ist jedoch, dass man so oder so noch am Magen merken kann, wie schlecht es einem geht.

Wie wird bei einem Arzt erkannt, dass sich die Magenschleimhaut entzündet hat? Kann man auch selbst Symptome diesbezüglich erkennen, um damit vorstellig beim Arzt zu werden oder kann die Entzündung eben ausschließlich beim Arzt festgestellt werden? Wenn eine Entzündung erkannt worden ist, wie wird diese dann behandelt?

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» *steph* » Beiträge: 18439 » Talkpoints: 38,79 » Auszeichnung für 18000 Beiträge



Ich selbst hatte auch schon einmal eine Magenschleimhautentzündung. Diese war ziemlich schmerzhaft und ich war auch echt froh, als diese wieder vorbei war. Ich hatte ziemlich viel Stress an der Uni und das ist mir dann anscheinend auf den Magen geschlagen. Ich hatte keinen Appetit mehr und ich hatte zudem auch Schmerzen im Oberbauch. Als diese auch nach einer Woche nicht nachließen, bin ich dann eben zum Arzt gegangen. Ich habe ihn dann meine Symptome beschrieben, er hat meinen Bauch abgetastet und hat aufgrund dessen dann die Diagnose Magenschleimhautentzündung gestellt. Medikamentös behandelt wurde das erst einmal nicht. Ich sollte auf Schonkost umsteigen, nichts Fettes essen und zudem auch immer nur kleinere Mengen zu mir nehmen. Zudem sollte ich einen Fenchel-Kümmel-Tee trinken, der die Schleimhaut beruhigen sollte. Nach drei Tagen ging es mir dann besser.

Meine Mutter leidet unter einer chronischen Magenschleimhautentzündung. Ihre Schleimhaut wurde durch durch Medikamente ziemlich angegriffen und zudem fließt bei ihr auch immer Säure in den Magen zurück, so dass die Schleimhaut eigentlich dauerhaft entzündet ist. Sie nimmt auch Medikamente deswegen und hat eigentlich kaum Schmerzen. Das ist auch das typische an der chronischen Magenschleimhautentzündung: Sie verursacht selten Schmerzen und bleibt daher auch längere Zeit unerkannt. Meine Mutter verzichtet auf Kaffee und extrem säurehaltige Lebensmittel, um den Magen nicht noch mehr zu reizen. Bei einer chronischen Magenschleimhautentzündung ist man auf ärztliche Hilfe angewiesen, eine akute Entzündung verschwindet meist von alleine wieder, wenn man weniger und vor allem fettärmer isst.

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» MeL.G » Beiträge: 4918 » Talkpoints: 16,81 » Auszeichnung für 4000 Beiträge


Ich hatte auch schon mehrmals eine Magenschleimhautentzündung. Dies hat sich durch Magenschmerzen und Übelkeit geäußert. Mir war dann immer schlecht, wenn ich nichts gegessen hatte, aber auch direkt nach dem Essen war mir übel. Man hat dann auch oft so einen Druck im Magen und muss öfter mal Aufstoßen. Wenn die Entzündung nur leicht ist, kann man sie mit etwas Schonkost und Magentee wieder in den Griff bekommen. Aber zur Sicherheit würde ich dennoch zum Arzt gehen. Der stellt dann Fragen, drückt auch schon mal auf dem Magen und verschreibt dann ein Medikament. Ich denke, dass in schlimmeren Fällen auch schon mal eine Magenspiegelung gemacht werden muss. Aber das habe ich selbst noch nicht erlebt, wenn ich so eine Entzündung hatte. Stress ist übrigens wirklich meist Hauptursache dafür, so war es auch bei mir.

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» Nelchen » Beiträge: 32238 » Talkpoints: -0,25 » Auszeichnung für 32000 Beiträge



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