Vertraut ihr vorbehaltlos jeder Krankheitsdiagnose?

vom 17.10.2013, 21:05 Uhr

Wenn ihr zum Arzt geht und Beschwerden habt, vertraut ihr da immer auf die Krankheitsdagnose des Arztes oder seid ihr da schon skeptisch und seid oft geneigt eine zweite oder gar dritte Meinung einzuholen? Sagt ihr dem Arzt dann auch, wenn ihr dieser Diagnose nicht glaubt oder geht ihr einfach zu eine anderen Arzt? Sagt ihr dem Arzt wo ihr gewesen seid später, dass ihr der Diagnose nicht getraut habt und zu einem anderen Arzt gegangen seid?

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» MissMarple » Beiträge: 6786 » Talkpoints: 0,00 » Auszeichnung für 6000 Beiträge



Den Diagnosen glaube ich fast immer, denn es sind ja meistens objektive Dinge, wie etwa Blutuntersuchungen oder Abstriche, die die Grundlage dafür bilden. Allerdings bin ich bei der Behandlung vorsichtig. Wenn die Diagnose schwerwiegend und eine Operation eventuell ratsam ist, würde ich mich bei einem anderen Arzt zusätzlich beraten lassen.

Aber bei leichten Sachen, bei denen ich Zweifel habe, nehme ich manchmal einfach nur die Medikamente nicht, die der Arzt verschrieben hat, insbesondere wenn es Antibiotika bei leichten Blasenentzündungen sind. Dafür suche ich keinen anderen Arzt auf und setze mich der Gefahr aus, mir im Wartezimmer die nächste Krankheit zu holen.

» anlupa » Beiträge: » Talkpoints: Gesperrt »


Nein, ich vertraue nicht immer auf die Diagnosen der Ärzte. Habe leider hier schon schlechte Erfahrungen machen müssen. Von dem her hole ich mir hin und wieder eine zweite Meinung ein oder weiß schon dass es so nicht ganz stimmen kann. Der Anlass warum ich den Ärzten nicht immer traue war eine Erkrankung meiner Tochter. Sie bekam schlecht Luft und war ziemlich verkühlt. Da es nicht besser wurde fuhren wir ins Krankenhaus und ließen alles abchecken. Einmal kurz abgehört und schon wurden wir wieder nach Hause geschickt. Nur eine Verkühlung.

Was folgte war eine Horrornacht wo ich die ganze Nacht wach war und geschaut habe ob sie eh noch Luft bekommt. Am nächsten Tag in der Früh gleich wieder zum Arzt, dieses Mal zum Hausarzt. Und der hat dann die richtige Diagnose gestellt. Wären wir hier nicht ins Krankenhaus gefahren weiß ich nicht wie alles geendet hätte. Von dem her traue ich nicht mehr allen über den Weg und hole mir da lieber noch mal eine zweite oder auch Dritte Meinung.

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» torka » Beiträge: 4376 » Talkpoints: 7,91 » Auszeichnung für 4000 Beiträge



Das kommt immer ganz auf den Arzt an. Die Diagnose mag ja oft korrekt sein, aber nicht jeder Arzt geht mit einer Diagnose auch gleich oder zieht aus den Untersuchungen die gleiche Diagnose. Ich hatte auch schon mal Ärzte, die mir gesagt haben dass etwas unwichtig ist, oder unsinnig und dann bin ich zu einem anderen Arzt, weil ich dies nicht glauben konnte und voilà da gab es eine genau gegenteilige Meinung.

Daher sollte man manchen Ärzten gegenüber schon sehr skeptisch sein. So war ich zuerst bei einer Frauenärztin der alles egal war und dies nichts untersuchen wollte, weil in meinem Alter schlichtweg nichts sein kann und fertig. Die nächste sagte, dass wäre ein Unding und untersuchte sofort meine Brust mit dem Knoten und stellte die Ursache fest. Die Ärztin, die ich jetzt habe besteht sogar darauf, dass ich regelmäßig zur Kontrolle komme und ist da gründlich. Wenn die letzte Ärztin eine Diagnose stellen würde, dann würde ich sie glauben, den beiden Damen davor nicht. Es kommt schlichtweg immer auf den Arzt an.

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» pichimaus » Beiträge: 2016 » Talkpoints: 6,99 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



Vorbehaltlos vertraue ich den Krankheitsdiagnosen der Ärzte sicher nicht. Auch Ärzte sind nur Menschen und können Fehler machen. Aber in der Regel konnte ich bislang schon auf die Diagnosen vertrauen, die die Ärzte bei mir gestellt haben. Zumindest sind die Erkrankungen und Verletzungen durch die verordnete Behandlung immer geheilt worden, darum gehe ich mal davon aus, das die Diagnosen richtig waren. Skeptisch würde ich dann werden, wenn eine Krankheit sich trotz Behandlung nicht bessert. Dann würde ich wohl auch skeptisch werden und eventuell einen weiteren Arzt für eine zweite Meinung aufsuchen.

Das würde ich dem ersten Arzt aber nicht unbedingt mitteilen. Später würde ich es vielleicht sagen, damit die richtige Diagnose vielleicht auch in der Kartei aufgenommen werden kann. Wenn ich schon direkt nach der Diagnosestellung des ersten Arztes skeptisch bin, dann würde ich es aber schon sagen, damit vielleicht eine weitere Untersuchung erfolgen kann und ein Besuch bei einem anderen Arzt eventuell unnötig wird.

» Barbara Ann » Beiträge: 28946 » Talkpoints: 58,66 » Auszeichnung für 28000 Beiträge


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