10000 Schritte täglich fördern Gesundheit und machen fitter
10.000 Schritte täglich sollen wir machen um fitter zu werden. Ein solches Programm verbrennt etwa 2.000 bis 3.500 Kalorien in der Woche zusätzlich. Das soll nicht nur den Blutdruck senken, sondern auch das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall reduzieren und ebenso das Diabetes-Risiko.
Wie kann man das erreichen? Indem wir die Angebote des Alltags nutzen: Die Rolltreppe und den Fahrstuhl meiden und stattdessen die normale Treppe nehmen. Das ist gut für unseren Kreislauf, bringt ihn in Schwung und strafft Po und Oberschenkel. Bei einer Bürotätigkeit öfter mal aufstehen und persönlich zum Kollegen gehen, statt in anzurufen. Jeder Gang ist gesund. In der Mittagspause alleine oder mit Kollegen einen kurzen Spaziergang machen, tut gut. Anstatt das Auto zu nehmen sollte man zu Fuß einkaufen gehen oder ein Fahrrad nehmen. Wenn möglich, kann man mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Ist man auf den Bus angewiesen, kann man eine Station früher aussteigen und zu Fuß weiter gehen. Durch den Weg an der frischen Luft beginnt der Tag erfrischend.
Hat man dann Feierabend und kommt nach Hause, sollte man andere Schuhe anziehen und Kleidung und eine halbe Stunde zügig gehen. Zeit für Freunde oder andere Aktivitäten hat man dann auch noch. Ein Schrittzähler am Hosenbund zeigt genau an, wie viel Schritte man geschafft hat. Die heutigen Schrittzähler zeigen nicht nur die Laufdauer und Distanz an, sondern auch verbrauchtes Körperfett und Kalorien.
So könnte man jeden Tag ein Tagebuch führen und aufschreiben, wie viel Schritte man geschafft hat. Natürlich kann man mit weniger Schritten anfangen und diese steigern. Hättet ihr Zeit und Lust, das zu versuchen? Oder macht ihr das gar schon? Findet ihr ein solches Programm überhaupt gut? Würde es euch gesundheitlich etwas bringen?
Ich finde ein solches Programm klasse, aber ich denke, dass es schwierig ist das jeden Tag zu schaffen. Wenn man sich solche Ziele setzt ist es super für die eigene Gesundheit, Fitness und Muskeln. Gerade wenn man abnehmen will würde das Sinn machen, aber auch wenn man sich etwas Gutes tun will. Ich versuche auch immer gezielt mich eher zu bewegen, selber zu laufen und mich nicht bewegen zu lassen, aber im Alltag ist das oftmals schwierig. Immerhin ist meine Schule bisher immer recht weit weg gewesen und da passt die Verbindung mit Bus und Straßenbahn einfach ganz gut. Ein Rad wäre wohl aber besser.
Ich laufe sicherlich nicht so viele Schritte am Tag, wobei ich nie gezählt habe, vielleicht ist es ja auch so viel. Sich mal bewusst zu machen wie viel man am Tag läuft ist sicherlich nichts Schlechtes und so denke ich durchaus drüber nach mir mal einen Schrittzähler zu besorgen, einfach mal so um zu wissen, wie viele Schritte es sind.
Ich gehe jeden Tag zwei Mal mit meinem Hund raus. Leider schnuppert sie sehr viel am Boden rum, wodurch wir sehr langsam gehen. Es wäre natürlich besser, wenn wir zügig gehen würden, aber der Spaziergang ist ja hauptsächlich für sie. Aber ich finde es gut, dass ich dadurch jeden Tag rauskomme und mich bewege. Morgen werde ich mal zählen, wie viele Schritte ich dabei so zurücklege. Es wäre eine Genugtuung, wenn ich auf eine Zahl komme, die deiner Empfehlung nahe kommt. Aber im Moment habe ich nicht die geringste Ahnung, wie viele Schritte es tatsächlich sind.
Ich habe vor kurzem ein Jawbone Armband geschenkt bekommen, das unter anderem Schritte zählen kann und an die dazugehörige Apps schickt. Damit müsstest du also gar kein Tagebuch führen, das würde alles für dich erledigt werden. Und ein Armband ist denke ich auch praktischer im Alltag als irgendwas, das man sich an den Hosenbund klemmen muss, man könnte ja ein Kleid tragen oder irgendwas anderes, bei dem so ein Schrittzähler einfach nicht passt oder komisch aussehen würde.
Für mich ist das Armband eine nette Spielerei und ich finde es auch interessant mal eine Auswertung von meinem Schlafrhythmus zu sehen oder aus wie vielen Schritten meine normale Laufstrecke eigentlich besteht, aber ich würde jetzt nicht mein Leben danach planen oder umstellen.
Wie viele Schritte ich mache sagt ja auch nicht unbedingt etwas über meine sportlichen Aktivitäten aus. Im Moment gehe ich fast jeden Tag schwimmen, was fast den ganzen Körper trainiert, aber die Schritte, die ich dabei mache, sind sehr überschaubar. Aber für Leute, die sonst gar keinen Sport machen, ist das sicher nicht schlecht, denn alles, was man zusätzlich macht, ist gut.
Ich kenne jemanden, der dieses Programm macht und damit sehr zufrieden ist. Als er mir davon zum ersten Mal erzählte, fand ich das schon etwas skurril, weil ich eigentlich davon ausgegangen bin, dass jemand, der sich auch nur einen Hauch für seine Fitness und Gesundheit interessiert, auch auf konventionelle Weise Sport machen kann. Das ist im Endeffekt schon effektiver, denke ich.
