Muttermilch über das Internet kaufen und verkaufen
Ich habe heute im Netz diese Seite hier entdeckt
klick und bin schon ein wenig geschockt, worauf die Menschen kommen. Ich finde es klasse, wenn man Müttern hilft, die nicht stillen können. Doch dann aber bitteschön unter ärztlicher Beobachtung und Kontrolle der Muttermilch. Aber auf dieser Seite, die eine Mutter ins Leben gerufen hat, sind alle Angaben freiwillig und ob diese Angaben dann noch richtig sind ist fraglich.
Was haltet ihr davon, wenn man im Internet die Muttermilch anbietet und 4,50 Euro beispielsweise für 100 ml verlangt? Denkt ihr, dass es wirklich eine Hilfe für eure Kinder sein würde oder glaubt ihr, dass man das lieber lassen sollte? Würdet ihr Muttermilch im Internet von einer völlig unbekannten Frau kaufen und eurem Kind geben? Ich muss sagen, dass ich da einen gewissen Ekel verspüre und meinem Kind das nicht geben würde. Die Fertigmilch, wenn man nicht stillen kann ist heutzutage wirklich sehr gut und ich denke nicht, dass man da auf fremde Muttermilch zugreifen muss.
Würdet ihr Muttermilch verkaufen, wenn ihr viel Milch hättet oder würdet ihr die für euer eigenes Kind einfrieren, falls ihr mal wegen Krankheit nicht stillen könnt? Hättet ihr ein gutes Gefühl, wenn ihr Muttermilch kauft oder verkauft?
Als siebenfache Mutter bist du geschockt, wenn es einer Mutter zu schade ist, ihre Muttermilch, die sie zu viel hat, anderen Kindern zugute kommen lassen? Die Grundidee finde ich sehr gut. Nur müsste sicher gestellt sein, dass die Milch abgebender Mütter vor dem Einfrieren der Milch gründlich untersucht würde.
Selbstverständlich hast du recht, wenn du deinem Kind nicht irgendeine Milch geben würdest. Das würde ich ebenso nicht machen wollen. Es kann niemand wissen, ob die freiwilligen Angaben richtig sind, ob die Mütter vielleicht eine ernst zu nehmende Krankheit haben oder ob sie rauchen und sogar trinken.
Auf keinen Fall würde ich im Internet die Milch unbekannter Frauen kaufen. Da haben die Ärzte schon recht, wenn sie warnen. Früher hatten viele gutgestellte Frauen Ammen für ihre Kinder. Sie kannten diese Frauen. Aber ob sie auch untersucht worden waren, das bezweifle ich.
Zu dieser Seite gab es kürzlich erst einen Artikel in der Stiftung Warentest. Ich weiß nicht, ob man so was prinzipiell verbieten möchte oder ob nur vor den Risiken gewarnt worden ist, aber grundsätzlich finde ich die Idee furchtbar. Letztendlich hat man nämlich keine Ahnung, was man da wirklich bekommt. Mütter die rauchen, werden das wohl kaum angeben, weil sie wissen, dass es nicht gut ist und die Menschen würden die Milch dann trotzdem kaufen. Es gibt dann sicherlich auch Mütter, die ihre Milch unter sehr unhygienischen Bedingungen abpumpen und die Geräte und Behälter nicht regelmäßig säubern und so weiter. Das alles finde ich enorm ekelhaft.
Davon abgesehen werden Mütter, die auf diese Weise Geld verdienen wollen, wohl sicherlich auch verschweigen, was sie für Medikamente genommen haben oder nehmen und was sich alles in der Milch angereichert haben kann. Ich würde niemals auf die Idee kommen so eine Milch zu kaufen, denn ich würde automatisch davon ausgehen, dass diese meinem Kind eher schadet, als nützt. Da schon lieber nie künstliche Muttermilch, da braucht man wenigstens keine Angst vor Bakterien, Keimen, Medikamenten, schlechter Ernährung, Rauchern und Alkoholkonsum zu haben.
Link dieser Seite https://www.talkteria.de/forum/topic-235562.html
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