Grabsenkungen normal?

vom 09.04.2010, 19:52 Uhr

Ich habe gestern einen kurzen Blick auf die Gräber meiner Großeltern geworfen um zu schauen was ich alles machen muss und dabei habe ich festgestellt dass sich auf der einen Hälfte ein tiefes Loch aufgetan hat. Mir ist schon klar dass so ein Sarg mit so einem großen Volumen eine gewisse Zeit benötigt um zu verwittern aber auf dieser Seite ist er schon seit über zehn Jahren unter der Erde und müsste eigentlich schon restlos weg sein. Starke Regenfälle hatten wir auch nicht in letzter Zeit und Bergbau wurde meines Wissens unter dem Friedhof auch nicht betrieben. Ich kann mich eigentlich auch nicht erinnern dass sich die Erde überhaupt schon einmal dort gesenkt hatte obwohl die Grabstelle schon seit fast dreißig Jahren belegt ist.

Ist so etwas noch nach diesem langen Zeitraum normal? Kann so etwas öfters auftreten?

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» hooker » Beiträge: 7225 » Talkpoints: 6,40 » Auszeichnung für 7000 Beiträge



Je nachdem, wie gut der Sarg war, kann es eine lange Zeit dauern, bis er wirklich einknackt und verrottet ist. Ist es ein Eichensarg, dann dauert es wirklich sehr lange. Ein Kiefernsarg ist nach 2 Jahren schon so verrottet, dass ein Loch entsteht. Ich denke, dass deine Großeltern in einem sehr soliden Sarg begraben wurden und der Sarg deswegen so lange brauchte um einzusacken.

Es ist also ganz normal, wenn der Sarg manchmal lange braucht um wirklich so zu verrotten, dass der Erboden einsackt. Eine genaue Zeit kann man nicht sagen, zumal es auch noch auf die Bodenart ankommt. Ein stark lehmhaltiger Boden konserviert auch das Holz ein wenig, so dass es noch länger braucht, bis ein Massivholzsarg kaputt geht.

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» Diamante » Beiträge: 41865 » Talkpoints: 10,22 » Auszeichnung für 41000 Beiträge


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