Pflegestufe für Tochter, der Gutachter kommt - woran denken

vom 24.09.2014, 15:05 Uhr

Der Antrag für die Pflegestufe unserer fast 9 jährigen Tochter ist schon vor einer Weile raus gegangen. Jetzt kam heute die Post vom „DKM“, dass der Gutachter am 2ten Oktober nun kommen wird.

Ich habe mich schon sie ganze Zeit so gut es nur irgendwie geht darauf versucht vorzubereiten, doch jetzt bin ich doch ziemlich nervös und aufgeregt und telefoniere immer noch wie gestochen durch die Gegend, weil mir immer noch der neuste Diagnose Bericht aus dem Krankenhaus fehlt, die „Hallux Valgus“ Schienen sind noch nicht da, die dynamischen Einlagen sind auch noch nicht fertig und ich habe heute gelesen, dass ich Berichte von Frühfördereinrichtungen auch vorzeigen kann, die ich jetzt aber natürlich nicht hier habe und erst noch anfordern müsste. Zudem hat mein Mann an dem Tag auch noch Frühschicht, wenn der Gutachter kommt, das macht mich noch einmal mehr nervös.

Habt ihr vielleicht noch Gedankenstützen für mich, woran ich alles denken muss? Wie kann ich meine Nervosität etwas runter schrauben? Muss ich eigentlich „Angst“ vor irgend Etwas haben, was da auf mich zukommen könnte? Nimmt der das Pflegetagebuch und meine eigenen schriftlichen Aufzeichnungen eigentlich mit, oder guckt der sich die hier bei uns zu Hause nur durch? Die Berichte und Förderpläne aus der Schule habe ich alle auch hier liegen, wären die aus dem Kindergarten auch noch sinnvoll sie da zu haben? Würde ich an diese überhaupt noch ran kommen?

» freedomsfly » Beiträge: 120 » Talkpoints: 46,90 » Auszeichnung für 100 Beiträge



So schlimm sind diese Gutachter meistens nicht. Mach dir vielleicht einfach einen beruhigenden Tee in der Früh, wenn er kommt und dann musst du dir am besten schon am Abend vorher alles zurecht legen. Wenn etwas nicht da ist musst du das sagen und er wird es sicherlich auch erfragen. Es werden eben Fragen gestellt, aber wenn du nervös bist ist das auch nicht schlimm. Es ist ja nicht so, dass dein Kind nichts hat und du dir da etwas erschleichen willst, also ganz ruhig bleiben.

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» Ramones » Beiträge: 47758 » Talkpoints: 8,52 » Auszeichnung für 47000 Beiträge


Jetzt war der Gutachter ja da, bzw. es war ja eine Gutachterin und irgendwie bin ich jetzt doch ein bisschen perplex. Ich hatte extra jetzt alle Unterlagen meiner Tochter zusammen gebracht und habe mir einen Kopf ohne Ende gemacht, weil der neuste Bericht aus dem Krankenhaus immer noch nicht da war und was ist gewesen? Die Gutachterin hat sich nicht mal einen Bruchteil der Unterlagen angesehen.

Sie hat einen Bericht von 2009 überflogen, einen Bericht von Anfang diesen Jahres angerissen, jedoch nicht zu Ende gelesen und hat sich für den Rest nicht einmal interessiert, wie den Diagnosebefund unseres Päd Audiologen, wo eben halt die Sache mit ihre auditiven Wahrnehmungsstörung drin steht, oder halt die beidseitige Schalleitungsschwerhörigkeit und die akustische Kurzzeitgedächtnisschwäche. Ich brauchte auch keine einzige Schweigepflichtentbindung zu unterschreiben.

Meine Frage daher nun, ob ihr Bericht und ihre Empfehlung für die Pflegestufe nun überhaupt richtig aussagekräftig werden kann und ob ich nicht direkt von vorn herein Einspruch dagegen einlegen soll, denn wie soll sie eine „richtige“ Beurteilung abgeben können, wenn sie 2 von insgesamt 12 Berichten überflogen hat? Oder ist das etwa normal? Oder hat die von vorn herein Einsicht in die Unterlagen unserer Krankenkasse?

» freedomsfly » Beiträge: 120 » Talkpoints: 46,90 » Auszeichnung für 100 Beiträge



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