NIcht weiblich fühlen, da man keine Kinder bekommen kann?

vom 15.11.2015, 00:18 Uhr

Ich habe heute mit meinem Freund einen schwarz-weiß Film gesehen der schon etwas älter war. In dem Film ging es unter anderem auch darum, dass eine Frau keine Kinder bekommen konnte und sich daher minderwertig fühlte. Sie wollte nicht, dass ihr Verlobter sie heiratet, da sie ihm keine Kinder schenken konnte und fand sich als Frau nutzlos.

Ich finde diesen Gedanken seltsam und frage mich, ob das heute immer noch so ist. Gibt es auch heute noch Frauen, die sich minderwertig oder weniger weiblich fühlen, nur weil sie keine Kinder bekommen können? Mir wäre das herzlich egal und ich würde mich deswegen dennoch weiterhin sehr weiblich fühlen.

Wenn sich eine Frau deswegen minderwertig fühlt, bedeutet das nicht auch automatisch, dass sie ihren Lebenszweck allein darin sieht, Kinder zu bekommen? Wie ist das bei euch? War das eher ein Phänomen von früher oder gibt es heute immer noch Frauen, die sich minderwertig und weniger weiblich fühlen, wenn sie unfruchtbar sind?

» Crispin » Beiträge: 14916 » Talkpoints: -0,43 » Auszeichnung für 14000 Beiträge



Meine beste Freundin tickt da so ähnlich, wobei sie keine Verlobung ablehnen würde, aber sie würde sich laut eigener Aussage als Frau nicht komplett fühlen. Für sie wäre es das Schlimmste, wenn sie erfahren würde, dass sie keine Kinder bekommen würde. Sie meinte sogar, dass sie einmal Suizid in Erwägung gezogen hätte, wenn es mit dem Kinderwunsch nicht funktionieren würde. Glücklicherweise gehören solche Gedanken bei ihr der Vergangenheit an.

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» soulofsorrow » Beiträge: 9239 » Talkpoints: 26,10 » Auszeichnung für 9000 Beiträge


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