Behandlung und Therapie von Blutvergiftungen

vom 13.03.2014, 22:28 Uhr

Es gibt ja verschiedene Ursachen eine Blutvergiftung zu bekommen. Wie werden sie eigentlich in der Regel behandelt? Kann man da nur mit Antibiotikum gegen an kämpfen oder kann der Körper auch alleine gegen eine Blutvergiftung ankämpfen? Wie wird eine Blutvergiftung in der Regel behandelt und wie sind die Aussichten auf Genesung bei einer Blutvergiftung?

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» MissMarple » Beiträge: 6786 » Talkpoints: 0,00 » Auszeichnung für 6000 Beiträge



Eine Blutvergiftung ist immer ein medizinischer Notfall, der bei einer Nicht-Behandlung lebensbedrohlich werden kann. Je früher die Sepsis erkannt wird, umso besser sind auch die Chancen auf eine vollständige Genesung.

In den meisten Fällen sind Bakterien die Auslöser für eine Blutvergiftung, dann wird natürlich auch Antibiotika eingesetzt. In seltenen Fällen sind aber auch Pilzerkrankungen für die Erkrankung verantwortlich, dann muss ein spezielles Mittel aus der Gruppe der Antimykotika (Anti-Pilz-Mittel) verabreicht werden.

Der Körper kann niemals mit einer Blutvergiftung alleine klarkommen! Wer zu spät zum Arzt geht, riskiert einen schweren septischen Schock, der lebensgefährlich ist und häufig zum Tode führt.

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» Mamma Leone » Beiträge: 137 » Talkpoints: 7,90 » Auszeichnung für 100 Beiträge


Bei meiner Blutvergiftung in der linken Hand, die bereits 13 Jahre zurück liegt, war es für ein Antibiotikum schon zu spät und man musste mich unter Vollnarkose operieren. Ich bin erst 5 Tage nach der Infizierung zum Arzt bzw. in die Notaufnahme unseres Krankenhauses gegangen, weil ich vor Schmerzen und Taubheit mich nicht mal mehr nach meinen Schuhen bücken konnte und die Wunde auch erst dann meinen Eltern gezeigt hatte. Der Arzt stellte dann fest, dass es dringend operiert werden muss, da es schwer entzündet war und der typische, rote Strich bereits von der Hand bis zu meinem Schlüsselbein verlief und sich zum Schluss minütlich verschlimmerte.

Das war ein ziemlich schlimmes Gefühl, weil durch die Infektion alles so schmerzte, dass ich nicht mal mehr meinen Arm bewegen konnte. Während der 20minütigen Operation wurde das Gewebe, das entzündet war, entfernt und anschließend mein ganzer Arm in eine Gipsschiene gelegt, um ihn ruhig zu stellen. Diese Gipsschiene musste ich drei Tage tragen. Danach bekam ich nur noch einen einfachen Verband, aber die Stelle, die operiert wurde tat noch einige Zeit weh, auch wenn der rote Strich sich relativ schnell zurückbildete.

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» Schleiereule » Beiträge: 827 » Talkpoints: 3,58 » Auszeichnung für 500 Beiträge



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