Babypinkeln eine reine Männerveranstaltung?
Bekannte sind gerade Eltern geworden und wollen auch Babypinkeln veranstalten. Nun wurde mir gesagt, dass dies eigentlich eine reine Männerveranstaltung wäre. Dort würden eben alkoholische Getränke gereicht und auf das Baby angestoßen.
Ich bin nun verunsichert, weil ich es so verstanden hatte, dass nicht nur Männer zu solch einer Pinkelparty gehen. Allerdings möchte ich natürlich auch nicht als einzige Frau dort erscheinen. Es handelt sich dabei ja um einen alten Brauch und dazu steht im Internet, dass dann wohl die Männer dieses Babypinkeln machen.
Ist es durchaus immer noch so, dass Babypinkeln eine reine Männerveranstaltung ist? Oder ist es mittlerweile auch so, dass Frauen auch dorthin gehen? Würdet ihr da nochmal genau nachfragen? Oder würdet ihr im Zweifel lieber zu Hause bleiben?
Bei uns heißt es "Pipiparty" und wird veranstaltet, bevor das Baby auf die Welt kommt, wenn die werdende Mutter hochschwanger ist. Dass der gewordene Vater anstößt mit seinen Kumpels wird hier nicht besonders benannt und Babypinkeln in dieser Art kenne ich nicht.
Frage doch die Eltern, wie sie es handhaben und ob du auch zu der Feier eingeladen bist oder nur dein Mann. Ich denke, dann wird es auch nicht peinlich, wenn du mitgehst und nur Männer da sind.
Ich dachte, das wäre ein Trend, der mal wieder über den großen Teich zu uns schwappte. Aber nein, das ist eine Tradition, die aus Norddeutschland stammt. Hier in Ostdeutschland, außer in Thüringen, eher unbekannt. Obwohl ich gerade las, dass die Sachsen diese Tradition auch kennen und begehen. Mir als Anhalterin war sie fremd.
Es gibt ja mehrere Arten dieses Babypinkeln zu begehen. Einerseits feiert der Vater allein mit Freunden, Verwandten und Kollegen ohne das Baby und die Mutter, da beide sich ja noch von den Strapazen der Geburt erholen müssen.
Andererseits können auch die junge Mama und das Baby dabei sein.
Es wird aber meist eine ziemlich feuchtfröhliche Angelegenheit. Muss man nun wissen, ob man das mag, oder eher nicht. Gerade wenn vielleicht Mutter und Kind nicht dabei sind, ist die Getränkefrage eventuell eine entscheidende. Auch wird nicht immer eingeladen, sondern die Party auf welchem Weg auch immer bekannt gegeben. Das kann auch schon mal recht unkonventionell, zum Beispiel durch dein Plakat am Wohnhaus der jungen Eltern, geschehen.
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