Neuer Spendenaufruf zum Ernte Dank für Bedürftige
Heute las ich in einer Wochenzeitung von einer ungewöhnlichen Spendenaktion, zu der am 2. Oktober als Ernte Dank aufgerufen wird. Die Menschen sollen mehr Solidarität zeigen mit jenen einkommensschwachen Familien, die unterhalb der Armutsgrenze leben. Gespendet werden sollen Grundnahrungsmittel wie Mehl, Reis, Zucker, Nudeln, Kaffee, Tee und Konserven. Drei Vereine rufen dazu auf: Diakonisches Werk, Suppenküche und Caritasverband.
Seit 2004 gibt es den Warenkorb, in den ehrenamtliche Personen Lebensmittel von Privat, Geschäften und Firmen einsammeln, sortieren und gegen einen Obolus wieder an Bedürftige austeilen. Bisher wurden mehr als angenommen erreicht, immerhin 4.000 Kunden. Die Berechtigung zum Einkaufen gibt es über den Caritasverband. Die hohe Zahl der Kunden zeigt, wie sehr diese Hilfe von Nöten ist.
Ich wundere mich, wie einfallsreich die Vereine im Einsammeln von Waren geworden sind. Zu jedem nur möglichen Termin erfolgt ein Spendenaufruf. Aber sicherlich ist dieser Aufruf auch ganz wichtig, damit diese Aktionen nicht irgendwann einschlafen. Denn würden die Menschen nicht immer wieder erinnert, könnten die Aktionen einschlafen und für die Bedürftigen kämen nicht mehr die Spenden an, die dringend benötigt werden. Bestimmt gibt es viele, die von sich aus ohne Erinnerung an die Menschen denken, denen es nicht so gut geht.
Aber es sollen ja auch die erreicht werden, die eher gedankenlos gegen andere sind und erst aufgerüttelt werden müssen. Da bringt es immer mal wieder etwas, wenn ein kurzer Bericht oder ein Spendenaufruf in der Zeitung erscheint. Mich interessiert mal, wie das generell mit dem Einsammeln von Waren abläuft. Ist jemand von euch in einem dieser Ehrenämter tätig oder hat dort mitgeholfen? Kann man sagen, dass es ausschließlich nur Bedürftige sind, denen hier geholfen wird? Übrigens finde ich den Begriff "Bedürftige" ganz schlimm, obwohl ich ihn selbst benutze. Was könnte man besser sagen?
Ich wüsste auch keinen besseren Ausdruck für "Bedürftige", wobei ich sagen muss, dass ich das Wort nicht allzu schlimm finde, es ist für mich einfach nur der Kontext entscheidend, in dem es steht. Bei meiner Kirchengemeinde ist es seit mehreren Jahren so, dass man Lebensmittel zum Erntedank-Gottesdienst spenden kann.
Das läuft dann so ab, dass man Lebensmittel mitbringt, die länger haltbar sind und diese dann vor dem Gottesdienst auf einem Tisch neben dem Altar ablegt. Diese Aktion wird auch immer wieder von den Mitgliedern der Gemeinde sehr gut genutzt und jährlich kommen schon recht viele Spenden zusammen.
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