Sicheres Spielzeug woran erkennen?

vom 28.02.2021, 13:47 Uhr

Spielen ist ein elementar wichtige Sache, damit Kinder den Umgang mit Gegenständen, Sachen und auch deren Zusammenhänge sowie Wechselwirkung mit anderen Dingen und Gegebenheiten erkennen. Sie lernen, dass sich Räder an Spielzeugautos drehen, ein Schlüssel Autos aufziehen und fahren lassen kann oder ein Anhänger an ein Spielzeugauto gekoppelt wird.

Auch Farben, Formen, Oberflächenbeschaffenheiten und Zustände vom verbauten Material lassen sich so kennenlernen, erfühlen, bewegen und ertasten. Doch ist nicht jedes Spielzeug sicher und für jede Altersklasse gleich geeignet. Ein größeres Kind oder Erwachsener könnte theoretisch mit Kleinkindspielzeug spielen und sich nicht gefährden, sofern man die körperlichen und geistigen Fähigkeiten dazu hat.

Doch sehr kleine Kinder sollten nicht mit dem Spielzeug von größeren Kindern oder Erwachsenen spielen aufgrund von beispielsweise verschluckbaren Kleinteilen, abbrechbaren Komponenten oder der Komplexität des jeweiligen Spielzeuges. Allgemein muss Spielzeug in Deutschland wohl ein CE Zeichen vorweisen, dass soll eine Art Sicherheits-Transparenzsiegel darstellen. Eine Garantie, dass am Spielzeug nichts beziehungsweise nie etwas kaputtgehen kann, ist das aber trotzdem nicht.

Dies soll eine Art von Orientierungshilfe für Erwachsene und auch Kinder sein, welche signalisieren soll, wie sicher und vielleicht auch geeignet das jeweilige Spielzeug für das eigene Kind sein könnte. Woran erkennt man noch sicheres Spielzeug? Wie sieht es mit der Herkunft, Material, Geruch und Verarbeitung aus, worauf sollte man als Kaufinteressent achten?

» Nebula » Beiträge: 3017 » Talkpoints: 0,98 » Auszeichnung für 3000 Beiträge



Ich finde das ist immer leicht gesagt, kleine Kinder dürfen nicht mit den Spielsachen von großen Kindern spielen. Es gibt durchaus auch ältere Geschwister und es kommt auch immer auf das Kind an. Mein Sohn hat beispielsweise Lego und das gar nicht mal so wenig, meine Tochter noch Duplo, aber sie versucht sich schon am normalen Lego für große Kinder und ich lasse sie, denn es ist ja durchaus gut für die Feinmotorik. Die Phase, in der alles im Mund landet, ist hinter ihr. Man muss eben auch beobachten, was die da so machen.

Ich würde immer darauf achten, dass es nicht zu laut ist, denn das stört einen selber ja auch und ist bestimmt nicht so toll für die Ohren, dass es keine scharfen Kanten hat bei ganz kleinen Kindern und auch bei ganz Kleinen, dass es bedenkenlos im Mund landen kann, also nichts verschluckt werden kann oder auch nichts giftig ist. Nach dem Material habe ich also auch geschaut und gerade so Babyspielzeug habe ich dann auch gebraucht gekauft oder geschenkt bekommen.

Die Angaben auf dem Spielzeug finde ich nicht so wirklich sinnvoll immer. Man muss da auch schauen, was das eigene Kind schon kann und was nicht. Immer ist das nicht unbedingt eine gute Sache um sich daran zu orientieren. Zum Beispiel habe ich meinem Sohn Bücher vorgelesen, die seinem Alter entsprechend waren und er hat mich angeguckt, als ob ich blöd wäre und mich auch gefragt, ob ich ihm eine längere Geschichte vorlesen kann, die wäre blöd. Da habe ich dann Bücher für ältere Kinder genommen und da konnte er sich gut entspannen und das letztendlich auch wiedergeben, also hat er zugehört.

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» Ramones » Beiträge: 45237 » Talkpoints: 6,09 » Auszeichnung für 45000 Beiträge


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