Jedes Krankheitssymptom hat eine Bedeutung
Da ich oft mal eine verschnupfte Nase habe, jedes Jahr eine Kehlkopfentzündung, sehr oft Husten oder Halsweh habe ich mich gefragt woher das oft kommt. Ich war auch schon öfters im Hochsommer verschnupft und kann mir nicht erklären wo das alles herkommt. Irgendjemand hat dann mal zu mir gesagt, dass das Warnsignale vom Körper sind und ich diese auch ernst nehmen sollte bzw. mich informieren sollte was in meinem Leben oder in meiner momentanen Situation nicht richtig läuft, dass es mir eben so geht.
Ich habe mir darauf hin das Buch „Krankheit als Weg“ gekauft und war anfangs sehr skeptisch, ob es denn auch stimmt, was da drinnen steht. Oft habe ich mir nur gedacht, dass das ja gar nicht passt, wenn ich dann aber wirklich darüber nachgedacht habe, dann bin ich draufgekommen, dass es doch passt. Es hat manchmal etwas gedauert, bis ich die erklärung dazu hatte, aber es stimmt sehr oft.
So steht Husten dafür, dass man alle anbellen will. Quasi man will seine Ruhe haben, weil man nicht gut drauf ist. Schnupfen bzw. eine verstopfte Nase ist ein Zeichen dafür, dass man von etwas die Nase voll hat. Migräne hat mit sexuellen Belästigungen bzw. Problemen bei bzw. mit der Sexualität zu tun. Kehlkopfentzündungen hat man, weil man etwas nicht aussprechen will und darum hat man eben keine Stimme.
Am spannendsten finde ich aber Knochenbrüche. Die passieren eigentlich durch einen Unfall oder Unachtsamkeit. Ich konnte mir viel vorstellen, warum man sich etwas bricht, aber der tatsächliche Grund hat mich doch zum Staunen gebracht. Knochenbrüche sind ein Signal vom Körper, dass der Körper einfach mal eine Auszeit bekommt, weil einfach zu viel Stress oder Belastung da ist. Wenn ich ehrlich bin, dann habe ich zwar schon gemerkt, dass mir langsam alles zu viel wird, hätte aber nie daran gedacht deswegen kürzer zu treten.
Als ich mir dann den Fuß durch eine Unachtsamkeit gebrochen habe, konnte ich ja fast nichts mehr machen. Ich war total abhängig was das Fahren angeht. Da meine Freunde alle selbst arbeiten war ich gezwungen 3 Wochen daheim zu bleiben und Ruhe zu geben. Danach ging es mir viel besser und ich war richtig erholt. Ich hatte noch nie 3 Wochen Zeit um mich zu erholen bzw. Urlaub zu nehmen und habe es anscheinend gebraucht.
Was haltet ihr davon? Glaubt ihr an solche Deutungen? Habt ihr selbst schon Erfahrungen gemacht, die euch ins zum Nachdenken angeregt haben?
Ganz ehrlich- ich halte das für groben Unfug. Wenn ich mir die Knochen breche dann nur weil es beispielsweise glatt ist und ich nicht aufgepasst habe wo ich hintrete. Was will mir denn mein Körper sagen wenn ich mir einen Tripper hole, er hat genug vom Sex?
Sicherlich gibt es einige psychosomatischen Erkrankungen die dann durch eine bestimmte Reaktion des Körpers zum Ausdruck kommen aber so etwas grundsätzlich auf alle organische Erkrankungen zu beziehungen kann ich einfach nicht nachvollziehen. Wenn ich erkältet bin, dann habe ich mir einen Virus eingefangen und nichts anderes. Würde ich am Nordpol leben wo es keine Grippeviren gibt könnte ich auch nicht daran erkranken, auch wenn mir mein Körper auch dort gerne etwas unbedingt mitteilen möchte.
Ich kenne das Buch und habe es auch zu Hause stehen. Ich glaube ganz klar daran, denn ich habe auch schon mit anderen Dingen die Erfahrung gemacht, dass hier etwas dran ist. Jeder, der sich nicht mit Alternativmedizin beschäftigt, wird davon nichts halten. Da das die Mehrheit ist, gebe ich auf solche Meinungen schon gar nichts mehr. Denn letztendlich kann man sich darüber nur dann eine Meinung bilden, wenn man es schon selbst erlebt hat.
Der Körper zeigt einem schon, wenn es mal nicht mehr geht. Dafür hat der Körper jedes Menschen seine Möglichkeiten. Wenn das Immunsystem angegriffen ist, ist man häufig Infektanfällig und hat ständig irgend welche Krankheiten oder Probleme. Das sind natürliche Mechanismen, damit der Mensch darauf reagiert und sich zurück nimmt oder Maßnahmen ergreift. Wenn man dann nichts tut, wird es eben schlimmer oder geht wieder weg und kommt dann wieder.
