Warum ist Knochenmarkspende für Diabetiker nicht möglich?

vom 15.09.2013, 13:39 Uhr

Bei uns wird gerade dazu aufgerufen, dass man sich als Spender für Knochenmark typisieren lassen soll. Denn hier im Ort ist ein Kind an Leukämie erkrankt und da ist jeder eine Hilfe. Nur wurde im Radio heute gesagt, dass Diabetiker von der Typisierung ausgeschlossen sind, weil sie kein Knochenmark spenden dürfen. Sicher ist es für den Patienten nicht so gut, wenn er Diabetikerblut bekommt. Aber ist es nicht immer noch besser als Krebs zu haben?

Wisst ihr, warum Diabetiker nicht spenden dürfen oder habe ich das gänzlich falsch verstanden? Wem wird durch die Spende denn geschadet? Dem potentiellen Spender oder dem Patienten?

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» Sherlock-Holmes » Beiträge: 2025 » Talkpoints: 0,00 » Auszeichnung für 2000 Beiträge



Ich höre das gerade zum ersten Mal, aber vielleicht habe ich die Erklärung. Jemand aus der Verwandtschaft ist im fortgeschrittenen Alter noch an Diabetes Typ I erkrankt, was relativ selten ist. Vorher hat diese Person immer regelmäßig Blut gespendet. Als diese dann bei der nächsten Blutspende angab, dass sie Insulin spritzt, sagte man ihr, dass sie dann leider nicht mehr Blut spenden dürfe. Als Begründung wurde angegeben, dass der Empfänger eventuell auf das Insulin allergisch reagieren könnte, das sich dann im Blut befinde.

Ich könnte mir denken, dass das im Fall einer Knochenmarkspende auch der Fall sein könnte. So ganz verstünde ich es dann allerdings auch wieder nicht, denn das könnte man doch vorher testen. Und in dem Fall wäre doch auch die Spende wichtiger, denn ohne Spende würde der andere Mensch doch sonst sterben.

» rasenderrolli » Beiträge: 1058 » Talkpoints: 16,66 » Auszeichnung für 1000 Beiträge


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