Aluminium - unschädlich aber trotzdem raus aus dem Deo?
Vor einiger Zeit wurde im Fernsehen eine Dokumentation ausgestrahlt, in der es darum ging, dass Aluminium dem menschlichen Körper schadet, weil es sich unter anderem im Gehirn ablagert und auf diese Weise Alzheimer auslösen kann und es beispielsweise bei Frauen Brustkrebs auslösen kann, nur um mal zwei Beispiele zu nennen. Dabei wurde die die Toxizität von Aluminium bisher eigentlich nie wirklich aufgedeckt, zumindest hat man sich nicht direkt damit beschäftigt, obwohl heutzutage viele Produkte die wir verwenden, Aluminium enthalten, unter anderem auch viele Medikamente und Kosmetika.
Einige Zeit nachdem laut wurde, dass das Aluminium unter anderem Brustkrebs bei Frauen auslösen kann, kamen auf einmal viele Deos auf den Markt, die kein Aluminium mehr enthielten. Es gibt unter anderem auch Deokristalle, die zwar aus Aluminiumsalzen bestehen, aber gut vom Körper aufgenommen werden, so dass diese immer noch besser sind, als herkömmliche Deos. Balea, CD und andere Hersteller haben inzwischen Deos auf den Markt gebracht, auf denen steht, dass sie frei von Aluminiumsalzen sind.
Tatsache ist aber doch, dass bisher immer noch keiner wirklich zugegeben hat, dass das Aluminium schädlich ist. Im Grunde gibt es genug Studien dazu, die das belegen, viele dieser Studien werden aber nicht hinreichend finanziert, so dass oftmals neue Erkenntnisse heraus gezögert oder gar verhindert werden. Der Industrie würde es sicherlich schaden, wenn die Menschen auf einmal bewusst Produkte meiden würden, die Aluminium enthalten. Nachdem aber erstmal laut geworden war, dass Aluminium dem Menschen schaden kann, finden nicht nur viele Deohersteller an, Deos ohne Aluminium anzubieten, auch die Pharmazie hat reagiert und auf einmal das Aluminium in Medikamenten ersetzt, in denen klar war, dass es enthalten ist und Krankheiten auslösen kann.
Ich selbst frage mich immer, was man damit eigentlich bewirken will, denn entweder man lässt den Stoff im Produkt, weil man der Überzeugung ist, dass er nicht schädlich ist oder aber, man entfernt ihn, weil man weiß, dass er gesundheitsschädlich ist. Ich meine, es gibt nicht viele Leute die eine Unverträglichkeit gegen Aluminium hätten, deswegen braucht man keine Deos ohne diesen Stoff zu produzieren, diese Produkte werden von Personen gekauft, die davon überzeugt sind, dass Aluminium dem Körper schadet. Frauen die den Brustkrebs besiegt haben, werden auch darauf hingewiesen, keine Produkte mit Aluminium zu verwenden, wieso dann nicht alle Frauen generell?
Für mich ist das im Grunde nur eine weitere Masche der Industrie, man weigert sich wirklich anzuerkennen, dass ein Stoff schädlich ist und versucht alles, um zu verhindern, dass die Menschen es glauben, auf der anderen Seite aber entfernt man den Stoff aus den Produkten, ohne wirklich zuzugeben, warum man das getan hat. Dieses Phänomen konnte man damals auch beim Silikon im Haarshampoo beobachten und auch bei anderen Produkten, gegen die Proteste laut wurden. Wäre es nicht einfacher als Konzern einfach zuzugeben, dass der Stoff schädlich ist und dass man ihn deswegen entfernt, damit die Leute die Produkte wieder kaufen und auch wissen, dass man dem trauen kann?
Grundsätzlich wollen die Hersteller einfach verkaufen, verkaufen, verkaufen. Ich meine, einem Deohersteller geht es nicht um seine Verpflichtung die Botschaft über gesunde Lebensführung unter die Menschen zu bringen. Es geht um Verkaufszahlen. Wenn sich Deos mit Aluminium gut verkaufen, verkauft er die. Wenn sich Deos ohne Aluminium gut verkaufen, dann verkauft er halt die.
