Sperrfrist und Krankenkassenbeitrag?
Frau A. ist chronisch krank und muss deshalb regelmäßig zum Arzt. Nun kommt sie an ihrem Arbeitsplatz gar nicht mehr zurecht und möchte gerne kündigen. Wenn sie aber selbst kündigt, bekommt Frau A. ja erst mal eine Sperrfrist von 12 Wochen und wird in der Zeit kein Einkommen haben, falls sie nicht zwischenzeitlich eine Anstellung findet.
Wie sieht das aber mit der Krankenversicherung aus? Wenn sie sich selbst versichert, sind die Beiträge ja sehr hoch. Oder gibt es eine Möglichkeit die Krankenkassenbeiträge bezahlt zu bekommen?
Wenn man sich arbeitslos meldet, zahlt die Arbeitsagentur die Sozialversicherungsbeiträge, auch wenn man wegen Sperre kein Arbeitslosengeld bekommt. Hat Frau A. keine andere Möglichkeit als zu kündigen? Vielleicht kann sie Teilzeit arbeiten. Sie sollte sich in ihrem Zustand überlegen, ob sie mit ihrer Kündigung nicht vom Regen in die Traufe kommt.
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