Beim Lesen immer wieder zum Nachdenken Pause machen?

vom 08.01.2015, 10:09 Uhr

Wenn ich ein spannendes Buch lese, dann passiert es immer wieder, dass ich mittendrin eine kurze Pause mache, um über das Gelesene nachzudenken. Ich schaue dann einfach auf und gehe kurz meinen Gedanken nach, bevor ich dann mit der nächsten Seite beginne. Das ist jedoch nicht bei allen Büchern so, sondern meistens nur bei Thrillern. Da brauche ich immer wieder eine gewisse Nachdenkzeit, die ich dann beim Lesen auch regelmäßig einbaue.

Gerade bei Thrillern muss ich immer wieder beim Lesen eine kleine Pause einlegen, um selbst über die Geschehnisse nachzudenken und um vielleicht auch selbst eine Theorie entwickeln zu können, wer der Täter sein könnte. Ich rate da immer ganz gerne ein wenig mit, wobei ich mir zwischendrin beim Lesen auch die Zeit dafür lassen möchte.

Auch bei anspruchsvolleren Büchern mache ich aber auch immer zwischendurch eine kleine Pause, um zu überprüfen, ob ich auch wirklich alles verstanden habe, was ich da gelesen habe. Wenn das nicht der Fall sein sollte, dann lese ich einige Abschnitte dann eben noch einmal.

Macht ihr beim Lesen auch immer wieder kleine Pausen, um über das Gelesene nachdenken zu können?

Benutzeravatar

» Prinzessin_90 » Beiträge: 29027 » Talkpoints: 128,38 » Auszeichnung für 29000 Beiträge



Ich habe mir noch nie darüber Gedanken gemacht, aber jetzt wo ich deinen Thread lese, fällt mir auf, dass du durchaus Recht hast. Ich hebe tatsächlich beim Lesen manchmal den Blick und denke über das Gelesene nach. Allerdings lese ich nicht so oft Thriller und habe auch festgestellt, dass ich das eigentlich bei sehr vielen Büchern mache, unabhängig vom Genre. Ich glaube ich sollte man demnächst darauf achten, vielleicht steckt ja bei mir eine Art System dahinter.

Benutzeravatar

» Olly173 » Beiträge: 14703 » Talkpoints: -1,03 » Auszeichnung für 14000 Beiträge


Ich mache es auch oft so, dass ich beim Lesen mal eine kurze Pause mache, um darüber nachzudenken, was ich da gelesen habe und um es einfach mal sacken zu lassen, bevor ich mich dem nächsten Kapitel widme. Allerdings ist es bei mir auch nicht nur bei Thrillern der Fall. Dabei mache ich das auch sehr gerne, um darüber nachzudenken, welche Erkenntnisse man als Leser bisher hat und wer der Täter sein könnte. Aber auch bei anderen Büchern baue ich gerne solche Pausen ein.

Ich lese zwar unheimlich gerne und auch recht schnell, aber dadurch, dass ich viele Bücher lese und eben so schnell lese, habe ich manchmal einfach das Bedürfnis, innezuhalten und das Gelesene zu verdauen. Das hilft mir einfach, in der Geschichte anzukommen und die Zusammenhänge zu begreifen.

» Barbara Ann » Beiträge: 24488 » Talkpoints: 93,92 » Auszeichnung für 24000 Beiträge



Bewusst mache ich das eigentlich nur bei Fachliteratur. Die lese ich nie in einem Rutsch durch, sondern mache durchaus mal Pausen, lese Abschnitte noch einmal um den Inhalt besser zu verinnerlichen. Man möchte ja auch nicht irgendetwas überlesen, gerade wenn die Informationen relevant für die Arbeit sind und man darauf basierend eigene Texte verfassen muss. Manchmal ist Fachliteratur ja auch fremdsprachlich oder mit so viel Fachjargon verfasst, dass man die Sätze auf sich wirken lassen muss, damit man sie überhaupt versteht und begreift.

Benutzeravatar

» Täubchen » Beiträge: 19732 » Talkpoints: 0,72 » Auszeichnung für 19000 Beiträge



Ich mache es recht häufig, wenn auch nicht unbedingt bewusst. Ich bemerke zwar schon dabei oder hinterher, dass ich gerade eine Lesepause mache, aber ich denke mir eben nicht "So, jetzt denke ich erst einmal darüber nach". Eher schaue ich dann einfach aus dem nächstbesten Fenster und bemerke dann kurz danach, dass ich ja gar nicht mehr lese.

Was ich stattdessen mache, kommt darauf an. Manchmal brauche ich einfach einen Moment Pause, um das Gelesene zu verarbeiten. Das ist gerade bei traurigen, oder zumindest für mich traurigen, Büchern der Fall. Es ist eben auch schwer, zu lesen, wenn man Tränen in den Augen hat und deswegen die Buchstaben verschwimmen.

Manchmal fange ich dann auch an, vor mich hinzuträumen. Das mache ich ohnehin gerne, und füge dann gedanklich mich oder einen von mir erdachten Charakter in die Geschichte ein, überlege mir, wie ich bzw. der Charakter mit den Buchfiguren interagieren würde, und so weiter. Dabei nebenher weiterzulesen wäre wenig sinnvoll, denn ich würde ja nichts mitbekommen.

Oder aber ich denke einfach rein generell über das Buch, die Handlung und die Charaktere nach. Wieso reagiert wohl genau dieser Charakter genau so? Was für Auswirkungen haben die Handlungen von jenem Charakter wohl auf die Geschichte? Und so weiter.

» Kalu-chan » Beiträge: 630 » Talkpoints: 6,25 » Auszeichnung für 500 Beiträge


Ich mache auch schon mal Pausen, gerade wenn der Stoff recht schwierig oder zäh ist und ich erstmal etwas sacken lassen muss. Manchmal kann man sich auch nicht mehr so recht auf die Buchstaben konzentrieren und dann ist es für mich auch Zeit, mal kurz etwas anderes zu machen oder auch vom Buch aufzuschauen. Das kommt aber auch immer darauf an, wie spannend das Buch gerade ist oder um welche Literatur es sich eben handelt.

Benutzeravatar

» Nelchen » Beiträge: 26975 » Talkpoints: 8,02 » Auszeichnung für 26000 Beiträge


Zurück zu Literatur

Ähnliche Themen

Weitere interessante Themen

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste

^