Was macht ein guter Psychologe / Psychotherapeut aus?
Eine Bekannte sucht einen Psychotherapeuten oder einen Psychologen, der ihr helfen kann. Sie glaubt, dass sie Hilfe braucht, weil sie mit vielen Sachen nicht fertig wird. Sie ist sehr nervös und entwickelt auch schon einige Ticks dadurch. Aber sie hat Angst, dass sie die Seele umkrempeln muss, wenn sie zu einem Therapeuten geht. Sie hat mal gelesen, dass es auch Psychotherapeuten gibt, die durch Beobachtung, ohne mit dem Patienten groß die Vergangenheit aufkrempelt erkennen kann, ob psychosomatische Störungen vorliegen und welche vorliegen.
Was macht einen guten Psychologen oder Psychotherapeuten in dem Sinne aus? Auf was sollte meine Bekannte achten, wenn sie einen solchen Therapeuten sucht und sich erkundigt. Was ist für euch wichtig bei einem Seelendoktor?
Das ist sehr unterschiedlich. Wenn sie keine Psychotherapie machen möchte, dann sollte sie nicht zu einem Psychoanalytiker gehen. Vielleicht wäre in ihrem Fall eine Verhaltenstherapie richtig. Ob man dann einen Draht zueinander findet, lässt sich nur beim Kennenlernen feststellen. Manche Psychologen können dem Einen helfen, dem Anderen nicht. Wenn man sich nicht wohlfühlt, sollte man weiter suchen. Aber die Suche ist natürlich langwierig und kann Monate dauern.
Es gibt aber auch Gruppentherapien oder Gesprächstherapien. Meine Freundin geht schon seit Jahren in eine psychologische Gesprächsrunde und meint, dass ihr das sehr gut tut. Vielleicht zahlt ihr das ja sogar ihre Krankenkasse, aber das ist nicht sicher.
Die meisten (oder sogar eigentlich alle) Psychotherapeuten besprechen vorher, welche Therapiemethoden sie anbieten beziehungsweise welche Therapiemethoden auf den jeweiligen Patienten passen. Wenn deine Bekannte das mit der "Beobachtungs-Methode" komisch findet, muss sie das ja auch nicht machen. Es bietet sich ja immer noch an, die gute, alte Verhaltens- oder Gesprächstherapie zu machen. Dabei muss auch nicht die ganze Vergangenheit aufgewühlt werden.
Sie sollte sich also vielleicht erst mal über die Therapieformen informieren, die es gibt und überlegen, welche ihr angenehm erscheint. Damit kann man die Therapeutenliste auch schon ein wenig eingrenzen. Ansonsten bleibt ihr erst mal nichts übrig, als sich durch die Therapeuten durch zu telefonieren und zu hoffen, dass jemand dabei ist, der ihr einen Termin anbieten kann. Alles danach muss man testen. Die ersten fünf probatorischen Sitzungen dienen auch dazu, dass der Patient schauen kann, ob er mit dem Therapeuten klar kommt oder nicht. Die Kriterien dabei sind natürlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich.
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