Symptome und Auswirkungen von Flüssigkeitsmangel
Ich höre immer wieder, dass man viel trinken soll. 3 Liter am Tag sollen wohl normal sein und das soll man auch in Form von Wasser trinken. Das mache ich aber nie. Ich schaffe es nicht 3 Liter am Tag zu trinken. Nicht mal, wenn ich Kaffee, Tee und andere Getränke mit rechne.
Welche Symptome hat es eigentlich, wenn man Flüssigkeitsmangel hat? Welche Auswirkungen hat es auf Dauer, wenn man Flüssigkeitsmangel hat? Trinkt ihr wirklich immer 3 Liter am Tag?
Ich denke ich komme auf zwei bis drei Liter, wobei ich aber auch den Kaffee mitrechnen muss, da trinke ich nämlich bestimmt einen Litern und da dann noch mal zusätzlich Wasser drauf zu kippen, ist mir unmöglich. Ich versuche täglich auf der Arbeit einen Liter Wasser zu trinken, das klappt ganz gut, der Rest geht von selbst. Mittlerweile ist es fast Gewohnheit geworden und ich merke am Wochenende oft, dass mir etwas fehlt.
Zeichen für Wassermangel können schon Konzentrationsstörungen und Kopfschmerzen sein. Ich habe auch schon gelesen, dass man erst einmal etwas trinken sollte, wenn man Hunger bekommt, weil sich Flüssigkeitsmangel so auch ankündigen kann. Mein Vater hat es auch schon mehrmals in die völlige Dehydration geschafft, da lag er völlig desorientiert auf dem Boden und hatte Halluzinationen. Letztes Jahr endete das dann mit einem Kreislaufkollaps. Das ist es auch oft, was Leuten auf Konzerten passiert, die wollen in die erste Reihe, da ist es warm und eng, man will nicht zur Toilette, also trinkt man nichts und: Bämm, liegt man auf der Pritsche.
Bei normaler alltäglicher Belastung reicht es in der Regel aus 1,5 bis 2 Liter Wasser zu trinken. Man nimmt zudem auch noch Flüssigkeit über feste Nahrung auf. Flüssigkeit verliert man hingegen auf verschiedenen Wegen. Durch das Urinieren, Schwitzen, Atmen und auch etwas durch den (normalen) Stuhl. Bei viel Sport oder zum Beispiel auch bei Durchfall, wo man vermehrt Flüssigkeit verliert sollte man dementsprechend die Flüssigkeitszufuhr erhöhen, um auf eine ausgeglichene Flüssigkeitsbilanz zu kommen.
Flüssigkeitsmangel erkennt man in der Regel an Kopfschmerzen, Unwohlsein aber zum Beispiel auch an Schwindel, besonders bei Menschen die generell einen niedrigen Blutdruck haben.
Bei Vorerkrankungen, zum Beispiel bei Nieren-, Leber- und Herzerkrankungen sollte man die Flüssigkeitszufuhr am Besten mit seinem Hausarzt oder einem Facharzt abstimmen, da der Körper eine übermäßige Flüssigkeitszufuhr unter Umständen nicht mehr kompensieren kann und es dann zu Ödemen oder Aszites (Bauchwassersucht) kommen kann.
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