Allerdings gibt es ja durchaus auch viele Leute, die gerne etwas mehr tun würden, sich aber nicht aufraffen können oder wollen, eine richtige Sportart auszuüben. Da sind die 10000 Schritte, die man jeden Tag gehen soll, sicher immer noch deutlich besser als nichts.
Der Bekannte, der das macht, baut die 10000 Schritte in seinen Alltag ein. Das fängt damit an, dass er weiter entfernt von seiner Arbeitsstelle parkt als er eigentlich müsste, häufiger die Treppen und nicht den Fahrstuhl nimmt und dergleichen. Dennoch kommt er oft im Laufe des Tages nicht auf sein Pensum und geht dann abends nach der Arbeit noch eine Weile spazieren. Dieses vorgegebene Pensum motiviert ihn also definitiv.
Ich finde das Ganze so interessant, dass ich auch schon überlegt habe, ob ich mir nicht einfach mal so einen Schrittzähler zulege und schaue, wie viele Schritte ich eigentlich am Tag gehe. Da ich einen Hund habe, muss ich natürlich auch jeden Tag mehrmals vor die Tür, selbst wenn ansonsten nichts anstehen sollte. Aber ansonsten bin ich, gerade was das normale laufen angeht, schon etwas faul. Ich fahre gerne mit dem Auto zum einkaufen oder zur Uni. Vielleicht würde mich das Gerät motivieren, noch etwas mehr zu tun und dabei vor allem zu gehen. Ich fahre zwar gerne Rad, aber ich gehe eigentlich nicht so gerne längere Strecken. Vielleicht wäre das Konzept daher auch für mich interessant.
Ich habe jetzt mal beim Gassigehen meine Schritte gezählt und bin auf etwas über 4000 Schritte gekommen. Da ich zwei Mal am Tag Gassi gehe, nehme ich also mal an, dass ich mit den vielen kleinen Gängen im Alltag auf 10.000 Schritte komme. Das ist doch gut zu wissen.
Wobei ich natürlich schon vorher wusste, dass mein Hund mich dazu bringt, mich mehr zu bewegen. Auf die genaue Anzahl der Schritte kommt es da nicht unbedingt an. Ich werde mir also nun kein Schrittzähler kaufen und schon gar kein Tagebuch führen. Mit solchen Dingen kann man sich auch wieder Druck und Stress in den Alltag holen, die wiederum schlecht für Herz und Gesundheit sind. Also allzu verbissen sollte man da nicht rangehen.
Ich schaffe es auch nicht, jeden Tag so viel Schritte zu machen. Wer einen Hund hat, der ist gezwungen einen Rundgang zu machen, ob er Lust hat oder nicht. Waren das wirklich 4000 Schritte, nur für's Gassi gehen? Aber wer sich nur aufraffen muss, um so viele Schritte zu laufen, dem wird es schwerer fallen.
Ein Jawbone Armband ist natürlich viel einfacher, als wenn man einen Schrittzähler am Hosenbund anbringt. Wenn man fast jeden Tag schwimmen geht, hat man für seinen Körper schon sehr viel getan. Die 10000 Schritte sind auch eigentlich für diejenigen gedacht, die aus zeitlichen oder anderen Gründen keinen täglichen Sport machen können.
Wenn schon jemand dabei ist und das Programm absolviert und immer noch Spaß dabei hat, finde ich das schon toll. Klar kann das dann in ein "Muss" ausarten, was übertrieben sein könnte.
Gezielt mache ich dieses Programm nicht, aber ich habe es auch schon vor langer Zeit mal gehört, dass man eben pro Tag auf eben diese 10000 Schritte kommen sollte. So habe ich dann mal an einem normalen Arbeitstag einen Schrittzähler dabei gehabt und meine Schritte gezählt. An dem Tag war ganz gut zu tun und ich kam problemlos auf die 10000 Schritte. Wenn wenig zu tun ist, dann sind es natürlich weniger Schritte und das stört mich dann auch nicht, weil ich nicht abnehmen muss. Aber ich finde es schon interessant, dass ich bei meiner Arbeit so viele Schritte gehe.
Cid hat geschrieben: Waren das wirklich 4000 Schritte, nur für's Gassi gehen?
Wir waren eine dreiviertel Stunde unterwegs, so wie immer. Schätzungsweise etwa 2 Kilometer.
Im Hauswirtschaftsunterricht wurde uns damals übrigens beigebracht, dass wir uns am Anfang genau überlegen sollen, was wir brauchen. All die Dinge zu holen, die wir brauchen, sollten wir dann eben vernünftig anstellen. Also nicht jedes Mal zum Kühlschrank rennen, wenn nun eine weitere Zutat gebraucht wird, sondern zu Beginn schon alle Zutaten aus dem Kühlschrank holen, die irgendwann am Tag gebraucht werden. So sollten unnötige Wege vermieden werden. Wir mussten auch mal auf einer Zeichnung einer Küche die Linien aufmalen, die wir beim Kochen eines bestimmten Rezepts ablaufen müssten, um zu verdeutlichen, wie viel Hin- und Hergerenne das werden kann.
Würde mich jetzt mal interessieren, wie viele Schritte für dieses Rezept damals nötig waren. Und ob es immer noch so unterrichtet wird, dass man möglichst wenig läuft oder ob man mittlerweile dazu übergegangen ist, die Schüler ruhig ihre 10.000 Schritte zusammensammeln zu lassen.
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