Kann man es ablehnen der Entscheidungsträger zu sein?

vom 03.01.2014, 00:50 Uhr

Es sind ja nun mehrere Themen zur Patientenverfügung aufgetaucht. Und mir kam dabei in den Sinn, dass ich noch Verwandte habe, die mich eventuell als Entscheidungsträger benannt haben ohne dass ich davon weiß. Kann man es auch ablehnen, die Verantwortung für medizinische Entscheidungen zu übernehmen?

Es ist in einer Patientenverfügung zwar im Normalfall klar definiert, was der Patient will und was er ablehnt. Trotzdem kann es ja vorkommen, dass man nur als Verwandte irgendwo angegeben ist ohne das eine Patientenverfügung besteht und dann Entscheidungen treffen soll.

» Punktedieb » Beiträge: 17970 » Talkpoints: 16,03 » Auszeichnung für 17000 Beiträge



Eigentlich ist es üblich, das die benannten beim ausfüllen der Verfügung mit anwesend sind. Ich denke also nicht, das dich jemand angegeben hat, ohne dich darüber zu informieren. An sich handelt es sich dabei ja auch meist immer nur um Geräte, die am leben halten, und wenn die Angehörigen das nicht möchten, und es ohne Maschinen kein überleben gibt, ist das ja dann keine Entscheidung die du triffst, sondern eine, die deine Verwandten getroffen haben, und du diese nur in ihrem Namen aussprechen sollst, da sie nicht mehr die Möglichkeit dazu haben.

» laraluca » Beiträge: 1068 » Talkpoints: 9,76 » Auszeichnung für 1000 Beiträge


@laraluca: Es geht darum, wenn keine Patientenverfügung vorhanden ist und man nur als Verwandte irgendwo angegeben wurde. Als Beispiel würde mir da ein Blutspendeausweis einfallen, wo man ja jemanden angeben kann, der im Falle eines Unfalles angerufen werden soll. Und steht man da, soll Entscheidungen treffen ohne dass man weiß, was der Patient vielleicht will.

» Punktedieb » Beiträge: 17970 » Talkpoints: 16,03 » Auszeichnung für 17000 Beiträge



Ähnliche Themen

Weitere interessante Themen

^