4 Wochen Grippesymptome - wann nochmal zum Arzt
Meine Nachbarin ist Frührentnerin. Sie geht recht selten wegen einer Erkältung oder einer Grippe zum Arzt, da ihr dieser immer sagt, sie braucht ja keine Krankmeldung und die Medikamente muss sie eh selbst kaufen.
Nun leidet meine Nachbarin schon seit fast vier Wochen an Grippesymptomen. Sie hat eine starke Erkältung, ist ständig müde, fühlt sich fiebrig, die Nase läuft ständig und sie hat Probleme mit dem Hals und der Stimme.
Vor drei Wochen war sie dann doch mal beim Arzt, nach dem sie fast eine ganze Woche kaum eine Stimme hatte. Die üblichen Ratschläge hatte sie schon befolgt. Sie hat einen Hustenlöser eingenommen, Tee getrunken, Vitamin C genommen, Paracetamol eingenommen und vermieden zu sprechen. Die Hausärztin konnte nichts finden, gab meiner Nachbarin aber ein Rezept für ein Medikament mit, damit sie Nachts besser schlafen kann und der Hustenreiz gestillt wird.
Nun ist meine Nachbarin fast vier Wochen krank. Der Husten ist zwar besser, aber immer noch vorhanden. Die Nase ist auch ständig verstopft. Außerdem fühlt sich meine Nachbarin ständig müde und ist erschöpft. Ihre Stimme ist auch Thema für sich. Sie kann zwar wieder sprechen, ist aber immer noch heiser. Sie selbst sagt, sie merkt das kaum, da sie ja die meiste Zeit eh alleine zu Hause ist.
Ich riet meiner Nachbarin, doch noch mal den Arzt aufzusuchen, bevor sie irgendwas verschleppt. Meine Nachbarin meint aber, sie traut sich nicht mehr zum Arzt, weil der ja auch nicht mehr machen kann, als ihr weiter Medikamente zu verschreiben, von denen sie die meisten eh selbst bezahlen muss. Die könnte sie sich auch so aus der Apotheke holen.
Ich bin der Meinung, nachdem meine Nachbarin nun fast vier Wochen heiser ist, ist ein weiterer Arztbesuch ratsam. Sie meint, sie würde noch eine Woche abwarten. Ich finde, dass ist ein wenig spät.
Was würdet ihr meiner Nachbarin raten? Lieber noch abwarten, weil momentan eh Erkältungszeit ist, die Arztpraxen überlaufen sind, von Menschen, die zum Arzt gehen, weil sie eine Krankmeldung brauchen? Oder lieber einmal zu viel nachgesehen, als einmal zu wenig?
Ich würde auf jeden Fall hingehen. Vielleicht war beim ersten Besuch einfach wenig zu sehen und nun kann sie aber besser behandelt werden, da das Ganze ja nun schon lange anhält und da wird man sicherlich auch mehr sehen oder hören. Ansonsten ist es auch wichtig da nun etwas zu machen, weil man sonst noch schlimmere Folgen davontragen kann, immerhin ist der Körper ja sehr geschwächt und so etwas kann dann eben auch mal aufs Herz gehen oder man kann eine Lungenentzündung bekommen, also sollte sie einfach hingehen, gerade wenn es so ihren Alltag beeinflusst.
Ich gehe bei Erkältungen auch nicht zum Arzt, aber das liegt daran, dass ich sie bisher noch jedes Mal alleine wegbekommen habe. Wenn es mir so schlecht gehen würde, wie du es bei deiner Nachbarin beschreibst, und noch dazu so lange, dann wäre ich mit Sicherheit auch beim Arzt gewesen und mit dem erneuten Arztbesuch hätte ich nach dem ersten maximal eine weitere Woche gewartet, wenn keine nennenswerte Besserung eintritt.
Natürlich kann sich deine Nachbarin Medikamente aus der Apotheke holen, aber wenn die nicht richtig helfen, dann braucht sie eventuell etwas stärkeres und das kann dann durchaus verschreibungspflichtig sein, sodass sie eben doch zum Arzt muss. Vielleicht braucht sie auch ein Antibiotikum, was es auch nur auf Rezept gibt. Natürlich nur bei einem bakteriellen Infekt, aber das muss der Arzt ja dann feststellen, ob es sich um einen handelt. Sie muss selber wissen, was sie tut, aber 4 Wochen zu warten, finde ich schon etwas bedenklich.
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