Monatlich 30.000 Euro Sach- und Geldleistungen bezahlbar?

vom 12.10.2016, 17:37 Uhr

Na ich kann dir gerne mein Leben dokumentieren, was dir zeigen wird, dass ich und auch meine Vorfahren - bis auf eine Ausnahme - in Deutschland beziehungsweise in Gebieten, die vor Jahrzehnten dazu gehörten, geboren wurden. Und ich habe immer in Deutschland gelebt. Nur geht es in dem angesprochenen Fall nicht um die Gesamtheit, sondern um einen Einzelfall, auch wenn dir das Wort nicht gefallen mag.

Und ich habe nur versucht dir aufzuzeigen, dass es genau solche Konstellationen auch bei deutschen Mitbürgern gibt. Nur da kräht öffentlich kein Hahn danach, wenn ein Mann mit einer Frau verheiratet ist und nebenbei noch die eine oder andere Frau geschwängert hat. Auch da werden unter Umständen Sachleistungen bezahlt, die nicht gerade wenig Geld kosten.

Wobei mich persönlich die Kopftücher jetzt nicht weiter stören. Ich bin zwar in den neuen Bundesländern aufgewachsen und dort gab es keine offensichtlichen Nachbarn die Muslime sind. Aber es gibt auch in Deutschland Regionen wo man diese Nachbarn seit Jahrzehnten hat und man den Anblick von Frauen mit Kopftüchern kennt. Deswegen ist das für mich nun keine Frage der Akzeptanz, sondern einfach deren Lebensstil, der sich durch die Religion so entwickelt hat.

Und dass man von den Vorfällen in Köln, Würzburg oder auch Ansbach nicht auf alle Flüchtlinge schließen sollte, sollte doch wohl eine gesunde Denkweise zulassen. Oder willst du mit denen in einen Topf geworfen werden, die Asylunterkünfte in Brand setzen nur weil sie Deutsche sind, so wie du?

» Punktedieb » Beiträge: 16333 » Talkpoints: 29,44 » Auszeichnung für 16000 Beiträge



Ich kann die Haltung von Punktedieb verstehen, da ich früher selber so gedacht habe. Inzwischen kann ich mich allerdings über die eigene Naivität nur wundern. Auch wenn es hier in Deutschland Verbrechen gibt, sollten wir nicht so dämlich sein und uns so etwas noch aus dem Ausland importieren. Und erst recht nicht sollten wir glauben, dass die anderen EU-Staaten diesen Schwachsinn mitmachen. Irgendwo hört der Spaß auf.

» Juri1877 » Beiträge: 5785 » Talkpoints: 3,51 » Auszeichnung für 5000 Beiträge


Und du meinst wirklich, dass die Verbrechen in den letzten 12 Monaten allein von Asylbewerbern verübt worden? Und dann bist du auch der Meinung, dass sämtliche Meldungen dazu stimmen? Sorry, da muss ich dich enttäuschen. Allein bei uns mit nicht mal 60.000 Einwohnern gab es in den letzten 12 Monaten mehr als genug Meldungen, wo man Asylbewerber einer Straftat bezichtigt hat und dann festgestellt wurde, dass diese Geschichten nur erfunden sind. Vorzugsweise auf der Basis einer Vergewaltigung.

Auch die einseitige Berichterstattung in der Presse tut ein übriges, was man an deiner Meinungsbildung sehr gut erkennen kann. Allein bei dem Thema Köln und Silvesternacht wurde nie öffentlich darüber berichtet, dass da auch Asylbewerber waren, die versucht haben die deutschen Frauen zu beschützen. Das wird schön geheim gehalten, damit das Bild des bösen Ausländers weiterhin geprägt werden kann.

Dazu allein bei uns aus der Region die Behauptungen, dass man als Frau in der Innenstadt von Asylbewerbern ständig angegraben wird. Komisch nur, dass ich das weder selbst erlebt, bei anderen beobachten konnte, noch von glaubwürdigen Personen berichtet bekam. Im Gegenteil, ich erlebe es eher, dass sich Asylbewerber nicht mal wagen jemanden anzusprechen, wenn sie Hilfe benötigen. Sei es beim Einkauf oder wenn sie nicht wissen welchen Bus oder welche Straßenbahn sie nehmen müssen.

» Punktedieb » Beiträge: 16333 » Talkpoints: 29,44 » Auszeichnung für 16000 Beiträge



Es behauptet niemand ernsthaft, dass alle Ausländer Verbrecher sind. Aber wenn man die Leute eben ohne Pässe, Ausbildungsnachweise oder Vorstrafentregister ins Land lässt, braucht man sich nicht zu wundern, wenn dies auch die falschen Leute anlockt.

