Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs bei Kindern
Meine Tochter ist nun 9 Jahre alt und wird im Sommer 10 Jahre alt. Vorletzte Woche klagte sie über leichte Bauchschmerzen und ein gleichmäßiges Ziehen im Unterleib. Da ich sowieso einen Termin beim meiner Frauenärztin hatte besprach ich mit ihr die Symptome und es sieht so aus, dass sie nun bald ihre erste Periode bekommen wird. Meine Tochter ist bereits ausgeklärt und so habe ich alles mit ihr besprochen und bereit gelegt, wenn es soweit sein sollte.
Im gleichen Zug sprach mich meine Frauenärztin auf die Impfung gegen den Gebärmutterhalskrebs an. Diese Impfung kann man nun schon mit 9 Jahren machen und erspart sich somit eine Impfdosis. Man bekommt innerhalb 6 Monaten zwei Impfungen und wenn man dies erst mit 14 Jahren macht sind 3 Impfungen notwendig. Die Impfung wird laut Gesundheitsamt und Impfkatalog empfohlen und die Kosten trägt die Krankenkasse. Leider aber habe ich auch schon einiges über die Unverträglichkeit gelesen. Auch darüber, dass es ja nur gegen die dritt-schlimmste Gebärmutterhalskrebsart schützt und die Anderen leider nicht. Nun meine Frage dazu.
Wer hat seine Tochter auch so früh dagegen impfen lassen und haben sie es gut vertragen?
Vertragen werden solche Dinge von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Wenn es mein Kind wäre, würde ich es dennoch machen. Stelle dir einfach nur mal vor, wenn sie dann Gebärmutterhalskrebs bekommt und das mit 2 Impfen verhindert hätte werden können, da macht man sich dann nur Vorwürfe und selbst wenn es nur gegen eine Art hilft, kann man eben auch genau diese Art bekommen und dann sieht es eben auch nicht so toll aus. Die Probleme, wenn man es nicht macht, dürften also größer sein.
Ich finde es kommt drauf an, was für ein Charakter deine Tochter hat. Als ich damals in diesem Alter war, hat die Hausärztin von dieser Impfung abgeraten, weil sie mich gut genug kannte um zu wissen, dass ich keine "Schlampe" bin. Denn diese Krebsart wird ja durch Viren übertragen und je häufiger man die Geschlechtspartner wechselt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass man diesen Krebs bekommt. Das zumindest hat meine Ärztin damals gesagt.
Hier lese ich jedoch, dass erstens nur 0,5% der verstorbenen Frauen Gebärmutterhalskrebs haben und dass es nicht einmal gesichertes Wissen ist, ob diese Viren den Krebs überhaupt auslösen. So gesehen ist es ziemliche Geldmacherei und gezielte Irreführung am Verbraucher, wenn man ihn dennoch dazu drängt, sich dagegen impfen zu lassen.
Ich persönlich würde meine Tochter nicht impfen lassen, weil ich das für Geldmacherei und Panikmache halte.
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