Fluorid im Leitungswasser: Vorteile und Nachteile

vom 22.09.2014, 11:15 Uhr

Fluorid ist ein wichtiger Wirkstoff zur Mineralisierung der Zähne. Beginnende Karies kann sich durch die Gabe von Fluorid wieder verringern und letztendlich sogar ganz verschwinden, das bis dahin erst winzige Loch im Zahn durch das Fluorid wieder verschlossen werden. Auch für die Härtung des kompletten Zahnschmelzes ist Fluorid wichtig.

Für solche Zwecke gibt es daher bestimmte Fluorid-Pasten in Apotheken zu kaufen, die man dann auf die Zähne auftragen kann. Aber nicht nur Spezialpasten beinhalten Fluorid. In so gut wie jeder Zahncreme ist mittlerweile ein Anteil Fluorid vorhanden, auch in vielen Mundwässern ist das der Fall. Früher war das noch nicht so verbreitet.

In einigen Ländern geht es sogar so weit, dass Fluorid standardmäßig dem Trinkwasser, also dem Leitungswasser beigesetzt wird. Das heißt, wann man dort das Wasser aus dem Wasserhahn zum Ausspülen nach dem Zähneputzen nimmt, dann erhält man schon ein Dosis Fluorid und muss keine Mundspüllösungen mehr zusätzlich verwenden.

Ein wenig Gedanken mache ich mir nur, wie sich das wohl auswirkt, wenn man dieses Wasser täglich einfach so aus dem Wasserhahn trinkt. Oder wenn man beispielsweise auch Tee daraus kocht. Könnte das nicht gesundheitlich bedenklich sein? Es ist nachgewiesen, dass zu viel Fluorid schadet. Nur, ob diese schädliche Menge im Alltag schon erreicht werden würde, das weiß ich nicht.

Bekannt ist aber auf jeden Fall, dass zu viel Fluorid auch die Zähne schädigt, weil es den Zahnschmelz offenbar aufweichen lässt. Man sollte also in Ländern, in denen schon ein hoher Fluorid-Gehalt im Trinkwasser ist, nicht noch zusätzlich medizinische Präparate und Zahncremes mit Fluorid verwenden.

Aber dazu müsste man wohl erst einmal wissen, in welchen Ländern das der Fall ist. Wisst Ihr es? Und auch, wie viel Fluorid in den jeweiligen Ländern jeweils genau im Trinkwasser ist? Gibt es vielleicht irgendwo eine aktuelle Tabelle, die man dazu einsehen kann? Benutzt Ihr bei Auslandsreisen Eure Fluoridzahncremes oder sonstige Fluorid-Präparate einfach wie immer weiter, ohne irgendetwas umzustellen?

Und kann man, wenn man über das Leitungswasser nichts Genaues weiß, eigentlich davon ausgehen, dass dieses fluoridreich ist, wenn die einheimischen Zahncremes alle ohne Fluorid sind? Oder gibt es da in der Praxis nicht zwingend einen Zusammenhang? Oder gibt es irgendwie eine Möglichkeit, spontan und ohne viel Aufwand zu testen, wie hoch der Fluoridgehalt im dortigen Wasser ist, wenn man an einem fremden Ort angekommen ist?

Welche Vorteile und welche Nachteile hat Eurer Meinung nach überhaupt das Zusetzen von Fluorid ins Leitungswasser? Gibt es vielleicht irgendwelche wissenschaftlichen Studien, die die realen Auswirkungen der Fluoridisierung auf die Gesundheit der Bevölkerung dokumentieren?

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» Wawa666 » Beiträge: 7277 » Talkpoints: 23,61 » Auszeichnung für 7000 Beiträge



Wie viel Fluorid jetzt jedes einzelne Land dem Trinkwasser beigibt, weiß ich natürlich jetzt nicht. Aber ich weiß schon, dass ein überdosierter Fluorid-Gehalt im Trinkwasser schon auch schwere Krankheiten verursachen kann. So wurden beispielsweise schon von Arthritis, Nierenschädigungen und auch Schilddrüsenerkrankungen berichtet. Ich kann mich noch erinnern, dass früher irgend so ein Fluoridgemisch sogar auch als Rattengift eingesetzt wurde. :shock:

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» falscher fuffziger » Beiträge: 155 » Talkpoints: 30,64 » Auszeichnung für 100 Beiträge


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