In diesem Fall finanziert der deutsche Staat faktisch eine Mehrfachehe und dies sollte man auch nicht leugnen nur weil es einem nicht passt. Dies ist auch sicher nicht der einzige Fall in Deutschland und bei Mehrfachehen dürfte es wohl kaum Fälle ohne Migrationshintergrund geben. Natürlich muss man auch sagen dürfen, dass dies unseren Staat massiv belastet. Es bringt doch nichts, wenn wir hier so tun, als ob es solche Probleme nicht geben würde und hier über vermeintliche Ausländerfeindlichkeit diskutieren.

» Juri1877 » Beiträge: 5785 » Talkpoints: 3,51 » Auszeichnung für 5000 Beiträge



Bei deinen Postings hat man aber den Eindruck, dass sämtliche Ausländer gleich potentielle Verbrecher sind. Aber zu deinem Einwurf zwecks Nachweisen. Wurden die Nachweise ab 1945 verlangt, als die Flüchtlinge aus den ehemals deutsch besetzten Gebieten kamen? Nein, da wurde auch kein Nachweis erbeten, der einen Beruf oder eventuelle kriminelle Vergangen aufzeigt.

Und wenn da tausende plötzlich ankommen, dann geht das eben auch nicht und der Staat muss erst mal eine Linie planen und dann auch umsetzen. Aber ich gehe davon aus, wenn du aus welchen Gründen auch immer, Hals über Kopf dein Land verlassen müsstest, dass du dann auch als erstes an sämtliche Nachweise denkst und lieber die lebensnotwendigen Dinge zurück lässt.

Außerdem wurde dir hier doch schon mehrmals erklärt, dass diese Mehrfachehe, wie sie im Heimatland des Mannes anerkannt ist, nicht geduldet wird. Dazu habe ich dir auch versucht zu erklären, dass es bei Deutschen genauso ablaufen kann, dass es eine Ehefrau gibt und noch ein paar andere Frauen mit denen Kinder gezeugt wurden. Aber für solche Ausführungen bist du scheinbar nicht empfänglich.

Übrigens habe ich auch in den letzten Monaten schon Statistiken der Polizei gehen, die aufzeigen, dass zwar die Kriminalität in Deutschland gestiegen ist, aber im Vergleich zur höheren Anzahl ausländischer Mitbürger kein Anstieg zu erkennen ist. Wobei die größere Anzahl der Straftaten auch nicht auf das Konto der Asylbewerber geht, sondern zu Lasten der Banden, die aus Südosteuropa hier unterwegs sind.

» Punktedieb » Beiträge: 16333 » Talkpoints: 29,44 » Auszeichnung für 16000 Beiträge


Wenn man nur nach Gründen sucht, die seine eigene Meinung bestätigen, findet man auch immer etwas, was einem passt und sieht nicht die Realität.

Auch wenn die Ehe offiziell vom deutschen Staat nicht anerkannt wurde, finanziert er sie trotzdem weiterhin und wegen der vielen Kinder werden die Ehefrauen wohl kaum arbeiten können und der Mann wird sicher nie und nimmer so viel verdienen, um aus dem Bezug von Hartz IV herauszukommen. Die Kosten sind nun sogar höher, da die Familie nun getrennt untergebracht ist und nun überall Kaution, Erstausstattung, Miete und Nebenkosten anfallen. Bezahlen darf dies der deutsche Steuerzahler.

Außerdem ist dies doch nicht der einzige Fall in Deutschland und hier zeichnet sich ein Trend ab, den man auch erkennen sollte. Natürlich sind Mehrfachehen und deren Finanzierung durch Hartz IV schon längst ein Problem in Deutschland. Wenn das zur Duldung von Unterdrückung von Frauen und mittelalterlichen Lebensverhältnissen führt, sind wir auf dem falschen Weg.

» Juri1877 » Beiträge: 5785 » Talkpoints: 3,51 » Auszeichnung für 5000 Beiträge


Juri1877 hat geschrieben:In diesem Fall finanziert der deutsche Staat faktisch eine Mehrfachehe und dies sollte man auch nicht leugnen nur weil es einem nicht passt.

