Ultraschalluntersuchungen an Kindern völlig bedenkenlos?

vom 06.01.2014, 12:29 Uhr

Bei den Schwangerschaften lasse ich wirklich nur immer die nötigsten Ultraschalluntersuchungen machen. Mein Frauenarzt sieht die Ultraschalluntersuchungen nicht so bedenkenlos wie manche seiner Kollegen. Denn der Ultraschallton wird durch das Fruchtwasser derart laut, dass wir ihn außerhalb des Bauches nicht hören können, aber für das Baby es nicht sehr angenehm sein soll. Außerdem ist er der Meinung, dass noch viel zu wenig erforscht ist, ob Ultraschalluntersuchungen wirklich bedenkenlos sind.

Nun bekommen die Kinder bei einigen U-Untersuchungen ja auch Ultraschalluntersuchungen gemacht und ich habe die Worte meines Frauenarztes doch im Kopf. Der Kinderarzt sieht es nicht bedenklich. Aber dennoch habe ich schon Angst, dass Kinder dadurch irgendwelche Schäden bekommen können. Kann es sein, dass Hyperaktivität dadurch vielleicht gehäuft ist? Diese ADS oder ADHS ist ja auch eine Volkskrankheit und kann man ausschließen, dass es nicht vielleicht vom Ultraschall kommt, der bereits im Mutterleib auf das Kind einprasselt? Denkt ihr, dass mein Frauenarzt wirklich berechtigte Bedenken hat?

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» supermami » Beiträge: 2317 » Talkpoints: 0,00 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



Ich habe noch nie davon gehört, dass Ultraschalluntersuchungen beim Ungeborenen zu Komplikationen führen können oder das Kind in irgendeiner Form belasten. Da wir aber alle nicht beurteilen können, ob nicht tatsächlich eine unangenehme Geräuschentwicklung für das Kind besteht, würde ich nicht behaupten, dass es gar nicht stört. Das Ungeborene registriert vielleicht den Schallkopf als leichten Druck auf den Bauch. Jedoch muss man dazu sagen, dass schon einige Dinge als unbedenklich eingestuft wurden, die sich im Nachhinein als kreuzgefährlich entpuppt haben. Ultraschalluntersuchungen finden aber, soweit ich weiß, seit Jahrzehnten Anwendung, folglich dürften eventuelle Schädigungen mittlerweile sicher auffällig geworden sein.

Ich habe in beiden Schwangerschaften häufige Untersuchungen durchführen lassen. Zum Einen, weil man als werdende Mutter natürlich neugierig ist und es gar nicht abwarten kann, sein Kind zu sehen, zum Andern, weil ich ja auch wissen wollte, ob alles in Ordnung ist. Man wünscht sich ja ein gesundes Kind. Das bedeutet nicht, dass ich finde, jeder sollte das machen lassen, aber ich wollte es so. Meine beiden Kinder sind nicht hyperaktiv oder ähnliches.

Bei den meisten Ultraschalluntersuchungen haben meine Kinder sich still verhalten, woraus ich jetzt schließen würde, dass eventueller Lärm wohl nicht als sehr unangenehm angesehen wurde. Die Kinder hören auch im Bauch schon eine ganze Menge von dem, was draußen abläuft. Nicht umsonst halten sich werdende Mütter Spieluhren an den schwellenden Bauch und sprechen mit dem Kind im Mutterleib.

Mich würde interessieren, wie der Frauenarzt seine Bedenken begründet. Gibt es Untersuchungen, die eine erhöhte Lärmentwicklung im Bauch belegen? Warum ist eine seit Jahrzehnten gängige Methode der pränatalen Diagnostik zu wenig erforscht im Bezug auf mögliche Schäden oder Beeinflussung des Kindes?

Zu den genannten Volkskrankheiten ADS bzw. ADHS habe ich meine eigene Meinung. Ich habe schon den einen oder anderen Bericht gelesen, in dem steht, dass diese Krankheit schlicht erfunden ist. Laut Internetbericht hat der Arzt, der diese Krankheit diagnostiziert hat und mittlerweile nicht mehr praktiziert da im Ruhestand, das selbst so ausgesagt.

Meiner Ansicht nach handelt es sich bei den kleinen "Patienten" um aufgeweckte Kinder, so, wie es sie schon immer gegeben hat. Vielleicht fiel das in früheren Zeiten nicht so auf, weil die Kinder mehr draußen gespielt haben als heute, und in der heutigen Zeit von Computer und Fernsehen der natürliche Bewegungsdrang nicht mehr richtig gestillt wird, was meiner Meinung durchaus auch zu einem hyperaktiven Verhaltensmuster führen kann.

Angeblich leiden ja vornehmlich Jungen darunter, und meine Erfahrung ist, dass Jungen eben oft ein bisschen aktiver und vielleicht wilder spielen als Mädchen. Natürlich gibt es sicher das eine oder andere Kind, das deutlich über die Stränge schlägt, aber deshalb daraus eine Krankheit zu machen und die Kinder unter Medikamente zu setzen, halte ich für falsch.

» Thaddäus » Beiträge: 1011 » Talkpoints: 22,78 » Auszeichnung für 1000 Beiträge


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