Findet ihr Juniorversionen von Spielen gut oder überflüssig?

vom 26.12.2021, 10:29 Uhr

Ich habe 2 Kinder und da beschäftigt man sich auch damit, was diese Kinder so spielen können. Ich bin deswegen auf Juniorversionen bekannter Spiele gestoßen, beispielsweise von Mensch ärgere dich nicht oder Monopoly. Ich muss sagen, dass ich das eigentlich ganz gerne gekauft habe und ich das eher sinnvoll finde. Bei solchen Spielen ist das Spiel an sich eben kürzer und gerade bei Mensch ärgere dich nicht war es so, dass man dann auch gar keine Zahlen kennen musste, sondern seine Figuren nach Farben gezogen hat, auch die Figuren waren größer, so dass sie auch bei kleinen Kindern gut in der Hand liegen.

Ich sehe den großen Vorteil darin, dass eben schon ganz junge Kinder mitspielen können und man das Spiel dann ja auch wieder verkaufen kann um sich die Version für größere Kinder zu kaufen, wenn es so weit ist. Wie seht ihr das? Haltet ihr es für herausgeworfenes Geld, weil man ja auch mit den Kindern Geduld und Zahlen üben kann?

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» Ramones » Beiträge: 46509 » Talkpoints: 2,20 » Auszeichnung für 46000 Beiträge



Gerade "Mensch Ärgere Dich Nicht" ist doch perfekt dafür geeignet, Zahlen kennenzulernen. Deine Kinder sind, soweit ich das in deinen Beiträgen erkenne, drei und fünf Jahre alt. Auch für die Dreijährige sind Würfel mit Punkten für Würfelspiele oder Brettspiele sehr geeignet, Muster zu erkennen und ein Gefühl für kleine Zahlen zu bekommen, indem eine abstrakte Zahl einer sichtbaren Menge zugeordnet wird. Und mit dem Fünfjährigen würde ich sogar Knobelbecherspiele mit drei Würfeln spielen. Dann lernt er gleich ein bisschen rechnen. Die Figuren bei Brettspielen sind eigentlich nicht zu klein für Dreijährige. Sie sind sogar geeignet, die Feinmotorik zu trainieren.

Wir hatten fast nie Juniorversionen von Spielen, außer bei Trivial Pursuit, weil die Kinder natürlich ein anderes Allgemeinwissen haben als Erwachsene. Ansonsten hatten wir immer nur die normalen Spiele. Manchmal haben wir sie aber ein bisschen abgeändert. Monopoly dauert zum Beispiel sehr lange. Da haben wir die Straßenkarten schon vorher verteilt. Gerade Monopoly ist für das Verständnis von größeren Zahlen geeignet oder zumindest, um ein vages Gefühl dafür zu bekommen, für den Fünfjährigen also vielleicht je nach Begabung durchaus schon geeignet.

Statt der Juniorversion eines Gesellschaftsspieles würde ich eher reine Kinderspiele kaufen, wie etwa "Fang den Hut" oder "Tempo, kleine Schnecke". Ich weiß nicht, ob es für Memory Kinderversionen gibt. Da könnte man vielleicht überlegen, ob eine Kinderversion sinnvoll ist. Memory spielen ja alle Kinder gerne, weil sie ein anderes Gedächtnis haben als Erwachsene, noch nicht so rational überdeckt. so gewinnen sie sehr oft bei diesem Spiel.

» blümchen » Beiträge: 4098 » Talkpoints: 13,37 » Auszeichnung für 4000 Beiträge


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