Warum finanziert er denn diese Ehe? Er spricht den Asylbewerbern die Leistungen zu, die er auch jedem anderen zuspricht. Welchen finanziellen Verlust erleidet der Staat denn jetzt dadurch, dass da angeblich ein Syrer mit 4 Frauen verheiratet ist im Gegensatz zu dem Umstand, dass er nur mit einer verheiratet wäre und dennoch die anderen 3 Frauen samt Kinder hier her kommen? Die Ehe bringt doch nur steuerlich etwas und da ist es doch egal ob er jetzt mit 1 oder 4 Frauen verheiratet ist, zumal er wohl als Asylbewerber keine Lohnsteuer zahlen wird, die er dank Ehegattensplitting mindern könnte.

Natürlich darf man sehr wohl gegen Mehrfachehe sein und das dann auch anprangern, wenn dies bei uns verboten ist. Das aber hat doch nun rein gar nichts mit diesem Stammtischbeitrag der Internetseite zu tun. Zumal dort bei der Gegenrechnung ja jegliche Sozialleistungen für den Handwerker vernachlässigt werden. Da wird ja so getan als würde nur der Syrer Kindergeld kriegen. Zumal ja nirgends belegt wird, woraus sich die angeblichen 30.000 Euro zusammensetzen.

Also da würden mich doch mal konkrete Fakten interessieren, wie man unter Anwendung unserer Gesetze, da jetzt eine Ungleichbehandlung erkennen will. Selbst wenn man die Ehen nicht anerkennt, bleiben es ja dann doch noch seine 23 Kinder, die er dann alle herholen kann im Rahmen des Familiennachzuges. Und dann muss man auch die Mütter nachholen, damit die Kinder nicht ohne Mutter aufwachsen.

Vielmehr noch würde mich aber interessieren auf welcher Grundlage man Flüchtlingen Rechte aberkennen will, die man allen anderen Deutschen zugesteht. Auf welcher Grundlage will man denn hier Menschen in verschiedene Klassen einteilen?

» Klehmchen » Beiträge: 4287 » Talkpoints: 551,55 » Auszeichnung für 4000 Beiträge



Ich verstehe jetzt nicht was daran viel sein soll. Es sind pro Person knapp über 1000 Euro, das dürfte den normalen Leistungen entsprechen, die Asylbewerber hier bekommen. Und klar kann sich Deutschland das leisten. Verstehe gar nicht wie man immer auf die Idee kommt, Deutschland wäre arm.

Bei 23 Kindern die später vermutlich alle mal in die Rentenkassen einzahlen, dürfte sicher auch irgendwann ein Plus bei rauskommen, sodass dem Staat gar keine Kosten entstehen. Daher könnten wir uns theoretisch auch 10 Millionen solcher Großfamilien leisten.

» Sternenbande » Beiträge: 1649 » Talkpoints: 55,89 » Auszeichnung für 1000 Beiträge


Ich kann mich noch an die Diskussionen um kinderreiche Familien bei Hartz IV erinnern. Die wurden nicht als Bereicherung angesehen. Deshalb sollte es auch keinen zu hohen Kinderregelsatz geben. Man wolle schließlich keinen Anreiz dazu geben, einfach irgendwelche Kinder in die Welt zu setzen, für die der Steuerzahler aufkommen müsse. Aber anscheinend spielt die Herkunft doch eine Rolle. Wer aus einem fremden Land kommt, ist automatisch der Gute.

» Juri1877 » Beiträge: 5785 » Talkpoints: 3,51 » Auszeichnung für 5000 Beiträge


Juri du bist hier einer der wenigen der Menschen, die in gute und schlechte Menschen einteilen. Viele andere hier, und nach meinem Empfinden ist es der Großteil der Nutzer, vertritt die Ansicht das gleiches Recht für alle gilt. Und wenn man in Deutschland Kinder hat bekommt man eben Kindergeld. Egal wie man zu Großfamilien steht, welcher Herkunft und sozialem Stand auch immer sie entspringen, kann und werde ich ihnen keine Rechte aberkennen.

Natürlich stehe auch ich solchen Großfamilien sehr skeptisch gegenüber und äußere das auch genauso bei Langzeitarbeitslosen. Aber nichts desto trotz gibt es gesetzliche Vorgaben und wenn sie diese erfüllen und es der Gesetzgeber vorsieht, dass Kindergeld auch an Immigranten gezahlt wird, dann ist das halt so. Nur weil es dann Leute gibt, die den Standpunkt vertreten das geltendes Recht eingehalten werden muss, heißt das ja nicht, dass man mit zweierlei Maß misst. Es bedeutet nämlich genau das Gegenteil, nämlich das man sich an deutsches Recht halten will, auch wenn man einige Gesetze nicht mag oder sinnvoll findet.

» Klehmchen » Beiträge: 4287 » Talkpoints: 551,55 » Auszeichnung für 4000 Beiträge


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