Dass sie ein Produkt aus dem Programm nehmen, von dem sie selber behaupten, es wäre ungefährlich, finde ich ganz logisch. Solange die Kunden glauben, es wäre gefährlich, kaufen sie es nicht. Man braucht es nicht in die Regale stellen, wenn es keiner kauft und muss auch auf die Wünsche der Kunden eingehen. Auch, wenn man sie selber nicht nachvollziehen kann oder falsch findet.
Dass die Hersteller, wenn die Gefährlichkeit nachgewiesen ist, dies nicht zugeben, ist letztlich Feigheit. Damit würden sie ja zugeben, dass sie jahrelang ein Produkt verkauft haben, dass ihren Kunden geschadet hat. Vielleicht fürchten sie auch Klagen. Aber auf jeden Fall würde es ihren Ruf schädigen. So versuchen sie lieber, diese Erkenntnisse zu bestreiten.
Ich sehe das auch immer kritisch und bin der Meinung, dass sich viele Firmen da moralisch nicht richtig verhalten. Aber es sind nun mal Firmen, die an ihrem Marktwert interessiert sind und nicht an Moral.
Aluminium soll genauso gefährlich und gesundheitsschädlich sein, wie Asbest und Blei. Da die Aluminium-Lobby einen großen Einfluss hat, gibt es weniger Kommentare und alles wird unter den Tisch gekehrt. Ganze Industriezweige wären betroffen, wenn man den Beweis in Händen hätte, dass Aluminium Alzheimer verursacht. Börsenkurse würden einbrechen. Dann kannst du dir vorstellen, warum keiner es zugibt, Crispin, das es giftig und schädlich ist.
Aluminium ist nicht nur in Deos, sondern auch in Impfstoffen und in Medikamenten gegen Sodbrennen. Hier vor allem sollte in großen Buchstaben vor Aluminium auf der Packung gewarnt werden. Es ist ein Nervengift und kann in hohen Mengen zum Absterben von Gehirnzellen führen. Die neurotoxische Wirkung ist schon seit den 1970er Jahren bekannt. Zur Dialyse-Behandlung bei Nierenunterfunktion reinigte man das Blut der Patienten mit Leitungswasser, das Aluminium enthielt. Das Aluminium wanderte durch das Blut ins Gehirn. Daran starben viele Patienten. Das Alzheimer-Risiko hast du ja schon erwähnt, hinzu kommt Rheuma und Nervenschmerzen. Zahnplomben enthalten Quecksilber. Außerdem können durch das Metall Allergien hervorgerufen werden.
Bei Stoffen, die das Metall binden, wie Milchsäure, Zitronensäure, Maltol und Glutamat wird Aluminium durch die Nahrung aufgenommen. Tomatensoßen, Limonaden, Dosensuppen, Bier, alles steckt in Aludosen. Die Thermoskannen, Alufolien, Grillschalen, Teflonpfannen selbst Wasserkocher setzen Aluminiumhydroxide frei.
Aluminium ist ein leichtes Metall, rostet nicht, gut zu verarbeiten. Es steckt in Dosen, Autos, Deos, Tabletten, Trinkwasser und Spritzen – Impfung gegen Hepatitis B, Kosmetik, Verpackungen usw. Es ist auch enthalten in Schmelzkäse, Laugengebäck und als Rieselhilfe in Backpulver, Kaffeweisser, Tee, Gewürz, Kuchendekor oder Zuckerwarenüberzüge und anderen. Aluminium ist auch in heute üblichen Kaffee-Kapseln enthalten für Kaffeemaschinen und in Zahnpasta.
Aluminium wird auch heute noch mit 0,2 Milligramm je Liter zur Trinkwasseraufbereitung eingesetzt. Offiziell gilt Aluminium in Deutschland als unbedenklich. In Frankreich reichten die Indizien gegen Aluminium aus, um in einigen Gebieten schon andere Mittel zu nehmen. Langsam wird dort alles nach und nach umgestellt.
Jetzt kannst du dir aussuchen, was du noch kaufen darfst!
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