Als Privatpatient Untersuchungen ablehnen?

vom 11.12.2013, 16:13 Uhr

Man weiß ja, das sich heut zu Tage, viele Arztpraxen nur noch durch ihre Privatpatienten finanzieren lassen. Jetzt machen die Ärzte natürlich bei den Privatpatienten auch viele Untersuchungen, die vielleicht nicht unbedingt nötig wären. Was würdet ihr machen, wenn die Ärzte Untersuchungen anordnen würden, die ihr für unnötig haltet, würdet ihr die Untersuchungen ablehnen?

» laraluca » Beiträge: 1068 » Talkpoints: 9,76 » Auszeichnung für 1000 Beiträge



Als Laie weiß man aber nicht, was unnötig ist und was nicht. Man müsste schon Arzt sein oder zumindest einen medizinischen Beruf erlernt haben, damit man unnötige von den nötigen Untersuchungen unterscheiden kann. Und sicherlich kann man als Laie seine Bedenken äußern, aber was ist, wenn diese Untersuchung doch hilfreich wäre? Umsonst geht man ja nicht zum Arzt und wenn man etwas hat, wo man nicht weiß, was es ist, dann muss man wohl ein paar Untersuchungen über sich ergehen lassen, wenn man wissen will, was man hat.

Man sollte vielleicht auch Untersuchungen noch einmal unterscheiden. Wenn kein Schaden groß entsteht, dann ist es vielleicht eher akzeptabel, als wenn man eine Untersuchung mit machen soll, die schmerzhaft ist oder mit Risiken verbunden ist. Aber ich hoffe mal nicht, dass es Ärzte gibt, die so etwas in Kauf nehmen würden nur damit sie etwas verdienen.

Ich habe einen medizinischen Beruf gelernt, kenne einige Ärzte und würde mich, wenn ich Bedenken hätte, entweder noch einmal bei einem anderen Arzt rückversichern, ob die Untersuchung notwendig ist oder aber mein eigenes Wissen ist ausreichend, um die Entscheidung gut allein zu treffen.

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» winny2311 » Beiträge: 15159 » Talkpoints: 4,91 » Auszeichnung für 15000 Beiträge


Ich weiß nicht, wieso Du bei dieser Frage einen Unterschied zwischen Privat- und Kassenpatient machst. Ich war schon beides und wann immer mir etwas unklar war, habe ich es mir vom Arzt erklären lassen, warum er eine bestimmte Untersuchung für nötig hält und was er damit bezweckt. Ich bin schließlich kein Versuchskaninchen, dass sich gerne piesacken lässt, damit der Arzt dann mehr abrechnen kann. Und auch schon, damit die Krankenkassen keine unnötigen Ausgaben haben und sich unsere Beiträge letzten Endes wieder erhöhen, möchte ich schon gerne wissen, warum und wieso etwas gemacht werden soll. Und wenn ich anderer Meinung bin, lehne ich die Untersuchung auch ab oder hole mir vorher vielleicht eine zweite Meinung ein.

Aber wie gesagt: Das hatte nichts damit zu tun, wie ich versichert war. Auch als Privatpatient habe ich nicht jede Untersuchung mitgemacht, die ich kriegen konnte oder die vorgeschlagen worden war.

» SonjaB » Beiträge: 2710 » Talkpoints: 6,28 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



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