Wunde im Mund - Homöopathisches Mittel gesucht!
Ich bin gerade auf der Suche nach einem homöopathischen Mittel. Mir ist dabei recht egal ob es sich um eine Salbe, eine Spülung einen Tee oder was ganz Anderes handelt. Ich habe vorgestern mit den Fingernägeln versucht zwischen den Vorderzähnen ein Stück Brotkrümel heraus zu bekommen. Dabei bin ich dann abgerutscht und der Fingernagel ging recht feste an die Seite des Lippenbändchens unten.
Nun hat sich diese Stelle entzündet und tut richtig schlimm weh. Beim Sprechen, beim Essen und beim Trinken ist es besonders schlimm. Die Wunde ist herum weiß und ich denke, dass sich dort eine Entzündungsblase gebildet hat. In der Mitte ist eine richtige Vertiefung und es brennt einfach wahnsinnig. Vor allem ist diese Stelle auch ziemlich ungünstig, da man das Lippenbändchen ja ständig bewegt.
Ich suche nun etwas um die Schmerzen zu lindern und die Wunde schneller heilen zu lassen. Habt ihr eine Idee? Sollte in jedem Fall pflanzlich sein. Am Besten wäre es natürlich wenn ich das Mittel ohnehin schon Zuhause hätte und es sich beispielsweise um ein Hausmittel handeln würde. Aber wenn nicht dann fahre ich eben morgen in die Apotheke und besorge mir das Medikament. Habt ihr denn einen Tipp für mich, was helfen könnte?
Als ich meine Weisheitszahn-Op hatte, da haben meine Mutter und ich in der Apotheke nachgefragt und es wurde uns empfohlen drei Tage vorher damit anzufangen Arnica D6 zu nehmen. Das hat wirklich geholfen und ich hatte danach kaum Schmerzen.
Das mit dem drei Tage vorher einnehmen entfällt bei dir natürlich, aber ich denke, dass es trotzdem hilft. Das Arnica D6 soll die Wundheilung beschleunigen und außerdem auch die Schmerzen lindern. Zudem ist es auch nicht teuer und man bekommt es, je nach Apotheke, für circa sechs Euro und man sollte, soweit ich mich erinnern kann, alle drei Stunden 5 Kügelchen nehmen. Je nachdem wie lange man das Arnica nimmt, reicht es von zwei Monaten bis eine halbe Ewigkeit.
Des Weiteren kann ich dir noch empfehlen, deinen Mund regelmäßig mit Salbeitee auszuspülen. Das reinigt und desinfiziert ein bisschen. Jedoch muss du beim Spülen damit rechnen, dass es durchaus auch weh tun könnte, weil du dafür ja deinen Mund bewegst.
Wenn es aber nicht besser wird, dann würde ich dir empfehlen damit dringend zu einem Arzt zu gehen. Denn wenn das schon anfängt zu eitern, dann ist es doch etwas ernsteres und je länger du wartest desto schlimmer könnte es werden.
Zum einen könntest du
Kamillosan verwenden. Du könntest aber auch regelmäßig mit Kamillentee spülen. Vermutlich geht auch schwarzer Tee. Ich weiß, dass meine Mutter bei meinem Neffen und meiner Nichte den entzündeten und wunden Po immer damit gesäubert hat. Die Ergebnisse waren schnell zu sehen. Welche Stelle nun wund bzw. entzündet ist, dürfte dabei ja keine Rolle spielen. Kamillen- oder Schwarzen Tee hat man unter Umständen ja auch im Haus und du könntest noch heute einen Versuch starten. Man sollte aber definitiv mehrmals täglich damit spülen. Ich würde vermutlich auch nach jeder Mahlzeit spülen, einfach um der wunden Stelle Ruhe zu bieten.
Mit dem Salbeitee das habe ich schon mal bei meinem Mann gemacht, bzw. habe ich ihm diesen gegeben weil er eine Blase im Mund hatte. Daran habe ich jedoch gar nicht mehr gedacht und es gestern gleich bei mir ausprobiert. Ich bin echt begeistert! Ich habe mir frischen Salbeitee aufgekocht und nun im Bad stehen. Gestern hab ich zweimal und heute morgen einmal gespült. Die Wunde ist zwar noch da, aber die Schmerzen sind deutlich weniger geworden. Nun werde ich noch ein paar Tage spülen und hoffe, dass die Wunde schnell verheilt. Danke für den Tipp!
musicality hat geschrieben:Zum einen könntest duKamillosan verwenden. Du könntest aber auch regelmäßig mit Kamillentee spülen. Vermutlich geht auch schwarzer Tee.
Das ist aber genauso wenig wie Salbeitee oder Salbeitinktur in Form von Salviathymol etwas Homöopathisches! Das ist pflanzlich, hilft aber trotzdem sehr gut. Etwas Homöopathisches fällt mir auch auf die Schnelle gar nicht ein, außer eben die erwähnten Arnica Globuli. Ansonsten könnte ich noch Rhabarbertinktur oder die von meinem Schwiegervater so hoch gelobte Myrrhentinktur empfehlen.
Ich muss gestehen, dass ich gar nicht ganz genau weiß, was es mit dem Begriff 'homöopathisch' eigentlich auf sich hat und evtl. besteht auch gar kein aktueller Bedarf mehr an einem Medikament, aber ich würde trotzdem noch gerne auf das Dentinox-Gel verweisen, falls vielleicht mal jemand in ähnlicher Lage ist und diesen Thread findet.
Es handelt sich dabei um eine Zahnungshilfe für Kinder, also wirklich etwas gut verträgliches und unbedenkliches, und ist in Drogerien wie beispielsweise Rossmann erhältlich. Die Tinktur besteht aus Kamillenblüten und betäubt leicht die schmerzende Stelle. Ich verwende das Gel immer, wenn ich unter Aphten leide.
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