Wann ist eine Erkältung chronisch und was bedeutet das?

vom 07.12.2013, 18:27 Uhr

Ich bin durchgehend seit zwei Monaten krank. Manchmal ist es so schlimm, dass ich nicht zur Uni gehen kann, manchmal fühle ich mich so halbwegs wohl und kann etwas unternehmen, solange es nicht anstrengend ist. Das schränkt mich im Alltag sehr ein, weil ich nicht mehr ausgehen mag aus Angst, die Erkältung könnte wieder schlimmer werden. Außerdem bekomme ich morgens schlecht Luft und glaube jedes Mal nach mehreren Treppenstufen, gleich zusammenzubrechen, weil ich so schnell aus der Puste bin. Es stört wirklich sehr und mein Arzt meinte vor einigen Wochen bloß, ich hätte das Pech, mir mehrere Infekte hintereinander einzufangen.

Man hört ja öfters mal, dass eine Krankheit chronisch werden kann. Kann eine Erkältung auch chronisch sein? Ab wann spricht man von einer chronischen Erkältung? Mir geht es jedenfalls seit Anfang, Mitte Oktober so und wir haben schließlich Dezember! Bedeutet eine chronische Erkältung, dass man sie nicht mehr loswird? Kann das irgendwelche ernsthaften gesundheitlichen Folgen mit sich bringen? Kann ein Arzt sie irgendwie feststellen? Ich glaube allmählich, nie wieder gesund zu werden.

» Cappuccino » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »



Das mit den mehreren Infekten hintereinander ist eine beliebte Aussage von Kinderärzten, wenn man sein durchgängig erkältetes Kind vorstellt. Sicherlich kann das Erwachsenen auch mal so gehen, aber die haben ja eigentlich ein stärkeres Immunsystem. Ich war als Jugendliche aber auch mal den ganzen Winter über erkältet, oder zumindest von September bis ins neue Jahr hinein. Wann es dann wirklich mal aufgehört hat, weiß ich nicht mehr, aber es ging auf jeden Fall vorbei.

Von chronischer Erkältung spricht man meines Wissens nicht, wohl aber von chronischer Bronchitis. Als chronisch bezeichnet man es aber wohl erst, wenn man in zwei Jahren nacheinander mindestens drei Monate am Stück daran erkrankt war. Das heißt aber noch lange nicht, dass man dann für immer und ewig damit zu tun hat.

Warst du denn in der Zwischenzeit nochmal beim Arzt? Wenn du schlecht Luft bekommst, finde ich, dass der schon etwas mehr tun sollte, als vielleicht nur ein Säftchen oder Tabletten zu verschreiben. Er könnte dich zum Beispiel auch inhalieren lassen, um den Schleim besser zu lösen. Oder einen stärkeren Schleimlöser verschreiben, es gibt da auch welche, die man nur auf Rezept bekommt.

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» Jessy_86 » Beiträge: 5456 » Talkpoints: 0,18 » Auszeichnung für 5000 Beiträge


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