Euer schlimmstes Erlebnis im Zahnarztstuhl

vom 15.06.2013, 23:15 Uhr

Ich kenne niemanden, der mit Freude und Erwartung zum Zahnarzt geht. Sitzt man im Behandlungsstuhl und hat starke Zahnschmerzen, verkrampft man sich und rutscht tiefer. Der Zahnarzt kann noch so nett sein, die Angst vor dem Bohrer kommt automatisch. Eine Wurzelbehandlung, die laut Arzt gemacht werden musste, hat mir den Rest gegeben. Doch die Zahnschmerzen kamen oft wieder und jedes Mal wurde ich erneut gequält. Der Zahnarzt hat mich dann auch nicht wiedergesehen. Obwohl er ja vielleicht gar nichts für mehrere Sitzungen konnte und es an meinem Zahn lag.

Was war euer schlimmstes Erlebnis beim Zahnarzt? Habt ihr anschließend auch den Zahnarzt gewechselt? Oder seid ihr ihm trotz vieler anstrengenden und schmerzhaften Sitzungen treu geblieben?

» Cid » Beiträge: 20027 » Talkpoints: -1,03 » Auszeichnung für 20000 Beiträge



Mein schlimmstes Erlebnis war auch das letzte Mal, als ich beim Zahnarzt war und das ist drei Jahre her. Seitdem weiß ich mir selbst zu helfen und habe auch ziemlich selten Zahnschmerzen. Der Arzt musste eine Bohrung ziemlich nah am Nerv tätigen und weil er in meinem Mund arbeiten musste und ich nicht sagen konnte "stop, es tut weh" sollte ich meinen rechten Arm heben, wenn ich eine Pause benötige und er eben aufhören soll. Obwohl ich dann meinen Arm gehoben habe und er es definitiv wahrgenommen hat, hat er mit dem Bohren nicht aufgehört und ich habe die Sitzung abgebrochen und mich nie wieder bei ihm gemeldet.

» Gamer » Beiträge: 432 » Talkpoints: 2,69 » Auszeichnung für 100 Beiträge


Ich hatte als Kind mal eine sehr schlimme Behandlung. Da habe ich einen Zahnarzt gehabt, der nur auf das Geld aus war und mir wirklich grundlos, wie mir dann auch bestätigt wurde, auf oder besser gesagt bei den Nerven herumgebohrt hat. Ich habe das als Kind wirklich eine ganze Weile ausgehalten, aber nachdem ich eine Viertelstunde dauerhaft wegen den Schmerzen geweint habe, habe ich dann auf den Bohrer gebissen und meinen Mund nicht mehr aufgemacht. Ich wurde dann angebrüllt und herausgeworfen. Der nächste Zahnarzt war ein super lieber Mensch, der auch toll auf mich eingegangen ist und auch das gemacht hat, was nötig war.

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» Ramones » Beiträge: 47758 » Talkpoints: 8,52 » Auszeichnung für 47000 Beiträge



@Ramones, Gamer, aufgrund eurer Erfahrung als Kind fiel mir auch noch ein Erlebnis ein, das ich im Zahnarztstuhl hatte: Eine ältere Zahnärztin, die nicht gut mit Kindern umgehen konnte, musste bei mir ebenfalls bohren. Das muss so weh getan haben, dass ich sie getreten habe. Sie weigerte sich dann, mich weiter zu behandeln.

Meine Mutter war ziemlich sauer über mich. Um mich für meine Frechheit zu bestrafen, kaufte sie meiner kleineren Schwester Ohrringe und ich bekam keine und wurde eben nur ausgeschimpft. Ehrlich gesagt hat mir das nichts ausgemacht, weil ich nicht wild auf Ohrringe war.

» Cid » Beiträge: 20027 » Talkpoints: -1,03 » Auszeichnung für 20000 Beiträge



Das schlimmste Ereignis bisher, war dass mein neuer und tüchtiger Zahnarzt zufällig beim Röntgen eines anderen Zahns, einen Feilenrest im Zahn 14 gefunden hat. Er kann aber nicht sagen, wie man den herausbekommt, weil das Röntgen nicht 3D ist. Der Rest steckt vertikal im Zahn und gerader dieser spinnt immer wieder und schmeckt seit Ewigkeiten seltsam, wenn ich mit der Zunge darübergehe.

Ich habe schon soviel von vergessenen oder abgebrochenen Dingen in Patienten gelesen und dachte nie, dass das auch mal mir passieren sollte und man das rein zufällig sieht und auch nicht weiß, wie das ohne Extraktion weg gehen sollte. :twisted:

» celles » Beiträge: 8677 » Talkpoints: 4,08 » Auszeichnung für 8000 Beiträge


Zum Eingangsfall kann ich will ich noch sagen, dass ich aus eigener Erfahrung sagen kann, dass wahrscheinlich ein Wurzelkanal nicht gefunden oder ganz sauber gemacht wurde. Wenn es nachher wehtut, stimmt etwas an den Wurzeln nicht. Bei mir musste vier Mal nachgebessert werden, weil auch eine Wurzel sehr gebogen verlief.

Ich täte auch andere Meinungen einholen oder einfach woanders eine Revision verlangen, sonst hält der Patient A das auf Dauer nicht durch, das kann ich Patient A jetzt aus 10 Monaten Leid sagen, wo schon Oberärzte meinte, ich habe nichts und die Wurzelbehandlung wäre so super.

» celles » Beiträge: 8677 » Talkpoints: 4,08 » Auszeichnung für 8000 Beiträge


Wirklich schlimme Erlebnisse hatte ich bisher noch nicht. Ich hatte auch noch keine wirklich gravierenden Zahnprobleme. Nur einmal ist es mir passiert, dass die örtliche Betäubung nicht richtig gewirkt hat bzw. eigentlich schon, nur die Stelle, wo sie eigentlich wirken sollte, war nicht betäubt. Ich musste da aber zum Glück nur eine Füllung ausgetauscht bekommen an einer Stelle, wo ich mal oberflächliche Karies hatte. So hat es dann zwar ein bisschen weh getan, war aber noch ganz gut auszuhalten und ich habe mir hinterher gedacht, dass ich mir die Betäubung eigentlich auch gleich hätte sparen können.

Kurz darauf bekam ich meine unteren Weisheitszähne entfernt und hatte davor ziemlich Angst, dass es mit der Betäubung wieder nicht richtig funktioniert. Ich wusste ja nicht, ob der Zahnarzt einfach falsch gespritzt hatte oder ob es an etwas anderem lag. Da ging dann aber zum Glück alles gut und das Betäubungsmittel hat ganze Arbeit geleistet.

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» Jessy_86 » Beiträge: 5456 » Talkpoints: 0,18 » Auszeichnung für 5000 Beiträge



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