Berufskraftfahrer mit Diabetes - ärztliche Bescheinigung

vom 15.04.2014, 19:15 Uhr

Im Fragebogen für einen Führerschein wird nach Diabetes gefragt. Wer hier ja hineinschreibt, muss eine ärztliche Bescheinigung vorlegen. Es geht hier um die Neigung zu Blutzuckerentgleisungen.

Für den Berufskraftfahrer gibt es strengere Regeln. Berufskraftfahrer, Bus- und Lastwagenfahrer benötigen alle zwei Jahre, wenn Insulin gespritzt wird, ferner alle drei Jahre bei Tabletten das ärztliche Gutachten. Eine Insulinspritze kann das Aus für den Fahrer bedeuten. Die neue EU-Richtlinie handhabt das etwas anders: Insulin wird ähnlich wie Tabletten bewertet, wenn in 12 Monaten keine Unterzuckerung vorgekommen ist und der Blutzucker zweimal täglich gemessen wird. Die Fahrtauglichkeit muss ein Arzt alle drei Jahre beurteilen.

Hattet ihr als Berufskraftfahrer und Diabetiker mal Probleme wegen eures Führerscheines? Wie beurteilt ihr das Fahren mit Diabetes? Welche Probleme machen euch am meisten Sorge? Nachzulesen: ( www.diabetes-ratgeber.net)

» Cid » Beiträge: 20027 » Talkpoints: -1,03 » Auszeichnung für 20000 Beiträge



Ich sehe weniger Probleme bei mir, sondern eher bei den Umständen. Hat man nämlich auch als Berufskraftfahrer regelmäßige Blutzuckerkontrollen und kann nachweisen, dass man regelmäßig zum Arzt geht, der den Verlauf ebenfalls dokumentieren kann und so weiter, macht es durchaus Sinn, einen Diabetiker auch beruflich hinters Steuer zu lassen.

Ich sehe selbst eher Probleme darin, dass viele vermeidlich Verantwortliche noch immer hinter dem Mond leben und nicht wissen, welche Therapien heute angewendet werden, um einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel zu haben. Das hat mir nämlich auch einen, wenn nicht sogar meinen Traum-Job versaut, worüber ich nach wie vor sehr traurig bin.

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» *steph* » Beiträge: 18439 » Talkpoints: 38,79 » Auszeichnung für 18000 Beiträge


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