Definitiv gibt es diese Warnsignale, nur wir achten nicht darauf bzw. jeder glaubt, dass das völlig normal ist oder einfach so gehört. Aber so ist es einfach nicht. Genauso wie der Körper Methoden hat, um sich zu heilen, hat er Methoden, Hinweise zu geben, wenn etwas nicht stimmt. Das ist Warnsignale, bevor es so schlimm wird, dass man nichts mehr machen kann.
Ruediger Dahlke, der das Buch übrigens mit geschrieben hat, beschäftigt sich in diversen Büchern und Hörbüchern mit dem Thema Krankheit und Unterbewusstsein. Er ist also durchaus ein Name auf diesem Gebiet und weiß, wovon er spricht. Seine Erfolge mit dieser Thematik sind bekannt unter Anhängern der Naturmedizin.
PalmitosPark hat geschrieben:So steht Husten dafür, dass man alle anbellen will. Quasi man will seine Ruhe haben, weil man nicht gut drauf ist. Schnupfen bzw. eine verstopfte Nase ist ein Zeichen dafür, dass man von etwas die Nase voll hat. Migräne hat mit sexuellen Belästigungen bzw. Problemen bei bzw. mit der Sexualität zu tun. Kehlkopfentzündungen hat man, weil man etwas nicht aussprechen will und darum hat man eben keine Stimme.
Ich kann nur hoffen, dass du das ironisch meinst, denn ganz ehrlich, so was bescheuertes habe ich noch nie gehört. Wenn du dich erkältest, dann tust du das, weil dir irgendein verrotzter Mensch über den Weg läuft und dich anhustet, also dich ansteckt, wusstest du das? Wenn du diesem Menschen nicht begegnet wärst und somit nicht seine Bakterien abgekriegt hättest, wärst du nicht erkältet, würdest du nicht schniefen müssen und würdest auch nicht husten. Es hat also rein gar nichts damit zu tun, dass du auf irgend wen sauer bist oder eine Auszeit brauchst, es sei denn, dass du an Gott glaubst und daher meinst, er hätte dir die Bakterien ''geschickt'' um dir verständlich zu machen, dass du die Nase ''voll hast''.
Das ist ein Sprichwort, das weißt du schon? Mal ganz abgesehen davon, merkst du es nicht selber, wenn du auf jemanden sauer bist? Musst du erst einen Schnupfen bekommen, damit dir ein Licht angeht und du merkst ''ah, ich bin sauer!''. Mal ganz ehrlich, du meinst das doch jetzt nicht ernst oder? Migräne hat auch rein gar nichts mit gestörter Sexualität zu tun, sondern ist lediglich eine Ausrede von Frauen, die keine Lust darauf haben. Ich weiß nicht, wie du darauf kommst, die Krankheitssymptome um zudrehen und sie so hinzustellen, als würde das Ergebnis der Krankheit beabsichtigt sein. Völliger Schwachsinn.
PalmitosPark hat geschrieben:Am spannendsten finde ich aber Knochenbrüche. Die passieren eigentlich durch einen Unfall oder Unachtsamkeit. Ich konnte mir viel vorstellen, warum man sich etwas bricht, aber der tatsächliche Grund hat mich doch zum Staunen gebracht. Knochenbrüche sind ein Signal vom Körper, dass der Körper einfach mal eine Auszeit bekommt, weil einfach zu viel Stress oder Belastung da ist. Wenn ich ehrlich bin, dann habe ich zwar schon gemerkt, dass mir langsam alles zu viel wird, hätte aber nie daran gedacht deswegen kürzer zu treten.
Hat dir also Gott ein Skateboard oder eine Bananenschale in den Weg gelegt oder dich auf eine stolprige Straße gelenkt, damit du dir was brichst, um dich vor einem Burn Out zu bewahren, weil du zu dumm bist das selbst zu merken?
PalmitosPark hat geschrieben:Was haltet ihr davon? Glaubt ihr an solche Deutungen? Habt ihr selbst schon Erfahrungen gemacht, die euch ins zum Nachdenken angeregt haben
Wie schon gesagt, ich kann nur hoffen, dass du das Ganze nicht ernst meinst und es ironisch meinst. Da ist doch so mancher Astro Quatsch aus dem Fernsehen tiefgründiger, so alberne Theorien habe ich noch nie gehört. Wenn du in deiner Schule mal die eine oder andere Stunde Biologieunterricht genießen durftest, dann weißt du, was es mit den Krankheiten auf sich hat und das dein Körper sich definitiv nicht den Fuß brechen wird, wenn du wieder mal einen ruhigen Tag brauchst und du wirst auch keinen Husten bekommen, wenn du auf jemanden sauer bist. Und übrigens, eine Kehlkopfentzündung oder ein Husten, ist kein Krankheitssymptom, dass ist eine Krankheit.
