Wann besteht bei Hautverbrennungen Lebensgefahr?

vom 17.06.2012, 12:57 Uhr

Im Fernsehen habe ich neulich ein Bericht gesehen über Verbrennungsopfer. Es war die Rede von Lebensgefahr und auch von Leuten, die zwar schlimm verbrannt waren, aber wo angeblich keine Lebensgefahr bestand und auch nie bestanden hat. Ich habe mich dann gefragt, ab wann bei Verbrennungsopfern, bei Hautverbrennungen Lebensgefahr besteht und wann man von einer leichten Verbrennung redet, obwohl die Haut sehr schlimm aussieht.

Wann ist es so, dass man an Verbrennungen wirklich sterben kann? Kommt es auf die Fläche an oder auf die Tiefe der Verbrennungen, wenn man von Lebensgefahr spricht?

Benutzeravatar

» Diamante » Beiträge: 41749 » Talkpoints: -4,74 » Auszeichnung für 41000 Beiträge



Bei einer Verbrennung der Haut, spricht man von einer Lebensgefahr, wenn es eine gewisse Fläche überschreitet. Bei Erwachsenen spricht man von einer Lebensgefahr, wenn über 15 % des Körpers betroffen sind. Das ist von der Fläche her ungefähr ein Bein eines Erwachsenen, da dieses 18 % des Körpers ausmacht.

Bei Kindern sind es nur 5%. Hierbei ist zu erwähnen das eine Seite des Rumpfs bei einem Säugling schon 10 Prozent und ab 10 Jahren sogar 18 Prozent ausmachen. Die Fläche ist also wesentlich geringer, als bei Erwachsenen. Man muss aber bei Verbrennungen, bei denen man sich nicht sicher ist auf jeden Fall den Notarzt holen. Eine weitere kleine Hilfe ist das bei einem Erwachsenen 1% der Körperfläche in etwa der Handfläche entsprechen.

Benutzeravatar

» Ramones » Beiträge: 47758 » Talkpoints: 8,52 » Auszeichnung für 47000 Beiträge


Ähnliche Themen

Weitere interessante Themen

^