Wie gefährlich ist der Ebola-Virus wirklich?

vom 23.03.2014, 02:10 Uhr

In Afrika gibt es ja gerade einen Ebola-Ausbruch. Bisher gab es bei 49 Fällen immerhin 34 Tote. Die Krankheit verläuft ähnlich wie eine Magen-Darm-Grippe. Allerdings ist Ebola immens ansteckend.

Aus dem Fernsehen und diversen Büchern weiß ich, dass man scheinbar einen Heidenrespekt vor dem Ebola-Virus hat und im Fernsehen wird es meistens so dargestellt, als wenn die Erkrankung immer tödlich verläuft. Nun fragen ich mich, wie gefährlich der Ebola-Virus wirklich ist? Klar die Ansteckung geht ziemlich schnell, es gibt keine Impfung, Durchfall und Erbrechen führen immer zu Flüssigkeitsverlust und so weiter.

» Fugasi » Beiträge: 1877 » Talkpoints: 1,33 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Ebola ist eines der gefährlichsten Viren der Welt, daher haben auch viele Menschen in Afrika große Angst vor der Ansteckung. Wenn man bedenkt, dass die Hälfte der Menschen, die sich mit Ebola Sudan infizieren sterben, ist die Panik schon berechtigt. Das Ebola Zaire allerdings ist noch schlimmer, denn hier sterben 80 bis 90 Prozent der Infizierten.

Der Erreger ist äußerst aggressiv und kann nur selten behandelt werden und ist daher sehr gefährlich. Was zum eigentlichen Tod führt ist nicht der Durchfall oder das Fieber, sondern die inneren Blutungen, die die Betroffenen bekommen. Es gibt keine Medikamente und auch keine Impfung. Die Patienten verbluten innerlich und macht es zu einem schrecklichen Tod und damit auch so verdammt gefährlich.

» davinca » Beiträge: 2246 » Talkpoints: 1,09 » Auszeichnung für 2000 Beiträge


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