Beim Arzt Broschüre statt Beratung bekommen?

vom 07.10.2015, 12:53 Uhr

In manchen Bereichen finde ich solche Broschüren schon ganz sinnvoll und auch sinnvoller, als wenn der Arzt nun ein ewig langes Gespräch führen muss. Wenn man sich als junges Mädchen beispielsweise unsicher ist, welche Verhütungsmethode überhaupt die richtige für einen ist und man gar nicht einmal von allen Verhütungsmethoden gehört hat, finde ich es schon gut, wenn man dann einfach solche Broschüren bekommt. Man muss sich doch nur mal vorstellen, wie unglaublich lange das dauern würde, wenn der Frauenarzt dann lang und breit die Verwendung und die Vor- und Nachteile jeden einzelnen Verhütungsmittels erklären würde.

Das würde ja wirklich mehrere Stunden dauern, wenn das Mädchen auch noch zwischendrin Fragen hätte. Außerdem könnte das Mädchen doch nicht alles auf einmal aufnehmen und speichern. Da finde ich es schon gut, dass es sich zu Hause alles über die Verhütungsmittel durchlesen kann und sich quasi eines auswählen kann, welches sie gut findet. Danach kann sie ja mit dem Arzt noch einmal absprechen, was für sie am besten geeignet ist, nachdem sie sich informiert hat.

Also in gewissen Hinsichten finde ich es nicht schlecht. Gerade dann, wenn man ganz frisch schwanger ist, dann gibt es ja wirklich unwahrscheinlich viele Informationen, die auf einen einprasseln und die der Arzt einem gar nicht alle sagen kann. Da finde ich es auch gut, dass man sich erst einmal in Ruhe die Broschüren durchlesen kann und danach noch einmal mit dem Arzt darüber reden kann, als wenn dieser stundenlang einen Monolog führt.

Es kommt natürlich immer auf die Situation an, aber grundsätzlich finde ich so etwas nicht schlimm. Wenn man ein akutes Problem hat, sollte man aber natürlich schon eine Beratung bekommen, da es sicherlich nicht ausreicht, einfach nur eine Broschüre in die Hand gedrückt zu bekommen.

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» Prinzessin_90 » Beiträge: 35273 » Talkpoints: -0,01 » Auszeichnung für 35000 Beiträge



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