Hättest du jetzt gesagt, dass man eine Erkältung bekommt, weil der Körper mal eine Auszeit und ein wenig Ruhe braucht, hätte ich dir durchaus zugestimmt, aber doch bitte nicht bei Knochenbrüchen.
Was ist das bitte für ein Buch? Was für ein Mensch hat dieses Buch geschrieben? Und wie kann man denn daran glauben? Ich halte das für völligen Quatsch. Ich soll husten, weil ich jemanden anbellen will? Also wirklich, das ist der größte Blödsinn, den ich seit langem gehört habe.
Also meiner Meinung nach ist da sehr wohl etwas dran, das jede Krankheit ihre Bedeutung hat, auch wenn das viele so nicht sehen. Manche Menschen sehen und erkennen eben mehr als andere und Rüdiger Dahlke mit dem Buch Krankheit als Weg hat sehr viel erkannt.
Natürlich muss man das nicht so sehen, doch es hilft. Aufgefallen ist mir einmal, das manche Personen immer Kopfweh hatten, andere haben Probleme mit ihrem Kreuz und manche bekommen ruckzuck eine Erkältung. Es gibt natürlich für alles eine Erklärung, aber auch eine noch tiefere Bedeutung. Will man sich nur oberflächlich mit den Dingen beschäftigen, dann findet man auch nur oberflächliche Erklärungen. Manche Redewendungen konnten so erst überhaupt entstehen.
Die Reaktionen hier zeigen aber auch wieder viel mehr. Sie zeigen z.B.die Menschen die nicht mehr sehen und erkennen wollen. Das passt auch wieder sehr gut zu der Gesellschaft in der viele wegsehen, doch auch dieses Phänomen ist nicht neu. Natürlich sind Krankheiten eine Botschaft der Seele. Wenn mich jemand mit seinen Bakterien krank macht, breche ich mir keinen Arm und wenn ich extrem stürze bekomme ich auch keine Erkältung.
Eine Erkältung bekomme ich aber, wenn ich nicht auf mich achte und dementsprechend kein starkes Immunabwehrsystem besitze und den Knochen breche ich mir meist nur dann, wenn ich nicht aufmerksam war wie zuletzt mein Patenkind.
Einen Tripper bekomme ich z.B. nur wenn ich mich selbst nicht ausreichend schütze.
Im Gegensatz zu früher bin ich auf jeden Fall viel seltener krank, was ich auch dem Buch von Dahlke zu verdanken habe, denn ich achte nun mehr auf mich und meinen Körper, vergesse dabei aber auch nicht meine Umwelt.
Ohne jetzt abwertend klingen zu wollen, aber ich glaube eher, dass die Befürworter solcher Bücher, sich entweder nicht mit den realen Hintergründen für Krankheiten beschäftigen wollen oder können.
Da untersuchen unzählige Wissenschaftler seit tausenden Jahren wie Krankheiten entstehen, übertragen werden und was zum Beispiel bei Knochenbrüchen für biomechanische Prinzipien dahinterstecken und dann kommen da irgendwelche Pseudowissenschaftler daher und wollen erklären, dass diese Leute einfach nur zu dumm sind, das große Ganze dahinter zu verstehen.
Ein Knochen bricht nun mal nicht, wenn der Körper Ruhe braucht oder weil jemand nicht aufgepasst hat, sondern ganz einfach wenn er einer gewissen Belastung nicht mehr Stand hält. Warum sonst gibt es Leute, die aus 10 Meter Höhe hinabstürzen und sich nichts tun und andere gehen einfach nur ganz normal Laufen und brechen sich einen Knochen, weil es sich um eine Stressfraktur oder einen Bruch handelt, der durch einen Tumor verursacht wurde. Haben die dann auch nicht auf sich aufgepasst oder wie?
Genau solche pseudowissenschaftlichen Ansätze wurden doch jahrhundertelang weit verbreitet und danach behandelt mit dem bemerkenswerten Erfolg, dass sich die Lebenserwartung und Gesundheitsstandard seit Umschwenken auf richtige wissenschaftliche Behandlungsmethoden dramatisch erhöht hat.
Natürlich kann man gesünder leben, wenn man so ein Buch liest und danach mehr auf seine Gesundheit achtet. Das liegt dann aber nicht daran, dass man jetzt alle Krankheiten verstanden hat, sondern genau das macht, was auch die Schulmedizin immer wieder predigt. Ausgewogen ernähren, viel Sport treiben und so weiter. Aber deswegen muss ja der Rest noch lange nicht richtig sein.
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