Regelmäßig medizinische Befunde anfordern und abheften?
Ärzte müssen medizinische Befunde nur 10 Jahre aufbewahren. Ansonsten würde es wahrscheinlich auch Überhand nehmen, wenn sie alles aufbewahren würden. Nun kenne ich jemanden, der jedes Jahr seine medizinischen Befunde anfordert und diese Kopien dann auch abheftet. Der Mann ist mittlerweile fast 60 Jahre alt und hat schon einige Ordner, die er nur für Befunde und Arztberichte hat.
Fordert ihr regelmäßige medizinische Befunde an um sie dann selber zu sammeln, damit nichts verloren geht? Welche medizinischen Befunde habt ihr zu hause und warum habt ihr diese zu hause?
Ich fordere eher selten irgendwelche medizinischen Befunde an, wenn ich aber welche bekomme, dann hefte ich sie natürlich sorgfältig ab. Man weiß ja nie, ob und wann man die Unterlagen nochmal brauchen wird. Ich denke, das könnte aber auch mit meinem vergleichsweise jungen Alter zu tun. Mit 25 tut eben nicht so viel weh wie mit Ende 50 oder Anfang 60, sodass man eben auch seltener den Arzt aufsucht. Ich persönlich suche den Arzt nur bei Beschwerden auf oder eben zu den Vorsorgeuntersuchungen beim Gynäkologen beispielsweise.
Meine Schwiegermutter beispielsweise ist inzwischen Ende 50 und hat einige Beschwerden. Sie muss regelmäßig zur Kontrolle zum Arzt wegen ihrer Thrombozytenanzahl, dann hat sie noch Probleme mit dem Blutdruck und dem Cholesterin. Da ist es klar, dass man dann häufiger zum Arzt muss, wenn man länger leben will und es wäre in so einem Fall sicherlich auch ratsam, die Unterlagen und Befunde alle aufzubewahren.
Ich kann das ganz gut nachvollziehen, dass man einige seiner medizinischen Befunde gerne bei sich zu Hause haben möchte. Ich muss allerdings noch lange nicht alles haben, was je ein Arzt über mich gesammelt hat. Was ich allerdings immer in Kopie haben möchte, sind die Ergebnisse diverser Blutuntersuchungen. Das finde ich persönlich wichtig weil man so über die Jahre einen ganz guten Vergleich hat wenn dann doch mal einige wichtige Blutwerte aus der Norm geraten sollten. Da kann man dann selbst auch mal nachsehen, welche Tendenzen bestimmte Werte entwickeln.
Gerade auch wenn man ein kleines Kind hat, finde ich das wichtig. Ich habe auch von meinem kleinen Sohn immer alle Blutergebnisse in Kopie. Wenn man dann doch mal den Arzt wechseln muss oder zu einem Facharzt geht, dann kann sich dieser anhand der mitgebrachten Werte doch gleich ein viel umfassenderes Bild vom Gesundheitszustand machen. Ich denke das kann ja nicht schaden sondern nur hilfreich sein. ![]()
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