Aus heutiger Sicht anders über Schulzeit denken
Ich habe vorhin an meine Schulzeit zurückgedacht und ich hatte den Gedanken, dass ich vielleicht manches anders gemacht hätte und mich in manchen Situationen anders verhalten, hätte. Beispielsweise habe ich oft erwartet, dass andere auf mich zukommen und war dann aber denen gegenüber, mit denen ich Kontakt hatte, vielleicht auch etwas klettig, was die Leute dann genervt hat.
Von der Grundschule kannte ich es nämlich so, dass ich eher eine sehr beliebte Rolle hatte und dann auf dem Gymnasium nochmals neu anzufangen war schwer. Denkt ihr auch manchmal an eure Schulzeit zurück? Wie bewertet ihr diesen Abschnitt von damals mit dem Wissen von heute?
Ich denke auch noch manchmal an meine Schulzeit zurück, auch wenn ich es ja nicht mehr ändern kann, was damals vielleicht schiefgegangen ist. Ich würde aus heutiger Sicht vielleicht schon einiges anders machen und mich vielleicht auch lieber nicht mit Leuten anfreundend die mich dann später enttäuscht haben. Aber solche Dinge gehören leider einfach dazu und solche Erfahrungen muss man wohl auch machen.
Ändern kann man es ja eh nicht mehr. Der Gedanke an vergangene Tage ist normal und die Reflexion dieser auch, wobei ich mir denke, dass ich damals eben ganz anders drauf war, nicht gefestigt war und kein Selbstbewusstsein hatte, weswegen ich natürlich Dinge nicht so gemacht habe, wie ich sie heute machen würde. Das hat sicherlich auch damit zu tun, dass man ja Erfahrungen macht und auch dazu lernt. Deswegen kann man die Dinge nicht perfekt machen.
Ich denke eher selten an meine Schulzeit zurück, da diese Zeit schon eine ganze Weile zurückliegt und ich meine Kindheit und Teenagerzeit nicht gerade als die beste Zeit meines Lebens ansehen würde. Mir ist es zwar nicht speziell schlecht gegangen, aber dennoch liegt es mir fern, diese Lebensjahre im Rückblick als besonders spannend, oder unbeschwert oder sonst irgendwie idealisiert zu empfinden.
Rückblickend betrachtet war meine ganze Schulzeit eher stressig und von Lern- und Leistungsdruck geprägt. Auch die Probleme und Umbrüche der Pubertät möchte ich im Leben nicht noch mal durchmachen. In dieser Zeit habe ich natürlich auch viele Fehler und Dummheiten gemacht, da es mir logischerweise an Lebenserfahrung und Abgeklärtheit gefehlt hat und ich wie die meisten Menschen irgendwie versucht habe, meinen Weg zu finden. Heute würde ich viele Dinge ganz anders angehen, aber ich bin ja auch kein Teenager mehr.
Noch dazu war ich in dieser Zeit, in der man sich nichts mehr wünscht, als "dazuzugehören", mit mir selber ständig im Zwist und hatte kaum Selbstwertgefühl, womit ich sicher in meiner Altersgruppe nicht alleine war. Es war schon eine aufregende Zeit, aber eben nur ein Lebensabschnitt, und als solcher nicht einmal besonders interessant oder stressfrei.
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