Desensibilisierung bei Allergien länger als drei Jahre
Ich mache eine Desensibilisierung gegen meine Pollen-Allergie. Hier nehme ich jeden Tag eine Art Tablette, die sich unter der Zunge auflösen soll. Das mache ich nun schon seit beinahe zwei Jahren. Insgesamt soll das drei Jahre dauern. Inzwischen konnte ich bereits eine deutliche Besserung wahrnehmen, aber ganz weg ist die Allergie noch nicht.
Mir hat mal jemand berichtet, dass er auch so eine Therapie macht und dass diese bei ihm aber über die drei Jahre hinausgeht. Hier hatte der Arzt entschieden, die Desensibilisierung weiter durchzuführen. Vielleicht sollte ich das auch machen? Denn ich möchte ja nicht, dass die Allergie danach wieder beginnt und sich wieder Symptome einschleichen.
Kann es sinnvoll sein, die Desensibilisierung länger als die drei Jahre anzuwenden? Bleibt der Effekt dadurch länger bestehen?
Bei mir handelt es sich um eine Hyposensibilisierung gegen Insektengift. Vielleicht ist es also nicht ganz vergleichbar. Aber da gibt es auch ganz unterschiedliche Zeitspannen, in denen man das machen muss. Oft sind es drei Jahre, aber mir wurde von Anfang an gesagt, dass ich es fünf Jahre machen sollte. Und nun war ich in einer anderen Klinik für eine Zwischenuntersuchung über die bisherigen Erfolge. Die haben mir geraten, die Hyposensibilisierung ein Leben lang zu machen, beziehungsweise so lange mein Mann Bienen hält.
Bei dieser Zwischenuntersuchung wurde mir eine Biene aufgesetzt, um zu sehen, wie sehr ich noch auf ihr Gift reagiere. Meine Reaktion war gleich Null, demnach funktioniert die Hyposensibilisierung hervorragend. Aber damit das so bleibt, sollte ich sie eben überhaupt nicht beenden.
Ich denke also, dass das ganz individiduell angepasst wird. Es hängt von der Schwere der Allergie ab, von dem Erfolg der Hyposensibilisierung und auch davon, wie sehr man dem Allergen ausgesetzt ist. Ist denn bei dir am Ende der drei Jahre geplant, noch einmal einen Allergietest zu machen? So dass nicht nur dein subjektives Empfinden über das Verschwinden der Allergie ausschlaggebend ist.
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